MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
DCA: Lebring II

Driftelite erneut in der Steiermark

Am 18. und 19. Juli trifft sich Österreichs Driftelite wieder in der der Steiermark, das K.O.-System ist perfekt für die Zuseher vor Ort.

Foto: Daniel Klopf

In der Steiermark ist das neugeschaffene K.O.-System perfekt für Zuseher und Fahrer, da die komplette Strecke einsehbar ist und damit der Vergleich der beiden auf der Strecke befindlichen Autos perfekt hergestellt werden kann.

2WD: Staatsmeister Schmid bläst zum Angriff

Staatsmeister Wolfgang Schmid, der sich mit dem neuen K.O.-Ablauf bis dato noch nicht so richtig anfreunden konnte, wird in der Steiermark voll auf Angriff fahren, um den Anschluss zum Tabellenführer Günther Denk nicht zu verlieren. Georg Comadella, der den Lauf in der Steiermark als Streichresultat in Anspruch nehmen wird, liegt in der Tabelle im Moment auf Platz 2 vor Schmid.

Spannend dürfte die Vergabe der Podestplätze ohnehin werden, da die Dichte der DCA immer enger wird, und einige darauf brennen, am Stockerl Platz zu nehmen: Allen voran Lokalmatador Josef Spiessl, der seinen Motor in der kurzen Pause neu aufgebaut hat und wieder mit voller Leistung antreten kann. Die Jungstars der DCA, Sebastian Pemmer und Rene Kamleithner, die in der Tabelle hinter Spiessl auf Platz 5 und 6 liegen, wollen nach vierten Plätzen ebenfalls unter die Top 3 der Tageswertung.

Gespannt darf man auf Spiessls Teamkollegen Michael Knappe sein, der nach Motorschaden an seinem Ford Mustang gleich das ganze Auto getauscht hat und in Lebring den ersten aufgeladenen Ford Mustang in der DCA an den Start bringen wird.

In der kleinen Rennklasse brennt Roman Steinbauer nach Platz 3 in Kärnten auf Revanche und will sich in seiner Klasse wieder ganz nach oben driften. Daniel Sailer, der den letzten Lauf gewinnen konnte, wird in seiner Heimat alles dran setzten, seinen Sieg zu wiederholen und Steinbauer in der Trophywertung zu überholen. Zünglein an der Waage könnten aber Mario Kranabetter, der den Auftakt in Melk für sich entscheiden konnte, und Roman Helm werden. Mit Wolfgang Wagner, der ebenfalls aus der Steiermark kommt und mit seinem neuen Auto immer besser zurecht kommt, gibt es einen weiteren Anwärter auf die Siegertrophäe.

In der großen Serienklasse hat Alex Steiner ein Monsterprogram vor sich. Er kommt direkt von der Ennstal Classic in die Steiermark und wird den Trainingstag auslassen und gleich in den Bewerb einsteigen. Anke Klein und Fritz Starnberg werden versuchen, Steiner das Leben schwer zu machen. In der kleinen Serienklasse werden alle Sieger der heurigen Saison aufeinandertreffen: Tabellenleaderin Martina Patka wird sich gegen Andreas Hipfl und Peter Mistelbauer wehren müssen, um die Führung behalten zu können.

4WD: Klabutschar will nächsten Sieg

Benjamin Klabutschar, der nach zwei Siegen in Folge die Meisterschaft anführt, will auch in Lebring wieder triumphieren. Klabutschar, der sich am vergangenen Wochenende den Sieg beim Fueltopia Barrel Sprint geholt hat und sich somit direkt für das "Gymkhana GRiD"-Finale in Athen qualifizieren konnte, muss sich allerdings auf den immer stärker werdenden Christian Kornherr einstellen. Tomy Graf wird nach einer gesundheitlichen Pause ebenfalls wieder dabei sein.

Fünf Damen im Fahrerfeld

Auch in der Steiermark sind die Damen der DCA nicht wegzudenken. Im starken Fahrerfeld treten insgesamt fünf um Punkte an: Martina Patka und Anke Klein, die in ihren Klassen auf Platz 1 und 2 liegen, soiwe Katharina Dornhofer, Katahrina Deycmar und Marlies Brunthaler. Beim ersten Lauf in der Steiermark trat Brunthaler noch mit dem Auto ihres Vaters als Doppelstarterin an. Am Wochenende wird sie aber wieder mit ihrem vertrauten Gerät an den Start gehen – man darf gespannt sein, wer die interne Damenwertung für sich entscheiden kann.

Katharina Dornhofer, die in Kärnten Platz 3 erringen konnte, will weiter nach oben und sowohl in der Damenwertung als auch in der Klasse der S1-Boliden kräftig mitmischen. Katharina Deycmar, die in ihrer ersten Saison mit ihrem Freund Andreas Hipfl als Doppelstarterin mit dabei ist, fühlt sich im Feld puddelwohl und konnte auch schon mit sauberen Läufen ihr Talent unter Beweis stellen.

Offenes Fahrerlager, Motorsport hautnah

Die österreichische Drift-Staatsmeisterschaft wird sich auch in Lebring wieder sehr offen präsentieren. Das Fahrerlager ist frei zugänglich, die Drift-Action nur wenige Meter von den Fans entfernt. Der Eintritt beträgt moderate fünf Euro. Parkplätze gibt es in unmittelbarer Nähe der Strecke, und auch für das leibliche Wohl ist gesorgt.

News aus anderen Motorline-Channels:

DCA: Lebring II

Weitere Artikel:

Formel-1-Kalender 2027

Zehn Sprints - davon einer in Monaco!

Der Formel-1-Kalender für die Saison 2027 umfasst erwartungsgemäß 24 Rennen - Die Anzahl der Sprints wird auf zehn erhöht und umfasst eine interessante Auswahl

WEC: Cost Cap unmöglich?

Budgetobergrenze in der WEC kaum umsetzbar

Toyota-Technikchef David Floury und Porsche-LMDh-Chef Urs Kuratle nennen die Probleme, wenn es darum geht, BoP durch ein Cost Cap zu ersetzen

DTM-Rennen Sachsenring – Hintergründe

Halbfinale in der DTM

Das vorletzte Rennwochenende der Saison 2026 stand ganz im Zeichen der Taktik. Wer schafft es, sich die beste Ausgangsposition für den in rund vier Wochen in Hockenheim anstehenden Showdown herauszufahren. Vor allem Thomas Preining, aber auch Maro Engel und Marco Wittmann haben die besten Ausgangspositionen für das Finale.

Hommage an Michael Schumacher

So sieht der Ferrari SF-26 in Monza aus!

Ferrari hat das Sonderdesign des SF-26 für den Großen Preis von Italien in Monza enthüllt: Die Farbgebung ist inspiriert vom 1996er-Boliden von Michael Schumacher

Antonelli-Express rollt weiter

Glücklicher Sieg bei Madrids F1-Premiere

Weil ein unglückliches Boxenstopp-Timing bei McLaren Lando Norris den Sieg kostet, triumphiert Kimi Antonelli beim Grand Prix von Spanien 2026

"Was zum Teufel ist da passiert?"

Gaslys Monza-Wunder hielt nur kurz...

Von Pole gestartet und am Ende nur Siebter: Pierre Gaslys Monza-Wunder hielt nicht lange, doch gerade das macht seine Leistung am Samstag so verblüffend