Motorsport

Inhalt

Motorrad-WM: Sachsenring

Marquez erneut unbezwingbar

Der Spanier gewinnt zum insgesamt zehnten Mal in Folge das Rennen auf dem Sachsenring.

Foto: MotoGP

Marc Marquez setzte seinen Triumphzug beim Grand Prix von Deutschland fort. Der MotoGP-Weltmeister gewann zum insgesamt zehnten Mal hintereinander auf dem Sachsenring. In der Königsklasse war es sein siebter Sieg auf dieser Strecke in Serie. Maverick Vinales (Yamaha) und Cal Crutchlow (LCR-Honda) standen als Zweiter und Dritter auf dem Podest.

Nach einem nicht optimalen Start bremste sich Marquez in der ersten Kurve an den Gegnern vorbei und übernahm sofort die Führung. Diese gab der Spanier im Verlaufe der 30 Runden nicht mehr ab. Marquez baute sich im ersten Renndrittel einen Vorsprung von etwas mehr als zwei Sekunden auf Alex Rins (Suzuki) auf.

Zwölf Runden vor Schluss stürzte der Suzuki-Pilot in Kurve 11. Somit vergrößerte sich Marquez' Vorsprung auf auf die Verfolger auf fünf Sekunden. Diesen fuhr er souverän ins Ziel. Nach seinem fünften Saisonsieg in neun Rennen kann Marquez mit einem beruhigenden Vorsprung die Sommerpause beginnen. Er hat nun ein Polster von 58 Punkten auf Andrea Dovizioso (Ducati), der auf dem Sachsenring Fünfter wurde.

Von Beginn an hatte Vinales Crutchlow an seinem Hinterreifen kleben. Der Brite folgte der Yamaha wie ein Schatten, lancierte aber keine Angriffe. Der Abstand blieb zwischen den beiden konstant bei etwa einer Zehntelsekunde. Zwei Runden vor Rennende hatte Crutchlow einen heftigen Rutscher. Damit war die Entscheidung in diesem Duell zugunsten von Vinales gefallen.

Zehn Sekunden hinter dem Duo Vinales/Crutchlow tobte ein großer Kampf zwischen den Ducati-Fahrern und Joan Mir (Suzuki) Schließlich setzte sich Danilo Petrucci gegen seinen Teamkollegen Dovizioso durch und eroberte den vierten Platz. Jack Miller folgte als Sechster und Mir kam am Ende dieser Ducati-Gruppe auf Position sieben.

Valentino Rossi (Yamaha) war an dieser Gruppe dran, konnte sich aber nicht einmischen. Der Italiener fuhr als Achter über die Ziellinie. Franco Morbidelli (Pramac-Ducati) wurde dahinter Neunter. Und Stefan Bradl, der an diesem Wochenende den verletzten Jorge Lorenzo im Honda-Werksteam vertreten hat, kam als Zehnter ins Ziel.

Auf den Plätzen elf bis 15 nahmen Tito Rabat (Avintia-Ducati), Pol Espargaro (KTM), Andrea Iannone (Aprilia), Takaaki Nakagami (LCR-Honda) und Karel Abraham (Avintia-Ducati) die weiteren WM-Punkte mit. Insgesamt sahen 18 Fahrer die Zielflagge. Gestürzt waren neben Rins auch Fabio Quartararo
(Petronas-Yamaha), Johann Zarco (KTM), Aleix Espargaro (Aprilia) und Miguel Oliveira (Tech-3-KTM). Letzterer konnte nach seinem Ausrutscher weiterfahren.
Nun beginnt für die Motorrad-WM die Sommerpause. Der nächste Grand Prix findet am 4. August in Brünn (Tschechien) statt.

Drucken
Qualifying Qualifying Bericht KTM Bericht KTM

Ähnliche Themen:

15.07.2018
MotoGP: Sachsenring

Marc Marquez bleibt am Sachsenring in der MotoGP ungeschlagen - Valentino Rossi starker Zweiter, Lorenzo mit weichem Vorderreifen durchgereicht.

30.10.2016
Motorrad-WM: Sepang

Während die Superbike-WM raus und der Formel-1-Verbleib unklar ist, setzt Malaysia auf die Motorrad-Königsklasse: Vertragsverlängerung in Sepang bis 2021.

14.06.2015
Motorrad-WM: Montmelo

Jorge Lorenzo siegt vor Valentino Rossi, der damit die WM-Führung verteidigen kann. Marc Marquez stürzt wie viele andere auch…

Motorrad-WM: Sachsenring

Power-Jubiläum 25 Jahre: Audi feiert seine RS-Modelle

Vor 25 Jahren kam mit dem Audi RS 2 Avant das erste RS-Modell auf den Markt. 2019 präsentieren die Ingolstädter sechs RS-Produktneuheiten.

Formel 1: News Räikkönen: Die Zeiten ändern sich...

Einst lehnte Kimi Räikkönen soziale Medien kategorisch ab - doch neuerdings zeigt er sich als Instagram-Freak...

Rupert Hollaus Event Hollaus-Event wirft Schatten voraus

Von 7. bis 15. September gedenkt Traisen wieder dem einzigen österreichischen Straßen-Motorrad-Weltmeister.

ÖRM: Weiz-Rallye Neubauer: Schwierige Lieblingsrallye

Der vierte Triumph in Serie lag in Reichweite, doch bei seiner Lieblingsrallye war Hermann Neubauer dieses Mal das Glück nicht hold.