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GT Masters: Lausitzring

Dritter Sieg für Alessi/Keilwitz

Beim GT-Masters-Rennen am Lausitzring konnten Diego Alessi und Daniel Keilwitz auf ihrer Callaway-Corvette erneut gewinnen.

Foto: GT Masters

Die Siegesserie der Callaway-Corvette-Piloten Diego Alessi und Daniel Keilwitz im GT-Masters setzt sich fort. Auf dem Lausitzring fuhren die beiden zu ihrem dritten Sieg in Folge und übernahmen mit dem vierten Saisonsieg die Tabellenführung. Claudia Hürtgen und Dominik Baumann (Schubert) mussten sich im BMW nach einem packenden Duell mit der Corvette mit Rang zwei zufriedengeben. Robert Renauer und Martin Ragginger (Herberth) beendeten das Rennen im Porsche 911 als Dritte. "So langsam werden die Siege im GT-Masters zur Gewohnheit", jubelt Alessi nach Platz eins. Alessi und Keilwitz sind erst das zweite Fahrerduo in der Geschichte der Rennserie, dem drei Siege in Folge gelangen.

In der Startphase bestimmten Polesetter Mario Farnbacher im Porsche 911 des Farnbacher-Teams und Rene Rast im Audi R8 von Abt das Gesehen. Rast erwischte einen besseren Start als Farnbacher und übernahm noch vor der ersten Kurve die Führung. Farnbacher folgte dem Audi im Windschatten und lauerte auf seine Chance. Ein erster Angriffsversuch des Porsche-Piloten am Ende der Start-Ziel-Geraden scheiterte.

Farnbacher überfuhr bei der Attacke auf Rast einen Randstein der Streckenbegrenzung und schied mit beschädigten Fahrzeug aus. Da sich Trümmerteile des Porsche am Randstein verkeilt hatten, ging zuerst das Safety-Car auf die Strecke. Um die Streckenbegrenzung wieder in einen sicheren Zustand zu bringen, wurde das Rennen dann mit der Roten Flagge unterbrochen.

Nach 20-minütiger Rennunterbrechung startete Rast als Führender in die zweite Rennhälfte, musste allerdings eine Durchfahrtsstrafe antreten, da er vor der Rennunterbrechung das Safety-Car überholt hatte. Durch die Strafe fielen Rast und Teamkollege Christopher Mies zurück und beendeten das Rennen außerhalb der Punktränge als 14.

Nutznießer der Strafe war Keilwitz, der in seiner Corvette die Führung erbte. Der Sieg war aber harte Arbeit, denn der zweitplatzierte BMW-Pilot Baumann machte Druck und setzte sich mehrfach neben die Corvette. In einem harten Zweikampf konnte sich Keilwitz behaupten und siegte mit 0,776 Sekunden Vorsprung vor dem Schubert-BMW.

"In der zweiten Rennhälfte wurde die Bremse unserer Corvette schwächer", erklärt Sieger Keilwitz. "Beim Bremsen kam der BMW immer näher. Ich musste mich darauf konzentrieren, gut aus der Kurve zu beschleunigen. Das Duell mit dem BMW war sehr hart, aber noch fair."

Teamkollege Alessi ergänzt: "Das Rennen heute war sehr speziell. Wir haben nur gewonnen, weil wir vom Pech unserer Konkurrenten profitieren konnten und einen perfekten Boxenstopp hatten, der uns von Platz fünf auf Rang zwei nach vorn gebracht hat. Wir hatten sehr viel Glück, denn man hat gesehen, dass der BMW in der Schlussphase deutlich schneller war als wir."

Renauer und Ragginger beendeten das Rennen nach konstant schneller Fahrt im Porsche als Dritte, von Startposition zehn fuhren Frank Kechele und Dominik Schwager im Ford GT von Lambda noch auf Rang vier und verpassten einen Podiumsplatz nur um 0,5 Sekunden. Christer Jöns und der ehemalige Formel 1- und DTM-Pilot Markus Winkelhock beendeten das Rennen im Audi R8 als Fünfte vor den beiden Niederländern Simon Knap und Jeroen den Boer im BMW Z4 von DB.

Maximilian Götz und Maximilian Buhk, vor den Rennen auf dem Lausitzring Tabellenführer, wurden im Mercedes SLS AMG Siebte. Die ehemalige DTM-Pilotin Rahel Frey fuhr gemeinsam mit Christopher Haase im Abt-Audi auf Rang acht.

Corvette feierte auf dem Lausitzring einen Doppelsieg, denn auch in der Gentlemen-Wertung lag am Ende ein Exemplar des US-Sportwagens ganz vorn. Remo Lips (Callaway) fuhr mit der Unterstützung von Lennart Marioneck zum zweiten Saisonsieg. Tabellenführer Rene Bourdeaux wurde im Porsche 911 Zweiter und baute damit seinen Vorsprung gegenüber seiner ersten Verfolgerin Christina Nielsen (Farnbacher) aus. Die Dänin belegte in einem weiteren Porsche 911 Rang drei.

In das zweite Rennen am Sonntag startet Ragginger im Porsche von der Pole-Position vor Baumann im BMW. Die zweite Startreihe teilen sich Schwager im Ford und Porsche-Pilot Nick Tandy (Farnbacher). Vor Samstagssieger Keilwitz liegt am Sonntag eine große Herausforderung, der Corvette-Pilot startet als 14.

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