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Rallye-ÖM: IQ-Jänner-Rallye

Die Tschechen – die unbekannten Wesen

Mit neuem Motor, aber ansonsten ziemlich unverändert gehen der Obersteirer Fredi Leitner und Co Gerhard Bichler in die neue Rallye-Saison.

„Wir gehen die Saison einmal bei der ersten sich bietenden Gelegenheit an und entscheiden nach der IQ-Jänner-Rallye, was wir weiter machen“, so der Castrol-Trucker, der sich über Weihnachten mit einer Wüstentour durch Libyen fit gehalten hat.

Einen Platz auf dem Stockerl zu holen, wird nicht unbedingt einfach sein, gibt es doch aufgrund des Status eines tschechischen Meisterschaftslaufs immerhin sechs Konkurrenten in der Gruppe A bis 1.600 ccm, fünf tschechische Teams und eines aus Großbritannien. Da diese u.a. aus drei Kit-Cars und einem Super-1600 bestehen, zeichnet sich ein hoch interessantes Duell ab.

„Für uns ist es eine Premiere, wir haben noch keine Rallye auf Schnee und Eis absolviert, da haben wir gegen einige unserer Gegner sicher einen Nachteil. Andererseits sind unsere Konkurrenten, vielleicht abgesehen von den Briten, die bereits WM-Erfahrung haben, noch nie mit Spikes unterwegs gewesen. Ich schätze also, dass die Voraussetzungen ziemlich gleich sein werden“, so Leitner. „Wichtig wird sein, möglichst ohne Probleme und Fehler durchzukommen. Die Rallye ist so enorm lang, dass das wahrscheinlich nur wenigen gelingen wird.“

Mit 17 Sonderprüfungen über nicht weniger als 244 km wird die IQ-Jänner-Rallye die weitaus längste österreichische Rallye seit vielen Jahren und allein deshalb schon extrem anspruchsvoll. Allein im Zuge der 1. Etappe werden mehr Sonderprüfungs-Kilometer absolviert, als bei einigen Meisterschaftsläufen des vergangenen Jahres während der gesamten Veranstaltung.

„Von Beginn an viel zu riskieren kann nicht gut enden“, so Fredi Leitners Fazit. „Immerhin habe ich mich auf die möglichen Schnee- und Eisfahrbahnen schon gut eingestellt. In Roseggers Waldheimat gibt’s genügend Gelegenheit, zu üben. Am Dienstag fahren wir dann zum Besichtigen ins Mühlviertel.“

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