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ROC-Cup: Wachauring I

Neuer Slalomcup steht in den Startlöchern

Nächster Schritt im Slalomsport für den Wachauring: Die Events im Race-of-Champions-Stil bekommen 2016 einen eigenen Cup.

Fotos: Daniel Klopf

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Anfang April, genauer am 01.04.2016, geht am Wachauring in Melk ein neuer Slalomcup in Österreich an den Start. In den vergangenen Jahren waren die Slalomevents am Wachauring innerhalb kürzester Zeit restlos ausgebucht und dementsprechend wurde in Zusammenarbeit mit dem Hauptsponsor für 2016 der Plan eines eigenen Cups in die Tat umgesetzt.

Gefahren werden vier Slaloms im Race-of-Champions-Stil, drei davon werden am Wachauring und einer in Teesdorf bei Baden stattfinden. Der einzigartige Slalom ist für Jedermann zum Mitmachen gedacht und wie in den vergangenen Jahren sind vom Slalomprofi bis zum reinen Motorsporteinsteiger alle mit dabei.

Bereits nach nur vier Tagen sind beim Projektleiter Thomas Leichtfried vom Team des Wachaurings 90 Nennungen eingegangen und damit ist das mögliche Starterfeld für den ersten Lauf zur Gänze ausgeschöpft. Es musste sogar ein Nenn-Stop für den ersten Lauf ausgegeben werden.

Ein südkoreanischer Reifenhersteller bleibt auch 2016 als Namensgeber den vier lizenzfreien Slaloms treu und ermöglicht die Events mit ihrem Einsatz.

Bekannte Namen wieder in der Nennliste

Allen voran die ehemaligen Sieger Hermann Nachbauer und Robert Aichelseder die ihren bärenstarken Käfer zünden werden. Wolfgang Schmollngruber der ebenfalls in der Vergangenheit den Slalom schon gewinnen konnte, kehrt aus seiner „Motorsportpension“ aktiv zurück und wird ein noch unbekanntes Fahrzeug an den Start bringen, aber wer den Chef von Race Rent Austria kennt, weiß, dass es mit Sicherheit kein langsames Auto werden wird.

Patrick Mayer und Erwin Flicker führen eine Schaar von Golf-1-Treiber an und werden alles versuchen, um an der Spitze mitzufahren.

Bergseriensieger 2015 Karl Schagerl wird den ersten Lauf am Wachauring für den letzten Funktionstest seines VW Golf TSFI-R nutzen und wird sicher ebenfalls für Spannung bei Fahrern und Publikum sorgen.

Aus der Driftstaatsmeisterschaft werden Vizestaatsmeister Georg Comandella, Hannes Sattelberger, Sebastian Pemmer und Rene Kamleithner , um die Plätze kämpfen. Wie die letzten Jahre zeigte konnten die Drifter bei dem speziellen, superschnellen Slalom am Wachauring die Slalom-"Cracks" immer wieder ärgern.

Amateure und exotische Autos wichtiger Bestandteil

Nicht nur der Ablauf ist anders als gewohnt mit einem Head-to-Head-Rennen, sondern auch die Möglichkeit an der Teilnahme. Neben bekannten Motorsport-Größen haben auch Amateure die Möglichkeit ins Lenkrad zu greifen, um zum einen Spaß zu haben und zum anderen sich auf der Rennstrecke zu messen.

Auch die Autos sind so vielseitig wie selten wo. Vom reinrassigen Renngerät über das normale Alltagsauto ist alles anzutreffen.

Von Jung bis „Reif“

Ganz besonders stolz macht die Veranstalter auch die Altersklassen die aktiv teilnehmen. Vom 18-jährigen Youngster Julian Martin hin bis zu Heinz Struck, der im zarten Alter von 74 Jahren an den Start geht, zieht sich die Palette der Altersklassen.

Einfaches Regulativ

Es gibt nur zwei Klassen (Renn und Serienklasse) die jeweils in der Hubraumklassen unterteilt werden und damit wird es aus technischer Sicht einfach gehalten.

Jeder Teilnehmer fährt einen Trainingslauf und anschließend vier Wertungsläufe die zusammenzählend das Ergebnis bringen. Im Anschluss fahren die schnellsten zehn Starter um das Superfinale.

Ab 08:00 Uhr beginnen die Trainigsläufe und im Anschluß die Wertungsläufe. Für die Zeitenverfolgung steht dem Publikum und Fahrern Livetiming per App, sowie zahlreiche Monitore zur Verfügung.

Termine:

Freitag 01.04.2016 Wachauring
Freitag 22.04.2016 Wachauring
Sonntag 10.07.2016 Teesdorf
Freitag 16.09.2016 Wachauring


Infos und Streckenpläne unter www.racedays.co.at

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