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Drift Challenge Austria: Teesdorf

Wieder ein Denk-würdiger Moment

Die Entscheidung fällt im Finale: Günther Denk konnte mit dem Tagessieg in Teesdorf seine Titelchancen gegen den favorisierten Wolfgang Schmid wahren.

Fotos: Daniel Klopf/Walter Vogler

Am 16. Und 17.August fand im Fahrtechnik Zentrum Teesdorf bei Baden der fünfte Lauf zur heurigen Drift-Staatsmeisterschaft statt. Wolfgang Schmid, der die letzten drei Läufe für sich entscheiden konnte und bereits als klarer Favorit für den Meistertitel feststand, musste sich in Teesdorf in allerletzter Minute Günther Denk geschlagen geben. Auf Platz drei landete der Zwischenführende Martin Simon. Vizestaatsmeister Mario Schopper konnte sich mit einer soliden Leistung Platz vier vor Brigitte Schmalzl, der besten Dame im Feld holen.

Tomy Graf vorzeitig Trophysieger

Tomy Graf konnte sich mit seinem vierten Sieg in Folge bereits vor dem Finale am Wachauring uneinholbar die Trophywertung der Klasse S2 holen. Damit ist Graf nach 3 Staatsmeistertitel in Folge auch Trophysieger und kann entspannt das letzte Rennen bestreiten. Auf Platz 2 in der Tageswertung von Teesdorf stand erstmals Kevin Hermann in seiner noch jungen Motorsportlaufbahn. Gerald Beirer musste sich dieses Mal mit Platz drei begnügen.

Jungsporn Schmollngruber schlägt wieder zu

In der neuen Meisterschaft der Allradfahrzeuge ist die Spannung was die Titelvergaben angeht kaum zu überbieten. Bereits im Training zeigten die Allradquertreiber, dass jeder für den Sieg in Frage kommen könnte. Martin Jansa hatte zu Beginn mit Problemen an seinem Auto zu kämpfen die sein Team aber schlussendlich in den Griff bekam und Jansa wichtige Punkte für die Meisterschaft mit Platz drei einfahren konnte. Platz zwei ging an den immer stärker werdenden Benjamin Klabutschar, der damit auch in der Meisterschaft den zweiten Platz belegt. Sieger in der 4wd-Klasse wurde in eindrucksvoller Manier der erst 19Jährige Alexander Schmollngruber. Schmollngruber, der das erste Rennen der Saison 2014 gewinnen konnte, hat sich nach drei nicht gefahrenen Rennen sehr kurzfristig entschlossen die beiden letzten wieder zu fahren und bei seinem zweiten Antreten auch den zweiten Sieg geholt.

Titelanwärter straucheln

Pechvogel der Saison ist und bleibt der Allradtrophysieger aus dem Jahr 2012 Markus Felbauer. Er hatte wieder mit technischen Problemen zu kämpfen und konnte nur Platz sechs erdriften und verlor damit auch den zweiten Platz in der Meisterschaft an Klabutschar. Christian Kornherr der den letzten Lauf in Lebring noch auf Platz zwei beenden konnte hatte nicht den besten Tag und kam schlussendlich auf Platz vier und verlor damit an Boden in der Staatsmeisterschaft.

Klassenergebnisse der 2WD-Wertung

In der kleinen Serienklasse holte sich Mario Kranabetter den Sieg vor Matthias Kaiser und seiner Teamkollegin Martina Patka. In der kleinen Rennklasse holte sich Martin Simon den Sieg vor Roman Steinabuer der in seiner Karriere das erste Mal das Podest besteigen durfte. Auf Platz drei landete der Trophyführende der kleinen Rennklasse Michael Blümel.

Die Trophy ging beim DCA-Lauf im Fahrtechnik Zentrum Teesdorf an Marlies Brunthaler. Sie bekam den Preis für den Beweis von sportlichem Ehrgeiz und Einsatz überreicht. Trotz eines heftigen Hoppalas im ersten von drei Wertungsläufen gab die erst 21Jährige Niederösterreicherin nicht auf und kämpfte nach geglückter Reparatur ihres Autos tapfer bis zum Ende der Veranstaltung weiter.

Spannung beim Finale am Wachauring in Melk

Beide Staatsmeisterschaften werden nach den Ergebnissen in Teesdorf erst beim großem Saisonfinale in Melk am Wachauring entschieden. Keiner der Titelanwärter kann taktieren und muss angreifen, damit ist ein actionreiches Finale für die Zuseher garantiert. Auch bei den Trophys der Klassen S1 und R1 fällt die Entscheidung beim letzten Aufeinadertreffen in Melk.
Die besten Bilder Die besten Bilder Bericht Mazda Bericht Mazda

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