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Rang 14 beim Zweirad-Debüt

Für Achim Mörtl wurde sein erster Auftritt auf zwei Rädern zum Erfolg, der Kärntner holte mit Platz 14 sogar WM-Punke.

Nachdem Mörtl auf der sechsten und vorletzten Etappe der Tunesien-Rallye mit der KTM 660 Rallye wieder eine absolute Spitzenplatzierung erreicht hatte (14. Etappenrang auf der Nekrif-Schleife über 315 Kilometer), festigte er seinen 14. Platz in der Gesamtwertung.

Auf der letzten Etappe am Sonntag von Nekrif zum Küstenort Djerba ging es nur noch darum, das Ziel zu erreichen: "Ich fuhr seit Samstag ziemlich langsam. Ich wollte Djerba unbedingt erreichen, alles andere war unwichtig, zumal eine Rangverbesserung nur noch mit überhöhten Risiko möglich gewesen wäre", erzählt Mörtl.

Und am Sonntag hatte es Achim Mörtl geschafft. Der Kärntner, 1999 Rallye-Staatsmeister, beendete seine Premiere als Motorrad-Pilot bei der Tunesien-Rallye auf dem ausgezeichneten 14. Gesamtrang.

Mörtl benötigte fast 25 Stunden Fahrzeit für die 2000 SP-Kilometer, für diese tolle Vorstellung gab es auch gleich zwei WM-Punkte als Belohnung.

"Es waren die sieben härtesten Tage meines Lebens", resümierte Mörtl in Djerba. "Und jetzt im Ziel zeigt mein Körper schon leichte Auflösungserscheinungen."

Fünf Mal hat Mörtl die 200 kg schwere KTM aus dem Sand schaufeln müssen, vier Mal war er überhaupt vom Motorrad gefallen. "Aber zum Glück nie so, dass es Folgen hatte", so Mörtl.

Den Sieg holte sich der Italiener Fabrizio Meoni, der schon drei Mal in Tunesien triumphiert hat. Für KTM war es wieder ein großer Erfolg. Die ersten neun Plätze gingen an die österreichische Marke.

Tunesien-Rallye, Endstand

Motorräder:

1. Fabrizio Meoni (ITA), KTM, 21:02:56
2. Cyril Despres (FRA), KTM, +0:34
3. Juan Roma (ESP), KTM, +4:09

weiters:

14 Achim Mörtl (AUT), KTM, +3:57:34.

Automobile:

1. Schlesser/Lurquin (FRA) Schlesser-Ford 20:13:50
2. Biasion/Siviero (ITA) Mitsubishi +1:10:37.

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