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VLN: Nürburgring

Weniger tanken, länger fahren

Die Werkspiloten Richard Lietz, Marco Holzer und Patrick Long feierten auf dem Nürburgring den ersten Sieg mit dem Porsche 911 GT3 R Hybrid.

Foto: Porsche

Weniger tanken, länger fahren: So lautet das Erfolgsrezept des weiterentwickelten Porsche 911 GT3 R Hybrid. Mit der Version 2.0 fuhren die Porsche-Werksfahrer Richard Lietz, Marco Holzer und Patrick Long beim vierten Lauf der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring zum ersten Sieg des Hybrid-Rennwagens aus Weissach.

Während fast alle direkten Konkurrenten drei Mal zum Tanken an die Box mussten, kam der Hybrid-Elfer mit nur zwei Stopps aus und sorgte somit für den Premieren-Sieg eines Hybrid-Porsche.

Der Porsche 911 GT3 RSR von Manthey mit den Porsche-Werksfahrern Marc Lieb, Romain Dumas sowie Manthey-Pilot Lucas Luhr kam ebenfalls mit zwei Stopps aus und machte den Porsche-Doppelsieg perfekt.

Der zweite Renneinsatz des 911 GT3 R Hybrid in der Langstreckenmeisterschaft 2011 war der erfolgreiche Abschluss der intensiven Vorbereitung auf das 24-Stunden-Rennen Nürburgring am 25./26. Juni.

"Wir sind mit dem technischen Stand des Fahrzeugs und der Zuverlässigkeit des Hybridsystems äußerst zufrieden", sagt Porsche-Sportchef Hartmut Kristen.

"Wir konnten gegenüber der Konkurrenz einen Boxenstopp einsparen und mit weniger Energiezufuhr von außen ähnlich schnelle Rundenzeiten fahren. Das verstehen wir unter Porsche Intelligent Performance.

Besonders freut es mich, dass auch der 911 GT3 RSR von Manthey Racing die bekannte Effizienz der Porsche 911-Modelle beweisen konnte und Platz zwei belegte."

Der Schwerpunkt der Weiterentwicklung des Porsche 911 GT3 R Hybrid lag klar auf der Effizienzsteigerung. Dazu wurde das Fahrzeuggewicht von 1.350 auf 1.300 kg gesenkt, woran auch die Hybridkomponenten beteiligt sind. Deren Gewicht konnte durch gezielte Optimierung um 20 Prozent gesenkt werden. Das generelle Hybrid-Layout wurde vom 2010er-Modell übernommen.

Die Leistung der in der Portalachse verwendeten zwei Elektromotoren wurde von jeweils 60 auf 75 Kilowatt erhöht. Insgesamt steht den Piloten des 911 GT3 R Hybrid 2.0 sekundenweise eine Zusatzleistung von rund 200 PS zur Verfügung, was über eine Runde auf der Nordschleife einer zusätzlichen konventionellen Leistung von ca. 23 kW (32 PS) entspricht.

Die elektrische Leistung wird je nach Programmierung automatisch beim Betätigen des Gaspedals zugesteuert.

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