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Regen sorgt für turbulenten Auftakt

Wechselnde Wetterbedingungen haben in den ersten beiden Qualifyings der Rallycross-WM in Barcelona das Feld durcheinander gewirbelt.

Fotos: FIA World Rallycross

Die ersten beiden Qualifyings der Rallycross-WM (WRX) beim Saisonauftakt in Barcelona wurden am Samstag zu einer Wetterlotterie. Während beiden Runden veränderte sich die Streckenbeschaffenheit deutlich, sodass es zu großen Zeitunterschieden zwischen den einzelnen Läufen kam. Im Q1 am Vormittag trocknete die Strecke nach einem Regenschauer während der fünf Läufe deutlich ab, sodass die Spitzenfahrer in den Rennen vier und fünf einen klaren Vorteil hatte.

Im Q2 am Nachmittag war es dann genau anders herum. Zunächst war die Bahn auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya noch trocken, doch dann fing es an zu regnen, sodass die schnellsten aus Q1, die im letzten der fünf Läufe an den Start gingen, auf der nassen Piste chancenlos waren.

Dementsprechend durchmischt ist das Ergebnis nach zwei von vier Qualifyings. Es führt aktuell nach Platz 14 in Q1 und der Bestzeit in Q2 Toomas Heikkinen (Audi) mit 80 Punkten. Erfreulich aus deutscher Sicht: Mit Platz zwei in Q2 schob sich WRX-Neuling Timo Scheider (Ford) auf Rang zwei der Zwischenwertung. Der zweimalige DTM-Champion hat ebenso wie der drittplatzierte Johan Kristoffersson (Volkswagen) 77 Zähler auf dem Konto.

Einige der Favoriten wie Mattias Ekström (Audi, 11.) und Petter Solberg (Volkswagen, 12.) sind aktuell nur knapp für das Halbfinale qualifiziert, allerdings ist das Qualifying noch völlig offen. Vor Q3 und Q4, die am Sonntagvormittag ausgetragen werden, sind die besten 18 Fahrer gerade einmal durch 19 Punkte voneinander getrennt. 100 Punkte sind in den beiden Läufen maximal noch zu vergeben.

Die einzig durchgängig trockene Session war das Freie Training am Vormittag. Und da wurde deutlich, welchen Sprung die WRX mit den Supercars des Jahrgangs 2017 gemacht hat. Kristoffersson war dort in 44,424 Sekunden die schnellste Rundenzeit gefahren. Das war 1,8 Sekunden schneller als der Rundenrekord und mehr als eine Sekunden schneller als die Bestzeit aus dem freien Training im Vorjahr.

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