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Fehlerfreie Rallye für Newcomer Andreas Wimmer

Andreas Wimmer und Walter Pfaffenhuemer beenden die Steiermark-Rallye nach fehlerfreier Fahrt auf dem 5. Platz der Gruppe N4.

Nach zwei Ausflügen auf Schotter – Andreas Wimmer startete beim Rallyesprint in Bruckneudorf und der Manastirilor-Rallye in Rumänien – kehrte der Oberösterreicher zurück auf heimische Asphalt-Pfade. Die Steiermark-Rallye war für den Subaru-Piloten einmal mehr Neuland, auf dem heißen Sitz nahm wie schon zuletzt Walter Pfaffenhuemer Platz.

Zu Beginn musste sich das Duo noch aufeinander einspielen, im Verlauf der Rallye arbeiteten die beiden aber immer harmonischer zusammen. Das dadurch gewonnene Selbstvertrauen münzte Andreas Wimmer in immer schnellere SP-Zeiten um. Da etliche Prüfungen bis zu drei Mal befahren wurden, war der Fortschritt deutlich zu sehen:

„Wir haben uns um bis zu zehn Sekunden von einem Umlauf zum nächsten gesteigert, das sind doch ganz schön große Schritte gewesen. Die Ansagen von Walter waren sehr präzise, das hilft einem als Fahrer natürlich sehr. Besonderen Spaß hat mir das Fahren im Dunkeln gemacht, da fällt mir interessanterweise die Konzentration auf die Strecke noch leichter als bei Tageslicht. Der Subaru lief wie ein Uhrwerk, wir kamen bis auf eine angeschlagene Felge ohne einen Kratzer über die Distanz.“

Und genau das zählt, wie auch Teamchef Manfred Stohl bestätigte: „Für Andy und Walter ist es wichtig, Kilometer zu sammeln. Sieht man sich die Zeiten an, so haben sie das Ziel eigentlich sogar mehr als erfüllt.“ Diesen Lobesworten schloss sich auch Chefmechaniker Robert Peterhans an, dessen Crew konnte sich auf Routine-Arbeiten beschränken.

Ganz nebenbei holte sich Andreas Wimmer übrigens auch die ersten ÖM-Punkte in der Gruppe N, der Sierninger landete hinter Mörtl, Gassner, Zellhofer und Rosenberger auf dem fünften Platz – nicht zuletzt auch bedingt durch einige Abflüge der Konkurrenz.

Nun freut sich das AGIP-Rallyeteam bereits auf das Saisonfinale im Waldviertel: „Das Ergebnis in der Steiermark war gut für’s Selbstvertrauen, jetzt kann ich den Start im Waldviertel kaum noch erwarten.“ Ob Wimmer erneut mit Walter Pfaffenhuemer oder mit Stephanie Hoschek an den Start gehen wird, ist derzeit noch offen.

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