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Der Rallye-Klassiker garantiert Action pur!

Der Klassiker im Lavanttal verspricht Rallye-Action vom Feinsten, namhafte Protagonisten wie Mörtl, Stengg oder Benedict wollen „aufmischen“.

Manfred Wolf

Von 1. bis 3. April steht das Lavanttal in Kärnten ganz im Zeichen der Rallye, die im heurigen Jahr nicht nur einige Neuerungen, sondern auch ein erstklassiges Starterfeld zu bieten hat.

So werden neben den „Dauerbrennern“ Baumschlager, Gassner, Harrach oder Rosenberger auch einige „Gäste“ für Action und Spannung sorgen. Auf die Zuschauerzahlen besonders positiv dürfte sich dabei die „Rückkehr“ von Lokalmatador Achim Mörtl auswirken.

Der Kärntner Ex-Staatsmeister wird in der Gruppe N an den Start gehen und dabei auf einen alten Bekannten treffen: Willi Stengg, seines Zeichens ebenfalls Ex-Staatsmeister, kehrt ebenfalls zumindest vorübergehend in die Rallye-Szene zurück und wird im Lavanttal kräftig Gas geben.

Doch das sind nicht die einzigen News, mit denen der zweite Lauf der österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft aufwarten kann. In den anderen Gruppen gibt es neue Autos ebenso, wie neue Fahrer oder „Heimkehrer“ und auch die Rallye selbst erfuhr einige Änderungen.

Nachdem sich beim Saisonauftakt im Mühlviertel eine Messehalle als Rallyezentrum bestens bewährt hat, kann nun auch der MSC Wolfsberg um Gerhard Leeb mit solch einer neuen Heimstätte aufwarten.

Direkt an der bisherigen Servicezone in Kleinedling wurde eine moderne Eventhalle errichtet. Als Mittelpunkt der Rallye unmittelbar am Service-Platz gibt es dort Startparty, Regrouping, Presse- und VIP-Bereich, Renn- und Straßenfahrzeug-Ausstellung sowie die Siegerehrung.

Als besonderer Service für die Rallye-Fans steht erstmals ein „Hubschrauber-Shuttle“ zur Verfügung. Neben dem altbekannten Service, die eine oder andere SP aus der Luft mitzuerleben, kann so direkt vom Rallyezentrum in Kleinedling zu verschiedenen Action-Zonen an der Strecke geflogen werden.

Das erste Highlight für die Fans gibt es aber schon einige Tage vor der Rallye. Am Donnerstag, den 31. März – mit Beginn um 18:00 Uhr – gibt es in der „Kart of Raceland“-Halle in Wolfsberg ein Kartrennen.

Dabei können die Fans um 30,- Euro gegen Asse wie Achim Mörtl, Raimund Baumschlager oder Kris Rosenberger (und viele weitere) fahren, die Besten steigen aus den Vor- in die Finalläufe auf. Ein Buffet ist im Preis inbegriffen, nach den Rennen stehen die Fahrer natürlich auch für Benzingespräche und Autogrammwünsche zur Verfügung.

Doch zurück zum sportlichen Teil der Veranstaltung. Die Lavanttal-Rallye 2004 führt die Teilnehmer über eine Gesamtstrecke von 455,69 Kilometer, aufgeteilt auf 12 Sonderprüfungen (vier am ersten Tag, acht am zweiten Tag) mit insgesamt 219,64 Kilometer. 80 Prozent der Prüfungen führen über Asphalt-, 20 Prozent über Schotterstraßen.

Der Start zur ersten Etappe erfolgt am Freitag, den 2. April 2004 um 13:00 Uhr am Rathausplatz in Wolfsberg, um 18:00 Uhr kehren die Piloten ebendorthin zurück.

Am Samstag, den 3. April 2004, am zweiten Veranstaltungstag, sind die Frühaufsteher im Vorteil Schon um 07:37 Uhr startet in der Servicezone in Kleinedling das erste Fahrzeug zur zweiten Etappe. Nach einem langen und höchstwahrscheinlich packenden Rallye-Tag geht die Lavanttal-Rallye 2004 mit der Siegerehrung um 19:00 Uhr am Rathausplatz im Herzen Wolfsbergs zu Ende.

Und wie jedes Jahr kann dabei auch heuer das Wetter eine tragende Rolle spielen. In den letzten Jahren sorgte der Wettergott mit schöner Regelmäßigkeit zumindest auf den höher gelegenen Sonderprüfungen für einen Wintereinbruch, was die Sache für die Fahrer nicht unbedingt erleichtert – man erinnere sich nur an die mittlerweile schon legendäre „Doppelrolle“ von Raphael Sperrer und Manfred Stohl im Jahre 2002...

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