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Motorrad-WM: Motegi

WM-Entscheidung vertagt

Nach dem Sieg von Lorenzo bleibt der Titelkampf in der MotoGP offen. Espargaro kürt sich zum Moto2-Weltmeister. Moto3: Premierensieg von Alex Marquez.

Fotos: Bridgestone

WM-Entscheidung vertragt: Jorge Lorenzo feiert einen Start-Ziel-Sieg beim Grand Prix von Japan in Motegi. Der Yamaha-Pilot fuhr ein perfektes Rennen, hielt dem Druck von Marc Marquez (Honda) stand und feierte seinen siebten Saisonsieg. Marquez kam auf der Honda-Hausstrecke als Zweiter ins Ziel und büßte fünf Punkte seines WM-Vorsprungs ein.

Die Weltmeisterschaft wird beim Saisonfinale in Valencia entschieden. Marquez ist weiterhin der Favorit, denn er hat ein Polster von 13 Punkte auf Lorenzo. Dani Pedrosa (Honda) komplettierte als Dritter das Podest. Stefan Bradl (LCR-Honda) kam als Fünfter ins Ziel.

"Hier beim Heimrennen von Honda denn 200. Yamaha-Sieg zu holen, und dass nach einer solch riskanten Reifenwahl - denn ich hatte den weichen gewählt - ist eine große Freude", strahlt Lorenzo nach seiner Meisterleistung. "Ich wollte diesen Sieg unbedingt haben." Marquez konnte noch nicht den WM-Titel feiern. Es war eine knappe Niederlage. "Es war ein schwieriges Rennen für mich. Ich bin hier zum ersten Mal (mit der MotoGP, Anm. d. Red.) gefahren und hatte daher vor allem auf der Bremse Probleme."

"Gegen Rennmitte sah es so aus, als seien wir stärker, aber am Ende hat Jorge härter gepusht. Ich spürte, dass ich zu sehr am Limit war und wollte die 20 Punkte für die Meisterschaft mitnehmen", sagt Marquez im Ziel über sein Rennen. Lorenzo startete wieder einmal perfekt von der Pole-Position und ging beim Rennen über 24 Runden sofort in Führung. Dahinter übernahm sein Teamkollege Valentino Rossi Platz zwei.

Marquez kam von der Linie nicht perfekt weg, sortierte sich in der ersten Kurve aber als Dritter ein. Pedrosa folgte als Vierter und Bradl auf Position fünf. Dagegen verlor Nicky Hayden (Ducati), der auf Startplatz drei stand, in der ersten Runde viele Positionen und beendete den ersten Umlauf nur als Zehnter. Lorenzo legte gleich wieder explosiv los und setzte sich in der ersten Runde um eine Sekunde vom Rest ab.

Rossi behauptete zunächst Platz zwei, doch in der zweiten Runde verbremste sich der Italiener in Kurve elf und beide Honda-Werksfahrer schlüpften durch. Lorenzo legte weiter ein Höllentempo vor und fuhr in der zweiten Runde die schnellste Zeit des bisherigen Wochenendes. Marquez und Pedrosa nahmen die Verfolgung auf. Rossi hatte dagegen Probleme. Eine Runde später verbremste er sich erneut in Kurve elf und kam diesmal von der Strecke ab. Er pflügte durch das Kiesbett und sortierte sich als Elfter wieder ein.

Die drei Spanier waren damit wieder alleine an der Spitze. Auf Reifenseite fuhren Lorenzo, Marquez und Pedrosa vorne mit der Mischung medium. Beim Hinterreifen hatte sich Lorenzo für die Bridgestone-Mischung extra-soft entschieden. Die beiden Honda-Fahrer fuhren hinten mit medium. Lorenzo konnte sich nach seinem explosiven Start nicht lösen. Nach fünf Runden hingen ihm Marquez und Pedrosa am Hinterrad. Lorenzo behauptete in der Anfangsphase dennoch die Führung.

Bradl führte nach dem ersten Renndrittel die Verfolger an und wurde von Alvaro Bautista (Gresini-Honda) in ein Duell um Rang vier verwickelt. Einige Sekunden dahinter lieferte sich das Tech-3-Duo Bradley Smith und Cal Crutchlow ein Privatduell. Rossi kämpfte mit den beiden Ducati-Werksfahrern um Rang acht. Aleix Espargaro (Aspar) führte als Zwölfter das CRT-Feld an.

Lorenzo kam bei Rennhalbzeit unter Druck des Honda-Duos. Marquez studierte die Yamaha, wartete aber mit einem Angriff. Lorenzo spulte fehlerlos seine Runden auf einem hohen Niveau ab. Marquez unterlief einmal auf der Bremse in Kurve elf ein kleiner Fehler, wodurch er einige Meter verlor. Lorenzo hielt das Tempo mit schnellsten Runden hoch, während Marquez acht Runden vor Schluss mit Mühe den Anschluss hielt. Pedrosa hatte zu diesem Zeitpunkt etwas mehr als eine Sekunde verloren.

Marquez versuchte auf der Bremse die entscheidenden Meter gutzumachen, doch er kam dabei mehrmals ein wenig von der Ideallinie ab. Mit seiner perfekten Fahrweise erzwang Lorenzo die Entscheidung. Er ließ keinen Angriff von Marquez zu und feierte einen Start-Ziel-Sieg. Pedrosa konnte das Tempo in der zweiten Rennhälfte nicht halten und kam 4,5 Sekunden nach Lorenzo als Dritter ins Ziel.

Damit hat Pedrosa auch rechnerisch keine Chance auf den WM-Titel: Sein Rückstand auf Marquez wuchs auf 38 Punkte an. "Das war heute nicht mein bestes Rennen", seufzt Pedrosa, der in den beiden Vorjahren in Motegi gewonnen hatte. "Ich habe alles gegen, hatte aber am Kurvenausgang Probleme mit den beiden mitzuhalten. Ich konnte nicht die Leistung abrufen, die ich von mir erwartet hatte."

Nachdem sich Bautista gegen Bradl durchgesetzt hatte, fuhr der Spanier den vierten Platz nach Hause. Der Deutsche hielt in der zweiten Rennhälfte Rossi auf Distanz und sah die karierte Flagge als Fünfter. Beim ersten Rennen seit seinem Knöchelbruch von Australien kam Bradl problemlos über die Distanz. Rossi brachte seine Aufholjagd nach dem Ausritt noch auf Position sechs. Das Tech-3-Yamaha-Duo Crutchlow und Bradley Smith belegte nach dem enttäuschenden Qualifying die Plätze sieben und acht.

Im Ducati-Duell behielt Hayden im Zielsprint als Neunter die Oberhand vor Dovizioso, der direkt dahinter die Ziellinie kreuzte. Einsamer Elfter wurde Yamaha-Testfahrer Katsuyuki Nakasuga, der mit einer Wildcard am Start war und die versammelten CRT-Fahrer in Schach hielt. Bester CRT-Vertreter war im Ziel Routinier Colin Edwards (Forward) als Zwölfter. Espargaro war gegen Rennhalbzeit in der harten Bremszone für Kurve elf gestürzt. Hinter Edwards sammelten noch Randy de Puniet (Aspar) und das Pramac-Ducati-Duo Andrea Iannone und Yonny Hernandez die letzten WM-Punkte. Das Saisonfinale findet in zwei Wochen in Valencia statt.

Pol Espargaro ist mit einem Sieg beim Großen Preis von Japan in Motegi neuer Moto2-Weltmeister. Der Grand Prix musste nach einem schweren Unfall, in den Esteve "Tito" Rabat und Scott Redding verwickelt waren, abgebrochen werden. Beide kamen glimpflich davon, doch am Neustart konnten sie nicht teilnehmen. Dadurch war der Weg frei für Espargaro: Der Kalex-Pilot fuhr souverän und feierte seinen sechsten Saisonsieg.

"Es war eine sehr schwierige Weltmeisterschaft, denn wir hatten viele Probleme. Wenn man aber gute Leute um sich herum hat, dann kann man alles schaffen", richtet der neue Champion seinen Dank an das Pons-Team. Mika Kallio (Kalex) und Tom Lüthi (Suter) kletterten als Zweiter und Dritter auf dem Podest. Die beide Deutschen Marcel Schrötter (Kalex) und Sandro Cortese (Kalex) sammelten WM-Punkte. Der Schweizer Dominique Aegerter (Suter) wurde nach einer Aufholjagd Achter. Die WM-Entscheidung fiel in Japan schon nach wenigen Metern bei einem heftigen Crash.

Beim ersten Start zum Rennen nutzte Kallio seine Pole-Position perfekt und übernahm die Spitze. Am Ausgang der ersten Kurve kam es im Mittelfeld zu einem schweren Unfall. Das Rennen wurde sofort abgebrochen. Verwickelt darin waren Rabat und Redding. Rabat stürzte und das komplette Feld kam dahinter angeschossen. Redding konnte dem gestrandeten Motorrad nicht ausweichen und erwischte zudem Rabat. Der Spanier konnte die Szene aber selbständig verlassen, während Redding vor Schmerzen verkrümmt auf der Strecke lag.

Hilfskräfte eilten herbei und brachten den Briten auf einer Trage in einen Krankenwagen. Auch Avintia-Pilot Alex Marinelarena war in den Sturz verwickelt und wurde am Streckenrand von Ärzten versorgt. Anschließend wurde auch er mit einem Krankenwagen ins Medical Center gebracht. Rabat kehrte mit einem Roller zurück an die Box. Laut ersten Nachrichten waren alle bei Bewusstsein, klagten aber über Schmerzen. Redding hatte sich sein Handgelenk nicht erneut verletzt. Später verfolgte er das Rennen auf Monitoren und war wohlauf.

Obwohl Dominique Aegerter (Suter) dem Sturz von Rabat ausweichen konnte, stürzte er ebenfalls wenige Meter später. Er musste ebenfalls kurz ins Medical Center, während seine Mechaniker die Suter reparierten. Er durfte am Rennen teilnehmen, startete die Aufwärmrunde allerdings aus der Boxengasse und musste sich in der Startaufstellung ganz hinten aufstellen. Die WM war durch den Unfall in der ersten Kurve somit entschieden, denn Redding und Rabat nahmen nicht am Neustart teil. Das Rennen wurde von 23 auf 15 Runden verkürzt.

Espargaro musste in den Top 7 ins Ziel kommen, um den Titel klarzustellen - es war eine Formsache. Auch beim zweiten Start setzte sich Kallio durch und übernahm die Führung. Dahinter reihten sich Johann Zarco (Suter), Espargaro und Xavier Simeon (Kalex) ein. Diesmal kamen alle gut durch die ersten Kurven. Am Ende der ersten Runde führte bereits Espargaro vor Kallio. In Runde zwei verabschiedete sich Simone Corsi (Speed Up) auf Platz drei liegend durch einen Sturz aus der Spitzengruppe.

Eine starke Aufholjagd zeigte Aegerter. Nach vier Runden hatte er bereits Cortese überholt und war schon Elfter. Der Deutsche sowie sein Landsmann Schrötter kämpften in einer größeren Gruppe um die letzten WM-Punkte. An der Spitze war alles klar: Espargaro kontrollierte die Führung, während Kallio Mühe hatte den Anschluss zu halten. Mit einigen Sekunden Rückstand folgte Lüthi als Dritter. Um Platz vier duellierten sich Zarco und Simeon. Zarco musste seine Suter allerdings mit technischem Defekt abstellen.

Espargaro verwaltete seinen Vorsprung bis ins Ziel und feierte einen souveränen Sieg. Vor dem Saisonfinale in Valencia beträgt sein Vorsprung auf Redding 41 Punkte. Damit ist der Spanier nicht mehr einholbar. Kallio kam 1,3 Sekunden hinter Espargaro als Zweiter ins Ziel. Lüthi kletterte als Dritter zum sechsten Mal in diesem Jahr auf das Podest. In den vergangenen sieben Rennen stand der Schweizer fünfmal auf dem Podium.

Die Spitzengruppe hatte sich im Laufe der 15 Runden auseinandergezogen. Simeon kam schließlich als Vierter ins Ziel, gefolgt von Julian Simon (Suter), Nicolas Terol (Suter) und Alex de Angelis (Speed Up). Aegerters Aufholjagd wurde mit Platz acht belohnt. Damit setzte der Schweizer seine Punkteserie fort. Zum 32. Mal in Folge fuhr er nun in die Punkteränge. Lokalmatador Takaaki Nakagami (Kalex) und Mattia Pasini (Speed Up) komplettierten die Top 10.

Um Platz elf kämpfte eine fünfköpfige Gruppe. Anthony West (Speed Up) nutzte seine Routine und setzte sich durch. In seinem Windschatten fuhren Schrötter, Axel Pons (Kalex), Gino Rea (Speed Up) und Cortese über die Linie. Schrötter sammelte als Zwölfter vier WM-Punkte und Cortese nahm als 15. den letzten Zähler mit. Im verkürzten Rennen schieden zahlreiche Fahrer durch Sturz aus. Darunter waren auch Doni Tata Pradita, Ricard Cardus, Azlan Shah, Jordi Torres und Rafid Topan Sucipto. Das WM-Finale findet in zwei Wochen in Valencia statt.

Die WM-Situation in der Moto3-Klasse hat sich in Japan komplett gedreht: Luis Salom wurde in der ersten Runde von Isaac Vinales abgeräumt. Der Spanier startete eine Aufholjagd, stürzte allerdings erneut und sammelte in Motegi keine WM-Punkte. Trotzdem behielt der KTM-Werksfahrer die WM-Führung, denn Alex Rins (KTM) konnte kein Kapital schlagen, denn auch er stürzte vier Runden vor dem Ende und holte keine Punkte.

Der WM-Dreikampf spitzte sich zu, denn Maverick Vinales (KTM) wurde Zweiter. Somit führt Salom vor dem Finale in Valencia mit zwei Punkten Vorsprung vor Vinales. Rins hat als Dritter fünf Zähler Rückstand. Im Schatten des WM-Kampfes fand in Japan eine Premiere statt: Alex Marquez, der jüngere Bruder von MotoGP-Überflieger Marc, besiegte Vinales im Zweikampf und eroberte seinen ersten Grand-Prix-Sieg. Hinter den beiden Spaniern wurde der Deutsche Jonas Folger (Kalex-KTM) Dritter.

Das Moto3-Rennen über 20 Runden fand bei Sonnenschein und besten Bedingungen statt. Beim Start setzte sich zunächst Rins vor seinem Teamkollegen Marquez durch. Salom folgte als Dritter. In der ersten Kurve kam es im Mittelfeld zu einer Kollision: Zulfahmi Khairuddin (KTM) wurde angerempelt und flog ins Kiesbett. Im Laufe der ersten Runde kam es zu einer vorentscheidenden Situation in der WM: Isaac Vinales bremste eine Linkskurve viel zu spät, verlor die Kontrolle über seine FTR-Honda und stieg per Highsider ab.

Dabei räumte er Salom ab. Beide lagen im Kiesbett. Salom konnte weiterfahren, lag aber am Ende des Feldes. Das spielte Rins und Maverick Vinales in die Hände. Am Ende der ersten Runde führte Marquez vor Maverick Vinales und Rins. Jack Miller (FTR-Honda) hielt als Vierter den Anschluss, während Folger auf Position neun fuhr. Pech hatte auch Kiefer-Pilot Luca Grünwald (Kalex-KTM), der die erste Runde nicht beendete.

Für Salom kam es noch dicker: Der Spanier startete eine Aufholjagd und versuchte noch die Punkteränge zu erreichen, doch zwölf Runden vor dem Ende stürzte er in Kurve vier. Enttäuscht humpelte der KTM-Pilot davon. Seine Konkurrenten ergriffen zunächst die Chance: In der Anfangsphase setzte sich das Spitzenquartett vom Rest des Feldes ab. Folger hatte sich in der Verfolgergruppe durchgesetzt und fuhr alleine an der fünften Stelle.

Folger holte auf die Spitze mit großen Schritten auf. Nach vier Runden hatte er bereits Miller eingeholt und kam auch problemlos am Australier vorbei. Währenddessen lieferten sich die drei Spanier an der Spitze einen engen Schlagabtausch. Dadurch fand Folger den Anschluss und war vorne mit dabei. Bei Rennhalbzeit konnten sich Vinales, Rins und Marquez an der Spitze schließlich von Folger absetzen. Der Deutsche drehte als Vierter einsam seine Runden.

Vier Runden vor dem Ende spielte sich die nächste entscheidende Situation für die WM ab: Rins stürzte auf Position drei liegend in der Zielkurve. Die Streckenposten schoben seine KTM bereits weg, doch der Spanier schnappte sich sein Motorrad und fuhr weiter - allerdings außerhalb der Punkteränge. Die Geschehnisse spielten Maverick Vinales in die Karten: Er musste sich allerdings in den letzten Runden gegen Marquez zur Wehr setzen.

Maverick Vinales und Marquez lieferten sich ein enges Duell. Die Entscheidung fiel in der letzten Runde. Maverick Vinales verlor die Führung in Kurve zehn. Bis zum Zielstrich blieb es spannend. Er versuchte auf der Zielgeraden aus dem Windschatten noch an Marquez vorbeizukommen, doch Marquez hatte die Nase um 0,027 Sekunden vorne und feierte seinen ersten Grand-Prix-Sieg. Dadurch konnte Maverick Vinales die WM-Führung nicht übernehmen.

Trotzdem ist Vinales zufrieden, denn vor dem Rennen hatte er nur Außenseiterchancen auf den WM-Titel. "Es fühlt sich sehr gut an. Wir gehen stark nach Valencia und versuchen unser Bestes zu geben." Mit dem Sieg von Marquez startete die Marquez-Ära in der Motorrad-WM endgültig: "Das Rennen war schwierig und ich habe versucht immer ans Limit zu gehen", sagt der neue Sieger zu seinem Rennen. "Gegen Rennmitte hatte ich kein gutes Gefühl. Am Ende war es ein gutes Duell mit Maverick. Ich freue mich sehr über den ersten Sieg."

Hinter dem spanischen Duo kam Folger als Dritter ins Ziel. Es war sein dritter Podestplatz in diesem Jahr. "Ich hatte heute Glück, denn Salom und Rins sind gestürzt. Das Rennen war gut, denn ich konnte Marquez folgen und die Spitze einholen. Dann unterlief mir in der letzten Kurve ein Fehler, der mich eine Sekunde gekostet hat. Dadurch habe ich den Anschluss an Marquez verloren und ohne ihn war es schwierig. Es war ein gutes Rennen, wir hatten etwas Glück, aber es war ein verrücktes Wochenende", setzt Folger einen Schlusspunkt.

Mahindra-Pilot Miguel Oliviera wurde Vierter. In einer dreiköpfigen FTR-Honda-Verfolgergruppe setzte sich Romano Fenati gegen Miller und John McPhee durch und eroberte Platz fünf. Für das Racing-Team-Germany war der Grand Prix mit den Positionen sechs und sieben ein Erfolg. Niklas Ajo (KTM) und Niccolo Antonelli (FTR-Honda) kamen als Achter und Neunter über die Ziellinie. Die weiteren Positionen ab Platz zehn gingen an Brad Binder (Mahindra), Jakub Kornfeil (Kalex-KTM) und Livio Loi (Kalex-KTM).

Philipp Öttl (Kalex-KTM) sammelte als 13. wieder WM-Punkte. Die letzten Zähler gingen an Alan Techer (TSR-Honda) und Hyuga Watanabe (FTR-Honda). Toni Finsterbusch (Kalex-KTM) kam als 21. ins Ziel. Luca Amato (Mahindra) sah die karierte Flagge nicht. Nun ist alles angerichtet für ein spannendes WM-Finale, das in zwei Wochen in Valencia stattfindet. Vor heimischer Kulisse wird ein Spanier zum neuen Weltmeister gekrönt.

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