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Craven gewinnt DAS Herzschlag-Finale

Ricky Craven schlägt Kurt Busch um zwei Tausendstelsekunden - der knappste Vorsprung der Nascar-Geschichte.

Manfred Wolf

Der – noch inoffizielle – Vorsprung ist der knappste seit Einführung der elektronischen Zeitmessung im Jahre 1993.

Und obwohl sich Pontiac-Pilot Craven und Ford-Fahrer Busch nichts schenkten, sich mehrmals berührten und sogar nach der Ziellinie noch Blechkontakt hatten, waren beide happy.

„Davon träumt man,“ so Ricky Craven nach dem Herzschlagfinale. „So etwas kommt vielleicht nie wieder. Das war das perfekte Finish auf einer perfekten Rennstrecke...“

Kurt Busch: „Es war unglaublich. Das war ‚Racing’ – so hart wie nur irgendwie möglich. Ich habe meinem Ford alles abverlangt, dass es nicht ganz gereicht hat, war schlicht und einfach Pech.“

Dabei sah Busch schon wie der sichere Sieger aus. Nachdem der Führende Jeff Gordon die Mauer berührte übernahm er die Führung, bekam dann aber Probleme mit seiner Servolenkung – diese Schwierigkeiten ermöglichten es Ricky Craven, aufzuschließen.

Dave Blaney holte sich den dritten Platz, Mark Martin und Michael Waltrip komplettierten die Top-Fünf. Der Führende im Winston-Cup, Matt Kenseth, wurde Achter. Vorjahres-Champ Tony Stewart kam auf Rang zehn.

Damit verlor Stewart in der Gesamtwertung etwas Boden und liegt nun 57 Punkte hinter Kenseth. Dritter ist Michael Waltrip, 62 Punkte zurück.

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