RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Zwei Junioren mit klaren Zielen

Das Citroen Junior Rallye Team besteht heuer aus den Paarungen Ertl/Monego und Stigler/Pfaffenhuemer, die Motivation ist groß.

Der Rallye-Nachwuchs bekommt in Österreich mehrere Einstiegs-Möglichkeiten, eine davon ist das Citroen Junior-Rallye-Team, dass am Donnerstag (27.02.) seine beiden Fahrer-Paarungen vorstellte.

Martin Ertl wird nach einem erfolgreichen Vorjahr auch heuer der Marke treu bleiben, mit dem Oberösterreicher Seppi Stigler tritt der Sohn der GTI-Legende der späten 70er Jahre in die Fußstapfen seines Vaters.

Martin Ertl/Tina-Maria Monego

Der junge Niederösterreicher hat in den nächsten Jahren ehrgeizige Ziele, bleibt aber trotz einiger Verlockungen, sich an stärkeren Boliden zu probieren, dem Gruppe N Citroen treu:

"Ich möchte meine Erfolge aus dem Vorjahr bestätigen und den 3. Gesamtrang der OSK-Pokalwertung noch verbessern. Weiters hoffe ich auf eine gute Zusammenarbeit mit meiner neuen Co-Pilotin Tina-Mario Monego."

Neuheuten gibt es auch am Boliden selbst, so wurden Veränderungen am Getriebe vorgenommen und eine zusätzliche Differential-Sperre verbaut. Sämtliche Elektronik-Komponenten wurden zudem getauscht.

Da das Auto erst kürzlich fertiggestellt wurde, gab's bis dato keine Möglichkeit zum Testen: "Lediglich beim Fotoshooting am letzten Wochenende bin ich mit dem neuen Auto gefahren, in Kürze folgt aber ein ausführlicher Funktionstest in Teesdorf."

Seppi Stigler / Walter Pfaffenhuemer

Eigentlich hatte der Oberösterreicher bereits in der zweiten Saisonhälfte des Vorjahres geplant, einige ÖM-Läufe zu absolvieren, aus verschiedenen Gründen kam es aber dann doch nicht dazu.

Heuer hat sich der 20jährige dazu entschlossen, am Projekt "Citroen Junior Rallye Team" teilzunehmen: "Im Vorjahr habe ich meine ehemaligen Kollegen des Junior Racing College, Martin Ertl und Hannes Danzinger, verfolgt und das hohe Potenzial des Saxo gesehen. Für mich ist das ein idealer Einstieg, die Chance hab ich mir nicht entgehen lassen."

Wärend Stigler bei der ersten Rallye noch das Auto kennenlernen will, sind die Ziele für den weiteren Saisonverlauf hoch gesteckt: "Ich möchte gerne einige Klassensiege einfahren und das ein oder anderen N3-Auto ärgern. Natürlich muss ich aber weiter Erfahrung sammeln."

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Tänak und Rovanperä zurück

Toyota enthüllt sein WRC-Aufgebot 2027

Toyota hat sein WRC-Aufgebot für 2027 vorgestellt: Ott Tänak und Kalle Rovanperä kehren zurück, während Sebastien Ogier zunächst nicht zum Kader gehört

Darunter gleiche Technik

Warum Toyota auf Celica und Yaris setzt

Die Celica kehrt in die WRC zurück, der Yaris bleibt: Toyota erklärt, warum künftig zwei verschiedene Modelle zum Einsatz kommen und wer sie fährt

MRC, Rallye du Valais: Bericht

Starker Sieg von Albert von Thurn und Taxis

Albert von Thurn und Taxis und Jara Hain gewinnen bei der Rallye Internationale du Valais das Saisonfinale des Mitropa Rally Cup. Manuel Kößler verteidigt mit Copilot Benedikt Hofmann seine Meisterschaftsführung und gewinnt den Mitropa Rally Cup in seiner 61. Saison.

AARC, Herbstrallye: Bericht

Alpe Adria: Die Entscheidungen sind gefallen

Die Entscheidungen um den Titel sind gefallen – Alpe Adria Rally Cup & Alpe Adria Rally Trophy bei einer stark besetzten und bestens organisierten Herbst Rallye!

Jahressiegerehrung & Party

TEC7 ORM lädt zur Rallyeparty

Am 20. November steigt im FAZ Fohnsdorf die große TEC7 ORM Jahressiegerehrung mit Rallyeparty im Anschluss - die Fans sind herzlich eingeladen.

EHRC Gravel, Brunello: Vorschau Schindelegger

Eine große Karriere endet bald

52 Jahre! Seit Helmut Schindelegger den Führerschein besaß, war er auch Teil der österreichischen Rallyeszene. Und nun, nach 52 Jahren, erklärt er seinen Rücktritt vom aktiven Motorsport und fährt damit auch die letzte Rallye in Österreich.