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Matt Kenseth gewinnt „The Rock“

Beim zweiten Saisonrennen der Nascar-Series in Rockingham hatte das lange Warten für Matt Kenseth ein Ende, 2. Sieg für den Ford-Piloten.

Manfred Wolf

Lange Durststrecke:
Nach zwei Jahren gelang Matt Kenseth der zweite Sieg

Beinahe zwei lange Jahre musste Matt Kenseth auf seinen zweiten Sieg in der NASCAR-Serie warten, beim „Subway 400“ am Sonntag in Rockingham hat es dann doch noch geklappt. Mit einem sensationellen Manöver konnte er Sterling Marlin und Bobby Labonte hinter sich lassen.

Dreieinhalb Stunden waren seit dem Start vergangen und es war noch immer ein Kampf um Zehntel von Sekunden. Sterling Marlin lag sechs Runden vor Schluss in Führung, dicht gefolgt von Bobby Labonte und Matt Kenseth. Das Feld flog auf Turn 4 zu, als sich die Ereignisse beinahe überschlagen. Matt Kenseth entschließt sich zu einem gewagten Manöver.

Er sticht mit Überschussgeschwindigkeit, von oben kommend, ganz innen an Labonte vorbei und schafft das Gleiche in der nächsten Sekunde auch bei Marlin. Dieser kann sich nicht einmal mehr zu Wehr setzen, denn ausgerechnet in diesem Moment überfährt er einen Ölfleck. Die Folge war ein wilder Schlenker, den er zwar noch abfangen kann, die Führung war allerdings weg.

Lange Durststrecke:
Nach zwei Jahren gelang Matt Kenseth der zweite Sieg

Und dass es bei diesem Stand blieb, dafür sorgten Reifenstücke auf der Start/Zielgeraden. Als die Drei nämlich in neuer Formation aus der letzten Kurve kamen, wurden die gelben Flaggen geschwenkt, um die erwähnten Gummistückchen einzusammeln. Die verbleibenden fünf Runden wurden unter Gelb zu Ende gefahren, somit war Kenseth als Sieger nie mehr gefährdet.

„Ich war 60 Rennen sieglos. Angefühlt hat es sich wie 160. Ich bin überglücklich, auch für meine Mannschaft. Sie waren großartig und ich glaube, wir haben uns das alle verdient.“ Kenseth war klarerweise glücklich, weniger happy hingegen Labonte (wie auch so manch Anderer) über das Ende des Rennens: „In Daytona die rote Flagge, hier Gelbphase. Wäre schön, wenn sich die Offiziellen einig wären, dann könnte man sich darauf einstellen...“

Tony Stewart wurde unauffälliger Vierter, Jeff Gordon hatte wie schon in Daytona einige Probleme und beendete das Rennen auf Rang sieben. Und der Sieger der Daytona 500, Ward Burton, wurde lediglich Dreizehnter.

Am nächsten Wochenende geht’s in Las Vegas weiter, Ergebnis und Gesamtstand finden Sie in der rechten Navigation!

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