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Rallye-ÖM: Lavanttal

Kein Glück im Lavanttal

Nach einem sehr guten Beginn kam auf SP 3 das Aus für Michael Böhm, ein Motorschaden setzte den Fiat Stilo vorzeitig ausser Gefecht.

Mit großer Zuversicht gingen Michael Böhm/Günter Schmirl an den Start der Lavanttal-Rallye. Probleme im Vorfeld sollten eigentlich eine Top-Premiere folgen lassen, was der Beginn der Rallye auch erwarten ließ.

Mit einer beachtlichen Zeit in SP 1 setzte sich Michael Böhm im Fiat Stilo mitten in die VW-Armada an die dritte Stelle in der Dieselwertung, und das obwohl er einen Dreher zu verzeichnen hatte.

Michael Böhm war mit dem Fahrverhalten und vor allem den neuen Yokohama Reifen begeistert und für die weiteren Prüfungen sehr zuversichtlich. In SP 2 legte Böhm zu und konnte, nur sieben Sekunden hinter Danzinger im VW Golf Kitcar, die zweitbeste Dieselzeit verbuchen, obwohl er zeitweise über Turboaussetzer klagte.

33 Sekunden vor Martin Ertl im Golf III, 36 Sekunden vor Manfred Pfeiffenberger im Seat und 1:20 Minuten vor Christian Mrlik im zweiten - allerdings schwächeren - Fiat Stilo, zeigten das Potential von Auto und Fahrer.

Somit lag das AUTO-aktuell Rallye Team nach dem ersten Umlauf und zwei Sonderprüfungen an der ausgezeichneten zweiten Stelle in der Dieselwertung und war gesamt Neunzehnte.

In SP drei kam dann leider das Aus. Ein Motorschaden, übrigens der erste technische defekt am Stilo seit zwei Jahren, beendete die tolle Vorstellung von Michael Böhm. Jetzt gilt es, einen neue Motor zu beschaffen und den Stilo für die Pyhrn-Eisenwurzen Rallye Anfang Mai rechtzeitig fertig zu stellen.

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