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Drei Mercedes in Front – Audi erst auf Startplatz vier

Bruno Spengler eroberte auf dem Norisring seine sechste Poleposition, dahinter seine Mercedes-Kollegen Gary Paffett und Jamie Green.

Foto: DTM

Was für eine Serie: Zum vierten Mal in dieser Saison steht der Kanadier Bruno Spengler auf der Pole-Position. Der Mercedes-Benz-Pilot zeigte sich auf dem Norisring gewohnt nervenstark und fuhr im Zeittraining die schnellste Runde auf dem 2,3 Kilometer kurzen Stadtkurs.

Mit einem Vorsprung von 0,196 Sekunden verwies er seinen Markenkollegen Gary Paffett aus Großbritannien auf Platz zwei. Spengler, der nur das Rennen im österreichischen Spielberg nicht von Startplatz eins begann, sagte nach seiner insgesamt elften Pole in der DTM: „Ich hatte sogar einen kleinen Verbremser auf meiner entscheidenden Runde und habe es dennoch auf die Pole geschafft. Darüber bin ich superglücklich. Toll, dass drei Mercedes-Benz-Piloten vorn stehen. Jetzt heißt es maximale Konzentration für das Rennen.“

Den beiden Schnellsten, Spengler und Paffett, folgte Jamie Green. Der Brite siegte in den vergangenen drei Jahren auf dem Norisring, ohne einmal von der Pole-Position gestartet zu sein. Bester Fahrer eines Audi am Samstag wurde der Schwede Mattias Ekström.

Der zweifache DTM-Champion geht mit dem Audi A4 DTM als Vierter in das Rennen. „Ich habe gleich zu Beginn der Runde einen Fehler gemacht, und das war es dann. Es ist am Norisring unheimlich schwer, alles auf den Punkt zu bringen. Bis zum Qualifying haben wir das geschafft, nur leider als es drauf ankam nicht. Das ist sehr schade“, erklärte Ekström.

Ralf Schumacher (Mercedes-Benz), der im vergangenen Jahr seine erste DTM-Pole am Norisring feierte, startet von Platz fünf. Markenkollege Maro Engel steht beim Start als bester Pilot eines Fahrzeugs des Jahrgangs 2008 neben ihm. Timo Scheider (Audi), der in der Gesamtwertung auf Rang drei liegt, nimmt das Rennen als Siebter auf.

Eine Enttäuschung erlebte der Führende der Gesamtwertung, Martin Tomczyk. Der Audi-Pilot, der in Spielberg und am Lausitzring siegte, kam im Qualifying nicht über Startplatz zehn hinaus und verbuchte somit sein schlechtestes Qualifying-Ergebnis in der laufenden DTM-Saison. „Mit dem Norisring habe ich seit Jahren meine liebe Mühe. Es gibt eben mal so Tage, wo es nicht funktioniert, aber Platz zehn ist auch kein Untergang“, sagte der Rosenheimer.

Auch Mike Rockenfeller ging mit anderen Erwartungen in das Qualifying. Der Audi-Pilot, der nach seinem Unfall beim 24h-Rennen von Le Mans ein DTM-Rennen aussetzte und am Norisring sein „Comeback“ feiert, fand nicht das richtige Setup und beginnt das Rennen am Sonntag von Position 17.

Der fünfte DTM-Lauf des Jahres geht über 82 Runden und insgesamt 188,6 Kilometer. Start ist aufgrund der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft bereits um 13:00 Uhr.

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