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DTM: Hockenheim II

Die Tabellenführer patzen

Maxime Martin holt die Pole für das erste Rennen beim Saisonfinale der DTM. Die Titelkandidaten starten nur aus dem Mittelfeld. Lucas Auer in den Top Ten.

Spannung im ersten Rennen des Finalwochenendes am Samstag in Hockenheim, Überraschung an der Spitze des Feldes. Maxime Martin holte in 1:32.637 Minuten die Pole-Position. Ausgerechnet ein BMW steht somit an der Spitze. Die Münchener hatten in den Freien Trainings nicht den allerbesten Eindruck hinterlassen, sind nun aber besser im Wettbewerb. Aus der ersten Reihe startet Martin gemeinsam mit Timo Scheider (Audi), der rund eine Zehntelsekunde langsamer war.

"Ich hatte am Nürburgring einen Sieg, nun meine zweite Pole in der DTM. Es läuft manchmal halt", kommentiert Martin nach seiner ersten Qualifying-Bestzeit des Jahres. "Nun geht es um ein gutes Ergebnis im Rennen. Um die Fahrermeisterschaft kümmere ich mich nicht. Weder ich noch einer meiner Kollegen kann noch ein Wort mitreden. Wir wollen demnach nur ein gutes Ergebnis für BMW holen."

Aus der zweiten Reihe werden Miguel Molina (Audi) und Paul di Resta (Mercedes) in das erste von zwei Rennen gehen. Hinter Jamie Green und Mike Rockenfeller wird Audi-Titelanwärter Mattias Ekström von Rang sieben starten, Edoardo Mortara nimmt das Rennen von Rang neun in Angriff. Die soliden Startplätze der Audis setzen Pascal Wehrlein unter Druck. Der junge Mercedes-Titelfavorit kommt nur von Rang 13.

"Zwei Zehntel fehlen zu Platz eins", sagt Wehrlein. "Ich will das Gewicht nicht als Ausrede nutzen. Heute Morgen lief es nicht richtig, jetzt war ich mit dem Auto schon besser zufrieden. Es wird die große Frage sein, wer seine Reifen am besten über die 40 Minuten bringt." Ekström kommentiert: "Mein Ziel ist klar. Ich muss viele Punkte holen. Von Platz sieben wird es schwierig, es wird ein Kampf. Das Ergebnis spiegelt das Kräfteverhältnis wider. Jeder hatte seine faire Chance, die schnellste Runde zu fahren."

Bruno Spengler kann seine Chancen auf den Gewinn des DTM-Titels offenbar begraben. Der Kanadier, der rein rechnerisch noch an die Spitze des Klassements kommen könnte, erwischte im Qualifying keine perfekte Runde: Startplatz 18 am Samstag. Lucas Auer erfährt sich ein Top Ten-Ergebnis und startet das Rennen am Samstag von der zehnten Position. Das Rennen startet am Mittag um 13:30 Uhr und geht über 40 Minuten. Einen Pflichtboxenstopp gibt es am Samstag nicht.

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