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Suzuki-Cup: Cerklje

Keine Midlife-Crisis

Das unfreiwillige Ende der Bosch-Rallye in Pinggau ist glücklicherweise nun doch nicht das Ende der Motorsportkarriere von Marko Klein.

Dort verschrottete Klein, klar in Führung liegend, seinen Swift in der fünften Sonderprüfung bei einem heftigen und schmerzhaften Abgang. Marko Klein: „Im Gegensatz zur Rundstrecke wo man sich langsam an die Grenzen herantasten kann, ist der Grat bei der Rallye ein sehr schmaler. Der Bodenbelag und somit der Grip ändern sich permanent und wenige Zentimeter neben der Ideallinie liegt bereits der nächste Abgrund!“ - oder wie im Falle der Bosch-Rallye der nächste Baum.

Neben Hermann Berger und Mario Klammer ist Marko Klein somit der dritte Steirer im Feld der Sieganwärter und freut sich schon auf spannende Duelle mit seinen „Landsmännern“: „Ich hoffe dass wir dem Publikum ein ähnlich packendes Rennen liefern können wie beim Auftakt am Wachauring wo ich mit Hermann Berger ein hartes aber faires Rennen um Platz 1 fuhr! Aber ich bin sicher, auch Thomas Heuer wird alles daran setzen seinen Vorjahrestitel zu verteidigen.“

Mit Prognosen ist Marko Klein etwas vorsichtiger geworden, versichert seinen Fans aber: “Keine Angst, dass Autofahren hab ich nicht verlernt und ich werde mein Bestes geben um im Suzuki-Motorsport-Cup 2007 ganz vorne mitzumischen.“ Etwas anderes hätte sich vermutlich auch keiner von einem Kämpfer wie Marko Klein erwartet.

Möglich wurde der Einsatz u.a. durch die Unterstützung von Max Zellhofer, der für Marko Klein noch einen Swift aus dem Hut gezaubert hat. Marko Klein, der erst vor wenigen Tagen seinen 30er feierte: „Ohne Max wäre ich vermutlich in eine vorzeitige Midlife-Crisis gekommen nachdem ich die letzten Rennen nur als Zuseher verfolgen konnte“, meinte der wieder zu Scherzen aufgelegte Marko Klein auf die Frage nach „einem Leben ohne Motorsport“. „Der Max sieht mich scheinbar, wie auch meine Fans, doch lieber hinter dem Steuer als auf der Tribüne“, meint Marko Klein.

Eine Meinung die Hermann Berger & Co vermutlich nicht 100% teilen werden, da mit Marko Klein ein Favorit für den Meistertitel zurückkehrt, den es im Titelkampf zu schlagen gilt: „Noch ist nichts entschieden und der Rückstand ist aufholbar.“, lautet die Kampfansage des siegeshungrigen Steirers.

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