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Sag zum Abschied leise Servus...

Colin McRae wird im nächsten Jahr auf keinen Fall im zweiten Werks-Subaru-WRC sitzen, das gab das Subaru-Team etwas überraschend bekannt.

Die Entscheidung fiel bei einem Treffen zwischen der Teamleitung des Subaru-Rallyeteams und hohen Vertretern von Subaru Japan. Gerüchten zufolge sollen geplante Einsparungen der Hauptgrund für die Absage an McRae sein.

Colin McRae, der 1995 den ersten WM-Titel für die Blauen geholt und in der letzten Woche sogar schon eine Testfahrt im aktuellen Impreza WRC 2003 absolviert hatte, war über die Entscheidung klarerweise sehr verärgert.

„Das ist die größte Enttäuschung, die ich in meiner gesamten Laufbahn im WM-Zirkus je erlebt habe. Subaru hatte eine einmalige Gelegenheit, ein sehr sehr starkes Team mit Petter und mir zu haben. Ich kann noch immer nicht glauben, dass sie diese Chance verpasst haben. Dabei kann es nicht ums Geld allein gegangen sein...“

Damit steht McRae ohne Vertrag und ohne Auto für die nächste Saison da, sein einziger fixierter Rallye-Einsatz dürfte damit die Rallye Paris-Dakar, bei der er einen Nissan steuern wird, bleiben.

Ebenfalls enttäuscht zeigte sich David Richards, Chef-Vermarkter der Rallye-WM: „In allen Sportarten gibt es Schlüsselfiguren. Für den Rallyesport ist eine dieser Schlüsselfiguren Colin McRae. Colin hat Subaru in der Rallye-WM groß gemacht. Ich denke, einige Leute verstehen nicht, was es bedeutet, ihn im nächsten Jahr nicht in der WM zu haben...“

Das Subaru World Rallye Team hat unterdessen erklärt, dass es am Montag eine offizielle Pressemitteilung zur Frage des zweiten Fahrers geben wird. In Insiderkreisen gilt der von Ford verstoßene Finne Mikko Hirvonen als Favorit auf den Platz neben Petter Solberg.

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