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Rallye-ÖM: Pirelli-Rallye

Sensationeller 3. Gesamtplatz

Andreas Waldherr und Richard Jeitler sind nach dem dritten Gesamtplatz im Freudentaumel, als Zuckerl sicherten sich die beiden auch den OSK-Prioritäts-Status.

Die Ausgangsposition war nicht weniger ungünstig als drei Wochen zuvor bei der OMV-Burgenland-Rallye, am Ende jedoch stand der größte Erfolg eines Diesel-Piloten in der österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft: Platz 3 gesamt.

Für Andreas Waldherr und seinen Co-Piloten Richard Jeitler war es ein wahres Traum-Wochenende. Dabei hatte es am Tag vor dem Start auf den besonders hochgelegenen Samstag-Sonderprüfungen noch so heftig geschneit, dass ohne Winterreifen bestenfalls Schrittempo möglich war und es völlig ausgeschlossen schien, daß irgend jemand ohne Allrad-Antrieb eine Top-Plazierung bei der zweifellos schwierigsten Rallye Mitteleuropas erreichen würde können.

Aber wie es oft so ist, am Ende stand dem Team das Glück ganz massiv zur Seite. Erstens sorgten wärmere Temperaturen dafür, dass der Schnee zumindest großteils von den Straßen verschwand und zweitens fielen derart viele Allrad-Fahrzeuge nach technischen Problemen oder auch Unfällen aus, dass das VW Golf IV TDI Kit-Car in der allerletzten Sonderprüfung noch auf’s Stockerl gespült wurden.

„Es ist ein absolut tolles Gefühl“, so Andreas Waldherr. „Nie, nie, nie hätte ich mir das gerade hier vorgestellt.“

Der 3. Gesamtplatz bedeutet aber nicht nur, dass Andreas Waldherr und Richard Jeitler wieder die Führung in der Diesel-Kategorie Staatsmeisterschaft übernommen haben, sondern auch ab dem nächsten Lauf, der Dunlop-Pyhrn-Eisenwurzen-Rallye, bessere Startnummern, da man in den kleinen Kreis der OSK-Prioritätsfahrer aufgenommen wurde.

„Schon im vergangenen Jahr, nach unserem ersten Meistertitel, haben wir an die OSK den Antrag gestellt, zum OSK-Prioritätsfahrer ernannt zu werden, da die Statuten so eine Möglichkeit für einen Fahrer pro Jahr ausdrücklich vorsehen, auch wenn dieser keinen Top-3-Platz in einem Staatsmeisterschaftslauf erreicht hat."

"Damals wurde das leider mit der Begründung abgelehnt, dass man unsere sportliche Leistung nicht für wertvoll genug erachtet, um dieser Ehre teilhaftig zu werden. Unsere Genugtuung ist jetzt riesengroß, dass wir das jetzt mit ein bißchen Verspätung doch noch geschafft haben. Jetzt werden wir einmal ordentlich feiern und uns dann konzentriert auf den nächsten Einsatz, die Dunlop-Pyhrn-Eisenwurzen-Rallye Anfang Mai, vorbereiten, wo die Voraussetzung für einen ähnlichen Erfolg von der Streckenführung her mehr als gegeben sind.“

Zwischenstand in der Diesel-Staatsmeisterschaft:

1. Andreas Waldherr 40, 2. Manfred Pfeiffenberger 38, 3. Karim Pichler 27, 4. Peter Schauberger 27, 5. Otto Leirer 20.

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