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Rallye-ÖM: Castrol-Rallye

Glück im Unglück

Die ohnehin schon anspruchsvolle Castrol-Rallye wurde durch Regenfälle noch schwieriger, Alfons Hauke/Jürgen Grubeck kamen leider nicht ins Ziel.

Das Einsatzfahrzeug, der Mitsubishi Lancer Evo III wurde leider erst zum letztmöglichen Termin fertig, deshalb konnte das Team vor der Castrol-Rallye nicht testen, und mussten auf Trainings-Kilometer verzichten.

Schon nach den Besichtigungsfahrten am Dienstag und Mittwoch war klar, dass es eine recht anspruchsvolle Rallye in den Kärntner Bergen werden wird. Schon am ersten Tag, Freitag, gab es zwei lange Sonderprüfungen, auf denen es Hauke/Grubeck erstmal etwas langsamer angingen, um sich nach dem Ausfall der Phyrn-Rallye wieder ans Auto gewöhnen zu können.

Nach dem zweiten Turn war man so im Mittelfeld zu finden, diesmal waren Gott sei Dank auch die richtigen Reifen (profilierte Regenreifen) montiert. Schon nach etwa der Hälfte der SP Straßburg fing es an zu regnen, schließlich endete es in einem starken Gewitter mit Hagelschauern (!). Zu allem Überdruss war ca. 2 bis 3 Minuten nicht viel zu sehen, da die Scheiben angelaufen waren.

Am zweiten Tag wurden die ersten Sonderprüfungen wieder mit Regenreifen in Angriff genommen, nachdem das Wetter etwas besser wurde, wurde auf Slicks gewechselt. Damit verbesserte sich das Austria Racing Team auch von den Zeiten her und rückte auf den 33. Gesamtplatz vor.

Doch leider war es in einigen Waldstücken derartig rutschig, auch weil ziemlich viel Schotter und Schmutz von den vorher fahrenden Teilnehmern auf den Asphalt gebracht wurde, dass die Rallye in einer Rechtskurve zu Ende war.

Alfons Hauke: „Wir sind urplötzlich von der Straße gerutscht und an einer Leitschiene über einem steilen Abgrund hängen geblieben. An dieser Stelle hatten zuvor schon ein italienischer und ein österreichischer Kollege (Opel Corsa und Suzuki Ignis) ihre Autos hinunterbefördert, die waren dem ersten Eindruck nach Totalschäden.“

„Uns ist nichts passiert, auch die anderen Mannschaften blieben glücklicherweise unverletzt. Unser Auto hatte bis auf ein paar Kratzer keine Schäden, aus eigener Kraft konnten wir es aber leider nicht mehr auf die Räder stellen…“

Dies wurde dann von der Freiwilligen Feuerwehr Guttaring in bemerkenswerter Professionaliät bewältigt, ohne den Mitsubishi dabei weiter zu beschädigen. Auf diesem Wege möchte sich das Team herzlich bei den Helfern bedanken.

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