RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye-ÖM: Lavanttal

Mit blauem Auge davongekommen

Mit zwei Reifenschäden war der Beginn der Lavanttal-Rallye für Ernst Haneder alles andere als erfreulich, Platz fünf in der Gruppe N versöhnte dann.

Mit zwei Reifenschäden gleich auf den ersten vier Sonderprüfungen ist üblicherweise bei einem Lauf zur Österreichischen Rallye-Meisterschaft nicht mehr viel Staat zu machen.

Um so erfreulicher für den Mühlviertler Bäckermeister Ernst Haneder und seine Kärntner Co-Pilotin Tamara Jabornig, dass es nach einer derart mißglückten 1. Etappe bei der berühmt-berüchtigten Lavanttal-Rallye rund um Wolfsberg nicht nur für Platz 10 gesamt, sondern auch Platz 5 in der Gruppe N reichte.

„Natürlich ist es blöd, wenn eine Rallye gleich einmal so anfängt, aber die 2. Etappe hat dann wunderbar gepasst. Mit Karim Pichler haben wir immerhin jenen Piloten geschlagen, der bei der IQ-Jänner-Rallye noch vor uns auf Platz zwei gelandet ist. Jeder weiß, wie gut er fährt und wir sind schon froh, vor ihm gelandet zu sein. In der Meisterschaft haben wir damit ohne weiteres den Anschluß an die Spitze gewahrt. Unser Saison-Ziel, am Ende des Jahres wie im Vorjahr in der Gruppe N auf Platz 3 zu stehen, ist immer noch sehr aktuell.“

Und zusätzlich: „Im vergangenen Jahr sind wir ja sehr unglücklich ausgefallen. Wir hätten sogar in der Meisterschaft in Führung liegen können. Da war ja das diesjährige Ergebnis schon eine enorme Steigerung, wenn auch noch ein wenig entfernt von Perfektion.“

„Insgesamt war es wie üblich eine großartige Veranstaltung“, meinte Co-Pilotin Tamara Jabornig abschließend. „Der zweite überdurchschnittlich schwere Meisterschaftslauf hintereinander. Im Mai, bei der Dunlop-Pyhrn-Eisenwurzen-Rallye in Kirchdorf a. d. Krems und bei der Bosch Super plus-Rallye in Pinggau in der Steiermark, wird leider das fahrerische Element nicht ganz so entscheidend sein. Dort müssen wir mit unserem sechs Jahre alten Mitsubishi Lancer Evo 3 eher darauf hoffen, daß sich die Konkurrenz gegenseitig aufreibt. Denn leistungsmäßig sind wir den moderneren Fahrzeugen leider beträchtlich unterlegen.“

Nächster Einsatz des Teams Haneder/Jabornig wird wie erwähnt die Dunlop-Pyhrn-Eisenwurzen-Rallye am 7./8. Mai 2004 sein.

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-ÖM: Lavanttal

Weitere Artikel:

Die 40. Auflage der Jännerrallye findet erst vom Donnerstag, 6. 1. 2028, bis Samstag, 8. 1. 2028, in Freistadt statt. Die Gründe dafür sind terminliche, organisatorische und menschliche

Nachgefragt bei AMF & Manfred Stohl

Streitfrage: Rallye schon ab 13?

Der 19-jährige Este Jaspar Vaher zeigte in der ERC gehörig auf - er fuhr schon ab 13 als Vorausauto, ab 14 im Bewerb. Soll man auch bei uns das Mindestalter für Rallye-Teilnahmen herabsetzen?

ET König Rallye: Bericht TEC7 HRM & ORC

Wagner siegt - Karlhofer mit Sensations-Comeback

Karl Wagner und Gerda Zauner gewinnen eine turbulent-großartige ET König Judenburg-Rallye - für Aufsehen sorgte Lancia-Spezialist Martin Karlhofer, der erstmals seit 2004 wieder bei einer Rallye an den Start ging und prompt mit einigen Bestzeiten aufhorchen ließ. Bei den Österreichischen Rallye Classics gewannen Alex Strobl und Cathy Schmidt.

ET König Judenburg Rallye: Bericht AARC

Steinbock/Bachmayer übernehmen AART-Führung

Steinbock/Bachmayer übernehmen die Führung in der AART Zwischenwertung und Max & Ben Maier sind nach der „ET-König Rallye powered by Peter Hopf“ die neuen Leader in der AARC!

Zur Einstimmung auf die bevorstehende Rally Akropolis erzählt unser Kolumnist Peter Klein aus jener Zeit, in der schon die Anreise zu dieser Kult-Rallye ein wahres Abenteuer war...

ORM, ET König Rallye: Vor dem Start

Im Murtal heulen ab heute die Motoren

Insgesamt 66 Teams starten in die ET KÖNIG Rallye powered by Peter Hopf Erdbau im Raum Judenburg / Erster Wertungsabschnitt ist heute Nachmittag um 14.35 Uhr der Rundkurs Gaal – Hammergraben