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Corser noch immer nicht Weltmeister!

Troy Corser konnte sich den zweiten WM-Titel auch an der Lausitz noch nicht sichern, Vermeulens Chancen nach den Plätzen 1 und 2 noch intakt.

DUCATI HAT GRUND ZUM JUBELN LANZI ERNEUT SENSATIONELL. . Nach seiner sensationellen Leistung in der Superpole mit der klaren Bestzeit überraschte der Italiener Lorenzo Lanzi auch am Sonntag die Konkurrenz. Der Ersatzmann für Régis Laconi im Ducati-Xerox. Nach dem ersten Lauf, als Lanzi nach einer Durchfahrtstrafe auf Rang 8 fuhr, holte er sich in Durchgang 2 seinen ersten WM-Laufsieg. «Ich bin überglücklich. Ich bin einfach mein Rennen gefahren», jubelte Lanzi. «Danke an Ducati und Pirelli.» Weltmeister James Toseland fuhr auf dem Eurospeedway auf die Plätze 4 und 11. Im zweiten Lauf büsste der Brite nach einem Fehler in einer der Anbremszonen viel an Boden ein.

CORSER MIT AUSRUTSCHER. . Troy Corser hatte auf dem EuroSpeedway Lausitz die Chance, sich seinen zweiten WM-Titel vorzeitig zu sichern. Der Australier auf der Alstare-Suzuki kam im ersten Lauf auf Rang 3 und sicherte sich im zweiten Rennen nach einem Sturz noch als 13. drei WM-Zähler. Teamkollege Yukio Kagayama fuhr kämpferisch auf die Ränge 5 und 4.

HONDA HAT NOCH HOFFNUNG. . Chris Vermeulen wahrte die Chancen auf dem WM-Titel mit einem Sieg in Lauf 1 und Rang 2 am späten Nachmittag. «Ich fahre jedes Rennen voll und denke nicht an die Meisterschaft», räumte der Australier ein. Der Winston-Honda-Pilot liegt nun in der WM-Tabelle 60 Punkte hinter Corser. 100 WM-Zähler sind in Imola und Magny-Cours noch zu vergeben. Vermeulens Teamkollege Karl Muggeridge steuerte die zweite CBR des Teams Ten Kate auf Rang 5 im zweiten Lauf. Max Neukirchner schaffte für das Klaffi-Honda-Team zweimal Rang 7. Pierfrancesco Chili erreichte nach einem Motorschaden im ersten Lauf später Platz 10. Ben Bostrom holte für das Team Renegade mit dem Positionen 10 und 16.

HAGA ZWEIMAL AM PODEST. Noriyuki Haga eroberte für das Team Yamaha Italien die Ränge 2 und 3. Der Japaner kämpfte in beiden Rennen um den Laufsieg, musste jeweils erst am Schluss mit den Ehrenplätzen Vorlieb nehmen. Sein Teamkollege Andrew Pitt steuerte die zweite R1 zweimal auf Rang 6. Norick Abe biss sich durch und sah das Ziel als Achter und Neunter.

BEIDE PETRONAS IN DEN PUNKTEN. Garry McCoy und Steve Martin holten jeweils einmal WM-Punkte. McCoy bretterte in Lauf 1 auf Platz 11, während Martin ausschied. Im zweiten Rennen besserte Martin das Teamergebnis mit Rang 9 auf. «Ich bin jetzt ganz zufrieden mit unserem Motorrad», meinte Martin.

VERDIENTER SIEG FÜR CURTAIN. Endlich hatte auch das Team Yamaha Deutschland Grund zum Jubeln. Kevin Curtain holte den ersten Sieg für die Yamaha-Mannschaft von Terrel Thien und Theo Hoffmann. «Heute waren wir wirklich stark», merkte Sieger Curtain an. Auch der zweite Platz ging an das deutsche Team mit Broc Parkes. Weltmeister Sébastien Charpentier auf der Winston-Honda stürzte am Beginn des Rennens, das später abgebrochen und neu gestartet wurde. Fabien Foret fuhr auf der Megabike-Honda mit einer begeisternden Aufholjagd im zweiten Teil des Rennens noch auf Platz 3. Tatu Lauslehto holte für Klaffi-Honda als Neunter sieben WM-Punkte. Arne Tode war der einzige Wild-Card-Fahrer in den Punkten als Elfter.

Yamaha Deutschland hatte am Sonntag auf dem EuroSpeedway Lausitz bereits am Vormittag Grund zum Jubeln. Der Belgier Didier Vankeymeulen siegte im FIM-1000-Cuprennen vor Luca Scassa aus Italien und Riccardo Chiarello. Vankeymeulens Teamkollege Kenan Sofuoglu wurde wegen Verlassen der Strecke zu einer Zeitstrafe verdonnert und so auf Rang 6 zurückgereiht. Der Türke führt jedoch weiter die Cup-Wertung an.

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