RALLYE

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Ein Länderspiel

Alfred Leitner und Gerhard Bichler wollen im Ländermatch Österreich-Ungarn für rot-weiß-rot punkten, zudem gibt's Kritik am unklaren Reglement für 2005.

Wer erinnert sich nicht daran, daß Österreich gegen Ungarn einstmal ein viel bedeutenderes Fußball-Duell war als Österreich gegen Deutschland? Inzwischen haben beide Länder sportlich ziemlich abgewirtschaftet und die Rivalität verlagert sich in die Klasse A/1600 bei der OMV-Waldviertel-Rallye, die am kommenden Wochenende rund um Horn in Szene gehen wird.

Von den sechs Teams in dieser Klasse kommen je drei aus Ungarn und Österreich, für faire Voraussetzungen ist also gesorgt. Alfred Leitner/Gerhard Bichler möchten ihren Teil zu einem rot-weiß-roten Mannschafts-Erfolg beitragen.

„Wir haben uns erst recht kurzfristig dazu entschlossen, an den Start zu gehen. Ein potentieller Käufer unseres Saxo aus Holland hat bis jetzt noch nichts überwiesen, also gab’s keinen Grund, nicht im Waldviertel an den Start zu gehen. Nach dem frühen Ausfall im letzten Jahr hoffen wir diesmal natürlich ins Ziel zu kommen. Die Plazierung ergibt sich bei einer derart langen Rallye dann eigentlich von selbst.“

Da auch in diesem Jahr noch völlig unklar ist, wie die nächstjährige Meisterschaft aussehen wird – und diese beginnt ja „nur“ in etwas mehr als zwei Monaten – hofft Alfred Leitner, dass die im Mai ins Leben gerufene Fahrer-Interessengemeinschaft (im Volksmund auch schon Fahrergewerkschaft genannt) in Zukunft doch etwas bewirken kann:

„Vor allem wäre es gut, wenn das Reglement einmal für ein paar Jahre im voraus festgelegt würde, damit man endlich einmal mittelfristig planen kann. Im vergangenen Jahr haben die N/2000-Piloten weniger als zwei Monate vor Saison-Beginn 2004 erfahren, dass ihre Meisterschaft einfach gestrichen wurde.

Im Fußball beispielsweise wird ja auch nicht im Juni entschieden, wie viele Teams ab August in der 1. Division spielen. Wieso gibt’s ausgerechnet im Motorsport immer eine solche Geheimnistuerei? Das versteht eigentlich niemand, weder die Aktiven, noch die Sponsoren, Fans oder die Presse. Das zu ändern, wäre für mich die vordringlichste Aufgabe der IG.“

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