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Rallycross-ÖM: Wachauring II

Gute Show für wetterfeste Fans

Bei widrigen Bedingungen gab es spannende RX-Rennen: Titel-Entscheidun-gen bei Supercars, STC-2000, National 1600 u. Junioren bleiben offen.

Fotos: Walter Vogler

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Bei etwas weniger Regen als gestern beim ersten ÖM-Lauf auf dem Wachauring in Melk waren die äußeren Begleiterscheinungen beim heutigen zweiten Meisterschaftslauf dennoch widrig. Insgesamt standen mehr als vierzig Akteure am Start. Sie boten den wetterfesten Fans eine gute Show, wobei in einigen Kategorien noch keine endgültigen Titelentscheidungen in Melk gefallen sind.

Dies betraf bei den Supercars etwa den Oberösterreicher Alois Höller (Bild oben), der gestern mit einem zweiten Platz seinen Landsmann Tristan Ekker, der Fünfter wurde, von der Tabellenspitze ablöste. Ekker wurde heute durch einen Getriebeschaden gebremst, trotzdem musste Höller um seine Qualifikation bangen.

Im 1. Vorlauf gab es zwischen Höller und Michael Pucher am Beginn der Westkurve eine Berührung, die von den Sportkommissären behandelt wurde und mit einer Disqualifikation von Höller endete. Im 2. Vorlauf verhinderte ein nicht rund laufender Motor eine bessere Platzierung als Rang 5. Erst im 3. Vorlauf konnte sich Höller mit einem Sieg für das Finale qualifizieren.

Überlegener Mann war der gestrige schwedische Tagessieger Oscar Ortfeldt (Ford Fiesta), der nach den drei Vorläufen als Punktebester von der Poleposition startete, dahinter Christoph Holzner (Mitsubishi), Michael Pucher (Ford Fiesta), Franz Spitaler (Mitsubishi) und Alois Höller. Ortfeldt und Pucher erschienen auf Grund einiger Schäden an ihren Fahrzeugen nicht zum Finale. Dieses gewann dann doch noch der unverwüstliche Alois Höller (Ford Focus) vor Christoph Holzner und Franz Spitaler und sammelte somit wertvolle Punkte für die Meisterschaft.

Bei den Super Touring Cars -1600 war der als Meister 2018 feststehende Burgenländer Daniel Karlovits (Honda Civic; Bild links) schon in den Vorläufen eine Klasse für sich und zog als Bester ins Finale ein, wo er ebenso seine tolle Form ausspielte und sich mit 8 Sekunden Vorsprung auf Markus Hausberger (Skoda Fabia) und Patrik Riedl (Citroen Saxo) den Tagessieg sicherte..

Ziemlich abwechslungsreich verlief der Kampf um den Finaleinzug bei den Super Touring Cars -2000: Schlussendlich war der Burgenländer Dominik Jordanich (Honda Civic) der Schnellste vor Dominik Janisch (VW Polo), Harald Falschlehner (Opel Kadett), Martin Jakubowics (Renault Clio), Daniel Gruber (Seat Ibiza) und Karl Wagner (Renault Megane). Tagessieger wurde aber überraschend Harald Falschlehner (Opel Kadett) vor dem Niederländer Jo van de Ven (VW Polo) und dann erst Dominik Jordanich. In dieser Kategorie fällt die Entscheidung um den Meistertitel erst im letzten Rennen in Fuglau.

Kein Glück hatte der seit gestern feststehende Meister Karl Schadenhofer bei den Super Touring Cars +2000. Bereits im freien Training verlor der Lokalmatador durch einen Motorschaden an seinem VW Golf jede Möglichkeit, sein Können zu zeigen. Dies tat dafür Gerald Woldrich mit seinem Mercedes (Bild links), er gewann alle Vorläufe und war auch im Finale der überragende Mann, vor Matthias Brunner (Mini Cooper) und Hubert Spitzhofer (Skoda Octavia).

Viel Spannung brachten die Vorläufe in der zahlenmäßig mit 19 Autos am stärksten vertretenen Kategorie National 1600: Die jeweiligen Sieger hießen Florian Brandl (Citroen Saxo) vor Nico Stachelberger (Peugeot 106), Robert Vogl (Citroen Saxo) und Andreas Hungendorfer (Citroen Saxo). Im zweiten Vorlauf dominierte Andreas Hungendorfer vor Nico Stachelberger, Florian Brandl und Roland Frisch (VW Polo). Vorlauf 3 sah Florian Brandl am Schnellsten, dies vor Nico Stachelberg, Andreas Hungendorfer und Robert Vogl (Citroen Saxo).

Für das Finale qualifizierten sich die jeweils ersten drei der beiden Semifinalläufe. Das waren Florian Brandl (Bild links), Lukas Dirnberger, Felix Wurz, Robert Vogl, Nico Stachelberger und Roland Frisch. Im dramatischen Finale gewann nach sechs Runden Florian Brandl vor Robert Vogl , Nico Stachelberger, Roland Frisch, Lukas Dirnberger und Felix Wurz. Auch hier fällt die Meister-Entscheidung erst am Sonntag, 23. September in der MJP-Arena Fuglau.

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