RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Alle Jahre wieder...

Auf den Bergen rund um Wolfsberg sind bis zu 40 cm Neuschnee gefallen, damit könnte es im Lavanttal zu einem echten Reifenpoker kommen.

Der neuerliche, heftige Wintereinbruch der letzten Tage wird vermutlich für die Teilnehmer der Lavanttal Rallye zu einem echten Problem werden.

Letzte Meldungen der Straßenmeisterei sprechen auf den Bergen von bis zu 40 cm Neuschnee. Davon hauptsächlich betroffen sind die Prüfungen 5/7, Vorderlimberg-Waldenstein und 6/8, Prebl-Weissenbach, also rund um den Schulterkogel, die alle am Samstag gefahren werden.

Auf dem Rundkurs, Prüfung 1 und 3, Eitweg-Mosern, liegen derzeit „nur“ 10 cm Schnee. Auf allen übrigen Prüfungen wurden ca. 20 cm Neuschnee gemessen. Schenkt man den Wettervorhersagen für diese Gegend Glauben, soll es am Wochenende noch einmal schneien, dann soll sich am Beginn der Rallyewoche die Situation verbessern.

Die Temperaturen liegen in höheren Lagen zurzeit um den Gefrierpunkt, in den Niederungen wurden bis zu 5 Grad Celsius gemessen. Die Tendenz in der nächsten Woche ist steigend, damit könnte Tauwetter einsetzen. Eine klarere Prognose wird man aber erst am Dienstag der nächsten Woche treffen können.

Während der Pirelli Lavanttal Rallye herrscht absolutes Spikeverbot. Dies bedeutet, dass man sich bei den Teams mit entsprechend tauglichen Winterreifen eingedeckt hat. Die unsichere Wettersituation führt dazu, dass man jetzt doppelt so viele Reifen in den Transportern mitnehmen muss, als vorher geplant.

Auf dem Weg zur Pressekonferenz am Dienstag nach Velden machte Staatsmeister Raimund Baumschlager erstmals Bekanntschaft mit den Verhältnissen.

„Wenn das Wetter auch besser wird und es taut, so wird es sicher auf 1000 Meter Höhe und im Wald zumindest Scheematsch geben, das macht die Reifenentscheidung äußerst schwierig. Ein Hasardieren mit Slicks kann da schnell ins Auge gehen“, sagte Baumschlager, der im Lavanttal noch nie gewonnen hat.

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-ÖM: Lavanttal-Rallye

Weitere Artikel:

ARC, Grasl Rallye Horn: Bericht Easy Drivers

Easy Drivers bei zwei Bewerben am Podest

Dritter Klassenplatz bei der Grasl Rallye und Rang zwei im 4-Stunden-Offroad-Cup: Das Team blickt auf ein erfolgreiches Motorsportwochenende zurück

Mit einem VW-Motor und auffälligem Porsche-Look will Project Rally One 2027 in der Rallye-WM (WRC) antreten: Das Privatteam peilt zwei Autos zum Saisonauftakt an

ARC, Herbstrallye: 1. Vorschau

Herbstrallye: „Wir kommen zu den Menschen!“

Mit der Waldviertler Herbstrallye feiert Österreichs Rallyeszene einmal mehr einen grandiosen Saisonabschluss. Das Rallye Headquarter übersiedelt nach Waidhofen an der Thaya. Der charismatische Servicepark auf dem Flughafen Dobersberg bleibt bestehen.

ARC, Grasl Rallye Horn: Bericht Baumschlager

Baumschlager siegt in Austrian Rallye Trophy

Mit dem zweiten Gesamtrang und dem Sieg in der Austrian Rallye Trophy verlief die Toyota Keusch Grasl Rallye Horn für Raimund Baumschlager und Thomas Zeltner äußerst erfolgreich.

Voller Erfolg bei der Premiere der neuen Grasl Rallye Horn, der dritten von vier reinen ARC-Rallyes 2026. Den ARC-Sieg feiert wie in Krumbach Rene Kiehtreiber - dahinter landen Bernhard Hengl bei dessen tollem Allrad-Debüt und Gerolf Schuller.

Elfyn Evans vor WRC-Finale

"Ich weiß, wie man es nicht macht"

Elfyn Evans geht mit 17 Punkten Vorsprung als Titelfavorit ins WRC-Finale: Doch schon einmal konnte er eine vergleichbare Ausgangslage nicht nutzen