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Rekordteilnehmerfeld beim Saisonauftakt

Am Wochenende wird die Saison der Rallycrosser auf dem Nordring eröffnet, über 60 Starter mit Boliden aller Klassen sorgen für gehörige Action.

Bislang sind beim Veranstalter des Rallycross-Saisonauftaktes nicht weniger als 65 Nennungen aus drei Ländern eingelangt und täglich werden es mehr. Starke Impulse werden aus unseren Nachbarstaaten Tschechien und Ungarn gesendet; man merkt, dass die Szene richtiggehend aufblüht.

Die Zuschauer erwartet somit ein umfangreiches und illustres Teilnehmerfeld und das lange Darben nach einer langen Winterpause hat nun ein Ende gefunden. Es geht wieder um Meisterschaftspunkte in der Rallycross-ÖM und das bei einem Saisonauftakt, der sich sehen lassen kann.

Denn dieses Rennen auf dem Nordring zählt gleich zu vier Meisterschaften. Die Protagonisten kommen aus drei Ländern (Österreich, Tschechien und Ungarn) und wollen gleich jede Menge Punkte in deren Championaten auf ihr Konto buchen.

Des weiteren zählt dieser Lauf auch zur Zonenmeisterschaft Zentraleuropa. Sehr auffällig ist die große Leistungsbandbreite der einzelnen Fahrzeuge, diese reicht von ca. 550 PS-Bomber bis zum eher schwachbrüstigen Trabant!

An der Spitze ist sicherlich der regierende Staatsmeister der Division 1, Peter Ramler zu nennen. Der Obergrafendorfer hat seinen Seat Leon T16 4x4 abermals verbessert und will natürlich seinen Titel erfolgreich verteidigen.

Das Turbo-Allrad-Geschoß verfügte schon im Vorjahr über eine Leistung von mehr als 500 PS und der Niederösterreicher wird wohl über den Winter dem bärenstarken Motor noch ein paar Pferdchen entlockt haben. Sein ewiger Rivale, Alois Höller, hat jedoch nun ein Fahrzeug zur Verfügung mit dem er Ramler das Siegen schwer machen könnte.

Der Ford Focus T16 4x4 hat diverse Testfahrten zufrieden stellend absolviert und sollte leistungsmäßig mit dem Seat von Ramler mithalten können. Franz Spitaler feiert mit dem bewährten BMW M3 4x4 ein Comeback und will als Einziger mit Saugmotor der Turboarmada den Marsch blasen.

Nicht vergessen darf man allerdings auf die starke ausländische Konkurrenz, die schon in der Vergangenheit den Österreichern mit bestens motorisierten Autos das Leben schwer gemacht hat.

In der Division 1A zählen die Brüder Petrakovits zu den Favoriten. Der Ältere von den beiden ist schließlich auch amtierender Staats- und Zonenmeister in dieser Liga. Christian Petrakovits wird seinem adaptieren Seat Ibiza die Sporen geben und auch auf einen erfolgreichen Testeinsatz für die Rallycross-Europameisterschaft hoffen.

Dessen jüngerer Bruder Mario wechselte als OSK-Pokalsieger der Division 4 in die stark umkämpfte Division 1A und fährt mit dem Ex-Auto (VW Polo) seines Bruders um den Titel. Mit dem Niederösterreicher Wolfgang Schörghuber steigt ein Rookie in die ebenso von Tschechen bevölkerte Division.

In der seriennahen Klasse haben sich unter anderem bereits der amtierende Europameister Roman Castoral (CZ) und der österreichische Staatsmeister Josef Strobl in die Nennliste eingetragen. Der Niederösterreicher Strobl hat seinen Seat Ibiza einer Leistungskur unterzogen und hofft die international arrivierten Stars entsprechend fordern zu können.

Mit Heimvorteil kommen die Waldviertler Rallycrosser der Division 4 nach Fuglau. Allen voran der „Nordring-König“ Jürgen Stoitzner will seine Siegesserie prolongieren.

Sein schärfster Widersacher wird abermals Jürgen Weiß sein, der den Ford Sierra Cosworth schon starklar in der Garage stehen hat. Die beiden anderen Hubraumklassen der Division 4 werden sowohl qualitativ als auch quantitativ hervorragend besetzt sein. Übrigens wird mit Andrea Koci eine so genannte Amazone ihre Premiere im spannenden Sport Rallycross erleben.

Spektakulär dürften auch die Divisionen 7, 8 und 9 werden, in denen ausschließlich die Gäste aus Ungarn bzw. Tschechien am Start sind und das mit seltenen Fahrzeugen wie z.B. einem Trabant!

Der Automobilsportclub RRC 13 veranstaltet am Sonntag, den 22.04.2007 ein internationales Rallycross auf dem Nordring in Fuglau bei Horn.

Um 8.00 Uhr beginnt das Training und um 11 Uhr wird der erste von insgesamt drei Qualifikationsläufen gestartet. Die entscheidenden Finalläufe aller Divisionen sind für ca. 16.00 Uhr geplant.

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