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Die Landy-Bestseller mit bis zu 66 km E-Reichweite

Die beiden kleinsten Kraxler von Jaguar Land Rover kombinieren einen neuen Dreizylinder-Benzinmotor mit 200 PS mit einer 109 PS leistenden E-Maschine an der Hinterachse. Das bedeutet steuergünstige 1,4 bzw. 1,6 Liter Verbrauch auf 100 Kilometern.

Johannes Posch

Jetzt sind bei Land Rover also auch die Einstiegsmodelle elektrifiziert. Der britische Autohersteller bietet seine beiden kompakten Premium-SUV Range Rover Evoque und Land Rover Discovery Sport mit der Bezeichnung P300e nun als sparsame PHEV-Modelle an. Wie die Namensgleichheit vermuten lässt, kommt bei beiden der selbe Antrieb zum Einsatz: Eine Kombination aus einem neuen, 147 kW (200 PS) starken 1.5 Liter Ingenium Dreizylinder-
Benzinmotor samt Achtgangautomatik mit einem 80 kW (109 PS) leistenden Elektromotor als Hinterachsantrieb. Systemleistung somit folgerichtig: 309 PS. Der E-Antrieb bezieht seine Energie aus einem unter den Rücksitzen platzierten Lithium-Ionen-Akku mit 15 kWh Kapazität.

Das bringt freilich ordentlich Vorteile in Sachen Verbrauch und CO2-Emissionen: Nach WLTP-Verfahren kommt der Evoque auf gerade einmal 32 g/km und 1,4 Liter auf 100 Kilometer. Zudem schafft er bis zu 66 Kilometer rein elektrisch. Ähnliches Bild beim Land Rover Discovery Sport: Er fährt bis zu 62 Kilometer weit ohne den Verbrenner bemühen zu müssen und bringt es auf WLTP-Verbrauchswerte von 1,6 Liter pro 100 Kilometer CO2-Emissionen von 36 g/km.

Gleichzeitig sind die neuen Hybride aber auch die drehmoment- und spurtstärksten Varianten beim Evoque und Discovery Sport. 540 Newtonmetern, cleverer Automatik und reichlich Traktion sei Dank spurtet der Evoque in 6,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h, der Discovery Sport braucht mit 6,6 Sekunden nur unwesentlich länger. Achja: Und die rein elektrisch mögliche Höchstgeschwindigkeit liegt bei 135 km/h - auch die Autobahn zu nehmen ist also drin.

Und auch sonst muss sich der geneigte Rangy oder Landy-Fahrer mit PHEV-Faible auf wenige bis keine Kompromisse einlassen: Da Hybrid-Systeme bei der verwendeten Premium-Transverse-Architecture (PTA) von vornherein eingeplant waren, knabbern die Akkus keinerlei Platz für die Passagiere weg. Auch der Tank ist mit 57 Litern üppig - vor allem im Vergleich mit vielen anderen Plug-In Hybriden.

Und wenn wir schon beim Vergleichen sind: Auch beim Laden hat Land Rovers Lösung so manchem Konkurrent etwas voraus. Schnellladen nämlich. Während die meisten anderen nämlich nur das Laden mit Wechselstrom unterstützen, kann hier auch mit bis zu 32 kW an einer gleichstrom-Ladesäule "getankt" werden. Damit sind die leeren Akkus in nur 30 Minuten wieder zu 80 Prozent gefüllt. An einer 7kW-Wallbox dauert der selbe Vorgang 1:24. An einer Haushaltssteckdose stolze 6 Stunden und 42 Minuten.

Zuletzt: Die Preise. Die neuen PHEV-Modelle sind ab sofort bestellbar: Die unverbindlichen Preisempfehlungen für den Range Rover Evoque P300e PHEV lauten ab 50.950 Euro und für den Land Rover Discovery Sport P300e PHEV ab 49.510 Euro. Damit sind sie günstiger (!) als ihre vergleichbar starken Kollegen mit konventionellem Antrieb

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