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Rallye-ÖM: Dunlop-Rallye

Neue Chance im Heimat-Bundesland

Mit der Dunlop-Rallye und ihren schnellen Asphalt-Prüfungen wartet eine schwierige Veranstaltung auf Ernst Haneder.

Im oberösterreichischen Kremstal geht am kommenden Wochenende der 3. Lauf zur Rallye-Staatsmeisterschaft, die Dunlop Pyhrn-Eisenwurzen Rallye in Szene. Mit dabei natürlich auch der Mühlviertler Ernst Haneder und seine Kärntner Co-Pilotin Tamara Jabornig in ihrem Mitsubishi Lancer Evo 3.

Die Konkurrenz ist praktisch identisch mit der Pirelli-Lavanttal-Rallye Anfang April, die Aufgabe jedoch komplett unterschiedlich.

Standen in Kärnten vor allem sehr lange Gebirgs-Sonderprüfungen mit vielen engen Kurven auf dem Programm, die dem Fahrer genügend Gelegenheit gaben, unterlegenes Material zumindest teilweise auszugleichen, stehen rund um Windischgarsten, Kirchdorf a. d. Krems, Molln und Kremsmünster ausschließlich deutlich kürzere High-Speed-Asphaltstraßen auf dem Programm, wo die Durchschnittsgeschwindigkeit über 100 km/h liegen dürften.

Zusätzlich ist die Dunlop Pyhrn-Eisenwurzen Rallye in diesem Jahr der deutlich kürzeste Lauf zur Rallye-Staatsmeisterschaft.

Leistungsmangel wirkt sich unter diesen Umständen umso stärker aus, deshalb übt sich Ernst Haneder in Zurückhaltung, was die Aussichten betrifft: „Im vergangenen Jahr waren wir nur 7. in der Gruppe A, allerdings hatten wir auch ein paar technische Probleme. Wenn wir diesmal in der Gruppe N Platz 5 belegen könnten, wären wir schon sehr, sehr zufrieden, denn technisch gibt’s mehr als vier Teams, die uns deutlich überlegen sind.“

„Wenn wir das erreichen, hätten unsere Meisterschafts-Ambitionen nicht gelitten, denn es kommen noch etliche Veranstaltungen, die uns weit mehr entgegenkommen. Entscheidend wird wohl der erste Tag im Raum Windischgarsten sein, denn in den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass auf dem Samstag-Prüfungen eigentlich nichts Nennenswertes mehr passiert.“

Entscheidend wird auch das Wetter sein. Bei Regen würden die Aussichten etwas steigen, da der Leistungsunterschied keine so große Rolle mehr spielt.

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