RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Zielankunft bei widrigen Bedingungen

Andreas Wimmer findet bei seiner erst zweiten Rallye widrige Bedingungen vor, dennoch beendet der Newcomer die Bosch-Rallye ohne Ausrutscher.

Andreas Wimmer war bei seinem zweiten Rallye-Einsatz nicht zu beneiden. Zum einen kommt die schnellste Rallye der Saison einem Newcomer nicht gerade entgegen, zum anderen sorgte kaltes und regnerisches Wetter für schwierigste Verhältnisse. Die Zielankunft hatte für Wimmer höchste Priorität, ohne ein Risiko einzugehen erfüllte der Oberösterreicher seine persönliche Vorgabe.

„Ich habe wirklich großen Respekt vor diesen Prüfungen gehabt. Wir sind ja leider bei der Pyhrn-Eisenwurzen-Rallye nur wenige SP’s gefahren und haben dementsprechend wenig Erfahrung. Wenn dann gleich beim zweiten Einsatz so schwierige Bedingungen herrschen, ist man natürlich umso vorsichtiger. Man darf nicht vergessen, dass wir vor der Bosch-Rallye keinen Meter auf nassem Asphalt unterwegs waren, bis man Vertrauen in den Grip der Regenreifen bekommt, dauert es natürlich“, resümiert Andreas Wimmer.

Der Sierninger lässt sich aber durch den großen Zeitrückstand nicht verunsichern: „Wir brauchen gar nicht erst versuchen, uns mit der erfahrenen Konkurrenz zu vergleichen. Unser Ziel war es, möglichst viele Kilometer zu sammeln und das ist uns nun auch gelungen. In den nächsten Wochen stehen weitere Tests auf dem Programm, wir liegen jedenfalls im Plan.“

Als nächster Einsatz steht am 18./19. Juni 2004 die Castrol-Rallye in Kärnten auf dem Programm: „Ich hoffe natürlich inständig, dass der Wettergott dort mehr Einsehen mit uns Rallye-Neulingen hat als bei den bisherigen zwei Veranstaltungen. Wir möchten in Kärnten wieder möglichst viele Kilometer sammeln und eine weitere unfallfreie Rallye fahren, über die SP-Zeiten zerbreche ich mir nicht den Kopf.“

Apropos SP-Zeiten, auf der 12. & 14. Prüfung gab’s noch ein zusätzliches Erfolgserlebnis für Andreas Wimmer und Stephanie Hoschek, das Subaru-Duo fuhr die 21. & 22. Gesamtzeit. Auch Teamchef Manfred Stohl zollt Respekt: „Bei diesen Bedingungen ist es für einen Neuling verdammt schwer, umso höher ist die Zielankunft zu werten. Diese Rallye wird Andreas prägen.“

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-ÖM: Bosch-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

Jännerrallye: Bericht Wagner

Der Fluch ist gebrochen

Die amtierenden Staatsmeister Simon Wagner und Hanna Ostlender gewinnen die Jännerrrallye 2026 und sind damit seit einem Jahr in Österreich ungeschlagen

Jännerrallye: Bericht ZM Racing

ZM-Racing bringt alle Teams ins Ziel

Den Aktiven und der Technik-Crew gelingen Platzierungen unter den Top-20 - Max Zellhofer als Teamchef und Einsatzleiter ist mit dem Resultat zufrieden

Rallye Dakar 2026: Etappe 4

Lategan nun vor Al-Attiyah Spitzenreiter

Auch an Tag 4 haben die hinteren Starter einen Vorteil, die Gesamtwertung stellt sich erneut auf den Kopf - Titelverteidiger Al-Rajhi/Gottschalk geben die Rallye auf

Jännerrallye: Bericht Zellhofer

Viel Schnee war kein Vorteil

Christoph Zellhofer hatte mit dem SUZUKI Swift ZMX keine Chance - der PS-Vorteil wirkte gegen die leichteren Rally3-Autos nicht

Jännerrallye: Bericht RRA

Race Rent Austria auf dem Klassenpodium

Von acht gestarteten Race Rent Austria Teams sahen bei einer schwierigen Jännerrallye vier die Zielrampe. Der bestplatzierte Gerald Bachler lag auf Platz zwei der Klasse 8, als er durch Fahrfehler ausfiel - so sprang Alexander Baumgartner in die Presche und belegte den dritten Klassenrang.

Jännerrallye: Bericht Knobloch

ORM2-Podium bei der "Jänner" für Knobloch

Das steirisch/oberösterreichische Duo Günther Knobloch und Erik Fürst erreichte im Clio Rally3 das im Vorfeld gesteckte Ziel – das ORM2-Podium bei Auftakt zur TEC7 ORM 2026 im Rahmen der „Jänner“.