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Winterzeit ist
Steinschlagzeit

Im Winter ist die Gefahr, die Windschutzscheibe durch Steinschlag zu beschädigen, besonders hoch, Tipps, um die Reparatur-Kosten niedrig zu halten.

Stefan Schmudermaier

Besonders in der kalten Jahreszeit ist durch das Streugut die Gefahr eines Steinschlages an der Windschutzscheibe besonders hoch.

Oft springt nach dem Einschlag sofort die Scheibe, häufiger ist jedoch ein kleiner Kratzer. Viele Autofahrer lassen in jedem Fall spätestens im Frühjahr die Windschutzscheibe tauschen. Wer sein Fahrzeug gegen Glasbruch versichert hat kommt dabei noch mit einem blauen Auge davon, denn er braucht „nur“ den Selbstbehalt in der Höhe von zumeist mindestens EUR 200,- zu bezahlen.

Kunstharz statt Scheibentausch

Häufig hätte die Scheibe allerdings einfach mit der Kunstharzmethode repariert werden können. Was bedeutend günstiger ist, besonders wenn man nicht versichert ist. Die meisten KFZ-Versicherungen verzichten bei einer Reparatur sogar auf den Selbstbehalt, sodass die Beseitigung des Kratzers für Kaskoversicherte völlig gratis ist.

Spezielles Kunstharz wird in die beschädigte Stelle gegossen und mit UV-Licht gehärtet, danach poliert. Sie können beruhigt weiterfahren, denn die Windschutzscheibe hat die gleiche Dichte und Festigkeit wie zuvor. Und Ihr Auto behält seinen Wert.

Mit dieser Methode schonen Sie nicht nur die Geldbörse, sondern auch die Umwelt. Denn Verbundglas ist Sondermüll. Zudem brauchen Sie sich nicht um neue „Pickerl“ zu bemühen, denn das Besorgen eines neuen Prüfpickerls, Autobahnvignette oder Parkpickerls entfällt.

Damit die Scheibe repariert werden kann, kleben Sie ein Stück Klebeband, Pflaster (Autoapotheke!) auf die angeschlagene Stelle. So schützen Sie die beschädigte Stelle fürs erste vor Schmutz und Feuchtigkeit. Suchen Sie dann Ihre Werkstatt auf und fragen Sie nach der Windschutzscheibenreparatur.

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