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Pannen, Pech und Missgeschick

Einige Teilnehmer hatten beim vierten Lauf zur österreichischen Supermoto-Meisterschaft am 12. und 13. August im ÖAMTC-Fahrsicherheitszentrum Neutal das Pech gepachtet.

Foto: Peter Leitl

Klasse S2:

Resch, Schruf, Maxwald und Rothbauer heißt die Anfangsformation im ersten Lauf der offenen Klasse. Doch nicht lange, weil Schruf an Resch vorbeigehen kann und sich vom Feld absetzt. Dahinter wird allerdings dicht und hart gekämpft. Rolo Resch holt den Abstand zu Schruf Meter um Meter wieder auf und klebt ihm in den letzten Runden wieder am Hinterreifen. In der vorletzten Runde setzt Rolo in der Haarnadelkurve zum Überholen an und hat Erfolg.

Er fährt durchs Ziel und hebt siegessicher die Hand, weil er glaubt, das Rennen sei schon vorbei. So kann sich Johann Schruf natürlich wieder die Führung zurückholen. In der letzten Kurve versucht es Resch erneut, fährt dabei aber Schruf auf das Hinterrad und stürzt. Er verliert einen weiteren Platz an Maxwald und kann knapp vor Christian Ackerl ins Ziel gehen, auf Platz 5 folgt Yamaha Pilot Heino Meusburger.

Im zweiten Durchgang fuhr Hannes Maxwald einen Start-Ziel Sieg ein, den er aber bitter verteidigen mußte, denn Rene Esterbauer war ständig dichtauf. Ebenso eng matchten sich Heino Meusburger und Rolo Resch, sowie Christian Ackerl und Johann Schruf, die sich immer wieder gegenseitig überholten. Maxwald gewinnt den Lauf hauchdünn vor Esterbauer gefolgt von Meusburger und Resch. Johann Schruf geht aus dem Duell mit Ackerl als Sieger hervor und wird Fünfter.

Ergebnis Klasse S1: Maxwald vor Schruf und Resch, dahinter Meusburger und die beiden Honda Piloten Ackerl und Rothbauer. Gesamtstand: Maxwald, Resch, Rothbauer

Klasse S2:

Im ersten Lauf der „kleinen“ Klasse blieb die Reihenfolge der ersten Vier zunächst unverändert. Resch ging als Erster in die Kurve, dann Schruf, Reiter und Esterbauer.

Doch Johann Schruf machte ordentlich Druck, dem Rolo Resch nach kurzer Zeit nicht mehr standhalten konnte. Schruf ging an Resch vorbei und konnte sich im Laufe des Rennens etwas ansetzen. Auch Willi Reiter fand wieder Anschluss und ging schliesslich an Rene Esterbauer vorbei.

In der letzten Runde driftet Resch in der vorletzten Kurve an Schruf vorbei, wird aber auf der kurzen Geraden von ihm touchiert, kommt von der Strecke ab und stürzt. Als Achter schiebt er sein Motorrad über die Ziellinie. Es gewinnt Hanson Schruf vor Willi Reiter und Rene Esterbauer.

Offensichtlich motiviert von diesem „Missgeschick“ drehte Rolo im 2. Durchgang richtig auf und ließ nichts anbrennen. Pechvogel Willi Reiter stirbt beim Start der Motor ab, wodurch er als letzter ins Rennen geht. Wie schon in Ried fährt er eine irrsinnige Aufholjagd und wird noch Siebenter.

Resch gewinnt vor Schruf und Ackerl, Esterbauer wird noch Vierter, nachdem er im Offroad einmal den Motor abgewürgt hat.

Weitere Termine der Supermoto-ÖM:

02./03. Sept. Neustift (T)
22./23. Sept. Aspern (W)
07./08. Okt. Rechnitz (B)

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Wenn der Renn-Samstag beginnt, dann ist er für die Teams und Fahrer genauso durchgetaktet, wie schon die Tage zuvor. Spätestens ab Mittag, wenn die Le Mans Startaufstellung alles versammelt, was im Motorsport Rang und Namen hat, dann weiß man vor allem eines: Man muss die nächsten rund 27 Stunden einfach nur noch 101 Prozent funktionieren.

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