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Slalom-ÖM: Teesdorf I

Auftakt-Nachlese: Enzianslalom 2019

Franz Pintarich und sein Team vom MSC Enzian durften sich in Teesdorf über 128 Teilnehmer/-innen freuen, was einen Rekord darstellt.

Bildquelle: slalom-oem.at

Nach einem Allzeit-Nennrekord wurden zwar einige Fahrzeuge zum Auftakt der Slalom-ÖM 2019 nicht rechtzeitig fertig, mit 128 FahrerInnen durften sich Franz Pintarich und sein Team vom MSC Enzian trotzdem über einen Teilnehmerrekord freuen. Das große Starterfeld und die eine oder andere Unterbrechung zogen die Veranstaltung ordentlich in die Länge, und so fuhr der letzte Teilnehmer erst gegen 19:30 Uhr in den Parc fermé ein.

Wer das herrliche Wetter nutzte, um nach Teesdorf zu kommen, wurde mit hochkarätigem Slalomsport, wie gewohnt top präsentiert von Adi "Atcy" Janacek, verwöhnt – und so waren sich bei der Siegerehrung alle einig, einen tollen Motorsporttag erlebt zu haben. Der wiedergewählte Fahrersprecher Gerhard Nell wurde für sein Engagement mit dem Slalom-"Oscar" ausgezeichnet und überraschte die Akteure mit einem neuen Live Timing.

Zum Sportlichen: Während Martin Eilmer in der Klasse bis 1.400 cm³ der Gruppe "Street" alleine unterwegs war, lieferten sich Gerhard Schauppenlehner und Hans Werner in der Klasse bis 1.600 cm³ ein heißes Duell, das Schauppenlehner am Ende um zwei Zehntel für sich entscheiden konnte. Rang drei holte sich Jochen Perhofer vor Alexander Achs und Gregor Heindl. Jürgen Kollmann konnte in der Klasse bis 2.000 cm³ Vorjahressieger Franz Müller und Wolfgang Luttenberger auf die Plätze verweisen. Franz Kollmann sicherte sich Rang vier vor Thomas Zemann.

Marcus Stanzel dominierte die Klasse über 2.000 cm³ 2WD nach Belieben und gewann vor Zan Berglez und Gerhard Auer. Stella Ochabauer zeigte erneut ihr großes Talent und sicherte sich Platz vier vor Franz Schulz. Mathias Lidauer sicherte sich den Sieg in der Klasse über 2.000 cm³ 4WD, 42 Hundertstel vor Helmut Kienzl. Auf den weiteren Plätzen folgten Maximilian Murko, Thomas Fröhlich und Hansjürgen Solodzuk.

Nachdem Gerhard Lainerbergers Auto nicht rechtzeitig fertig wurde, war die Klasse "Sport" bis 1.400 cm³ ein reiner Zweikampf zwischen René Auner und Michael Weingartmann, der am Ende deutlich zugunsten von Auner entschieden wurde. Im Vorjahr noch auf Rang drei durfte sich Michael Gärtner diesmal als Sieger in der Klasse bis 1.600 cm³ feiern lassen. Die Plätze zwei und drei gingen an Daniel Buxbaum und Raphael Kapeller. Robert Schwarz und Paul Preissler komplettieren die Top 5.

Mit 15 Teilnehmern war die Klasse bis 2.000 cm³ erneut die bestfrequentierte Klasse, am Ende lachte Christian Kitzler vom obersten Treppchen. Markus Ludwig konnte Erwin Heidenbauer um 38 Hundertstel auf Rang drei verweisen. Franz Müller, Thomas Schachinger und Michael Auer auf Rang vier bis sechs trennten am Ende gar nur 37 Hundertstel. Am Sieg von Markus Huber in der Klasse über 2.000 cm³ 2WD gab es nie den geringsten Zweifel. Jürgen Kollmann vor Sascha Nitsch lautete das restliche Podium. Manuel Leitner konnte sich 24 Hundertstel vor Georg Schlager Rang vier sichern.

Dieter Lapusch wechselte mit einem Mitsubishi Evo VII ebenfalls in die Gruppe "Sport" (Klasse über 2.000 cm³ 4WD) und konnte mit einem souveränen Sieg gleich einen Einstand nach Maß feiern. Helmut Kienzl behielt im Kampf um Rang zwei um winzige drei Hundertstel die Oberhand vor Michael Halper. Platz vier ging an Thomas Becker vor Richard Füsselberger. Mit konstant guten Zeiten holte sich Alexander Schwaiger den Sieg in der Sammelklasse der Division II vor seinem Markenkollegen Daniel Hattmannsdorfer. Wolfgang Erwin Huber vor Christoph Novotny hießen die Nächstplatzierten.

Gerhard Nell konnte im Duell um den Sieg in der Klasse "Race" bis 1.400 cm³ Martin Dall auf Rang zwei verweisen. Teamkollege Alfred Feldhofer holte sich den letzten Stockerlplatz vor Franz Dall und David Madlmayr, der sich im Vergleich zum Vorjahr enorm verbessert präsentierte. Christian Schneider holte sich mit absoluten Topzeiten den ersten Platz in der Klasse bis 1.600 cm³ vor Martin Bauer. Um den letzten Stockerlplatz gab es ein teaminternes Duell zwischen Florian und Michael Pyringer, wobei Florian am Ende die Nase vorne hatte. Großes Pech hatte hingegen Jürgen Wendolsky, an dessen Audi 50 sich im ersten Rennlauf ein Pleuel den Weg ins Freie erkämpfte.

"Same procedure as last year" lautete die Devise in der Klasse bis 2.000 cm³: Patrick Mayer holte mit Tagesbestzeit im letzten Rennlauf den Sieg vor einem stark fahrenden Erwin Flicker, der seinerseits Andreas Miletich auf Rang drei verweisen konnte. Patrick Krippel und Helmut Adamek komplettieren die ersten Fünf. Robert Aichlseder hieß der Sieger in der stark besetzten Klasse über 2.000 cm³ 2WD, er gewann vor Manuel Forstenlechner und Patrick Fohringer. Markus Ludwig schrammte um läppische zwei Hundertstel am Stockerl vorbei, konnte aber seinerseits Roman Steinbauer um 65 Hundertstel auf Rang fünf verweisen.

Wolfgang Leitners Erstauftritt in der Gruppe "Race" endete mit einem souveränen Sieg in der Klasse über 2.000 cm³ 4WD. Bernd Fahrnberger konnte das Vater-Sohn-Duo Wolfgang und Alexander Masin sprengen und klassierte sich zwischen den beiden auf Platz drei. Rang fünf ging an Alexander Lorenz. Freud und Leid in der Familie Wendolsky: Nach dem Defekt für Jürgen gewann Patrick Wendolsky mit absoluten Spitzenzeiten die Sammelklasse in der Gruppe "Race" vor Christian Mayr und Tihamer Balogh. Janko Medved konnte sich Mario Mayr mit sechs Zehntel vom Leib halten und Rang vier einfahren.

Bleibt noch die Gruppe "Histo", in der der Sieger in der Klasse bis 2.000 cm³ Christian Trimmel hieß; Markus Mauracher und Wolfgang Erwin Huber standen als Zweit- und Drittplatzierte neben ihm auf dem Stockerl. Ewald Horvadits und Stella Ochabauer belegten die Ränge vier und fünf. Schnellster Historischer war Reinhard Sonnleitner, der sich damit auch den obersten Stockerlplatz in der Klasse über 2.000 cm³ vor Roland Spazierer sichern konnte.

Runde zwei der diesjährigen Meisterschaft geht am 9. Juni im "Monte Carlo" des Slalomsports im oberösterreichischen Steyr über die Bühne. Im Vorjahr säumten dort über 1.500 Besucher die Strecke, um den FahrerInnen im Kampf um Punkte und Pokale zuzusehen. Alfred Feldhofer und das ARBÖ-Team Steyr werden sich gewiss auch heuer wieder alle Mühe geben, eine Topveranstaltung für Aktive und Zuschauer auf die Beine zu stellen.

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