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Wunderknabe Lewis Hamilton: 14. Sieg im 19. Lauf!

In einem turbulenten 19. Saisonlauf setzte sich wieder einmal Lewis Hamilton (ASM F3, Dallara-Mercedes) durch. 2. Lucas di Grassi, 3. Maximilian Götz.

In einem turbulenten 19. Saisonrennen der Formel 3 Euro Serie setzte sich nach 17 Runden wieder einmal Lewis Hamilton (ASM F3, Dallara-Mercedes) durch. Für den Briten war es der 14. Saisonsieg. Lucas di Grassi (Manor Motorsport, Dallara-Mercedes) verschaffte sich mit seinem zweiten Platz auf dem Hockenheimring eine gute Ausgangsposition im Kampf um den dritten Rang in der Gesamtwertung. Seine Kontrahenten Franck Perera (Prema Powerteam, Dallara-Opel) belegte den vierten Rang, Sebastian Vettel (Mücke Motorsport, Dallara-Mercedes) wurde nach zwei Unfällen in der ersten Runde und dem folgenden Boxenbesuch 14.

Der bereits feststehende Champion Lewis Hamilton gewann den Start und setzte sich sofort vom Rest des Feldes ab. Ihm folgte Lucas di Grassi, der seinen zweiten Platz ebenfalls bis ins Ziel hielt. Für eine Überraschung sorgte der deutsche Pilot Maximilian Götz (ASM F3, Dallara-Mercedes) auf Platz drei. Der Uffenheimer erzielte in seinem ersten Rennen nach fünf Monaten Pause sein bestes Ergebnis in der Formel 3 Euro Serie.

Im Verfolgerfeld gab es auf nasser Strecke viele Zwischenfälle: Schon in der ersten Kurve schied Guillaume Moreau (Signature, Dallara-Opel) nach einem Unfall mit Sebastian Vettel aus. Giedo van der Garde (Team Rosberg, Dallara-Opel) kollidierte in der ersten Runde ebenfalls mit Vettel, dem besten Rookie des Jahres. In der achten Runde kollidierte Fabio Carbone (Signature, SLC R1-Opel) mit Ben Clucas (Team Midland Euroseries, Dallara-Toyota) und Thomas Holzer (AM-Holzer Rennsport, Dallara-Opel). Die Folge: Der SLC R1-Opel des Brasilianers schlug frontal in die Reifenstapel ein. Carbone konnte sein zerstörtes Fahrzeug unverletzt aus eigener Kraft verlassen.

Lewis Hamilton (ASM F3):

Das Rennen machte mir viel Spaß. Wir fanden ein sehr gutes Setup. Nach einem guten Start fuhr ich ziemlich am Anfang gute Runden. Über die Renndistanz versuchte ich, kein Risiko mehr einzugehen und den Vorsprung zu halten.

Lucas di Grassi (Manor Motorsport):

Mit der zweiten Position, zwischen den zwei ASM-Autos bin ich sehr zufrieden. Besonders, weil es das letzte Rennwochenende der Saison ist und ich mich so mit einem guten Resultat in den Winter verabschieden kann.

Maximilian Götz (ASM F3):

Ich verbremste mich gleich zu Beginn, nachdem mein Start in Ordnung war. Ich wusste aber, dass das Auto über die Distanz gut ist. Das erste Mal seit zwei Jahren wieder auf dem Podest zu stehen, ist ein tolles Ergebnis.

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