MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Imola

Zum Abschluss der Superbike-WM-Saison in Imola sichern sich Xaus und Laconi die Laufsiege. Klaffenböck/Parzer bei den Seitenwagen auf zwei.

Bernhard Eder

Laconi´s erster WM-Laufsieg

Die Superbike-WM war nach der letzten Runde von Assen zwar bereits entschieden, nichtsdestotrotz gab´s in Imola spektakuläre Rennen. Den ersten Heat sicherte sich der Spanier Rubens Xaus, im zweiten war Regis Laconi die Nummer eins - für den Aprilia-Piloten der erste Superbike-WM-Sieg seiner Karriere. Bei den Seitenwagen holten sich die Weltmeister Klaffenböck/Parzer zum Saisonabschluss Rang zwei hinter Webster/Woodhead.

1. Rennen: Chaos am Ende

Der erste Heat in Imola verlief ungemein spannend. Ruben Xaus (Infostrada Ducati) legte einen tollen Start aus der zweiten Reihe hin und lieferte sich in der Folge einen fantastischen Kampf mit Regis Laconi. Auch Troy Bayliss, Troy Corser und Colin Edwards befanden sich in der Spitzengruppe, Überholmanöver waren an der Tagesordnung. Nach einem schweren Sturz von Weltmeister Bayliss zwei Runden vor Schluss wurde das Rennen abgebrochen, der zum Zeitpunkt des Abbruchs führende Xaus zum Sieger erklärt. Die weiteren Podiumsplätze gingen an Troy Corser und Colin Edwards.

2. Rennen: Laconi gewinnt seinen ersten WM-Lauf

Im ersten Heat hatte Regis Laconi Glück im Unglück gehabt. Der Aprilia-Pilot war zwar im Kampf um Rang zwei gestürzt, dabei allerdings unverletzt geblieben (im Gegensatz zu Weltmeister Bayliss, der sich das rechte Schlüsselbein brach). Nach dem zweiten Lauf konnte Laconi endgültig wieder lachen: der Franzose setzte sich in einem spannenden Fight mit Ruben Xaus knapp durch. Rang drei ging an Tadayuki Okada (Honda). Pech für Ex-Weltmeister Colin Edwards, der auf Rang drei liegend zu Sturz kam, dabei aber wenigstens unveletzt blieb.

Seitenwagen: guter Saisonabschluss für Klaffenböck/ Parzer

Zum Abschluss der Seitenwagen-WM 2001 mussten sich die Weltmeister Klaffenböck/Parzer dem Duo Webster/Woodhead um 9 Sekunden geschlagen geben.
Klaffi: "Ein Rennen so, wie ich es mir gewünscht habe, leider konnten wir am Ende die Pace von Webster nicht mehr mitgehen. Er war an diesem Wochenende einfach der bessere." Parzer ergänzte: "Nach diesem Rennen und dem Zweikampf mit Webster freue ich mich schon richtig auf die kommende Saison, in der wir dann hoffentlich wieder die Nase vorne haben."

Die Nase vorne hatten die beiden Weltmeister auch im heutigen Rennen allerdings nur für wenige Runden. Zunächst gab es beim Start eine Schrecksekunde zu überwinden als der spätere Sieger Webster nicht wegkam. Klaffi: "Ich musste in die Wiese ausweichen um nicht in den stehenden Webster zu krachen. Dabei haben wir vier Plätze verloren."

Von diesem Moment an lief es für die beiden Oberösterreicher allerdings fast perfekt. Nach dem Ende der ersten Runde lag Sie bereits hinter Steinhausen auf Platz 2. Nur eine halbe Runde später gingen Klaffenböck/Parzer in Führung. Einen Vorsprung konnten die beiden allerdings nicht herausfahren und so kam es das binnen weniger Runden Webster mit Rekordrunden, zu den beiden aufschließen konnte und in Runde 6 die Führung übernahm.

Klaffi: "Ich habe zwar versucht dranzubleiben, musste dabei aber über das Limit gehen und da wir ohnehin schon als Weltmeister feststanden sind wir kontrolliert das Rennen auf Platz 2 zu Ende gefahren."

News aus anderen Motorline-Channels:

Superbike-WM

Weitere Artikel:

Traurige Nachrichten aus den USA: Der zweimalige NASCAR-Champion Kyle Busch ist am Donnerstag im Alter von 41 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben

Tardozzi über Marquez' Ungarn-Coup

"Er überrascht uns immer noch"

Marc Marquez gewinnt in Ungarn und macht im Titelkampf Boden gut - Doch Davide Tardozzi warnt: Der Spanier sei noch weit von seiner Bestform entfernt

Bekommt Gasly Podium zurück?

FIA-Anhörung um Podium von Gasly steht

Die FIA hat bestätigt, dass noch in dieser Woche über die Aufhebung der Strafen verhandelt wird, die Pierre Gasly in Monaco einen Podiumsplatz gekostet haben

1. Training Monaco: Leclerc Schnellster

Hadjar sorgt für ersten heftigen Einschlag

Charles Leclerc zweimal in der Auslaufzone, Isack Hadjar spektakulär in der Leitplanke: Beim ersten Freien Training in Monaco wurde es turbulent