RALLYE

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Rallye-ÖM: Waldviertel-Rallye

Der große Knall

Das Duo Wurmbrand/Rotter war bei der Heimrallye im Waldviertel auf dem besten Weg zu einem guten Resultat, dann gab’s leider einen kapitalen Motorschaden.

Manuel Wurmbrand und sein Team hatten sich für die OMV-Waldviertel-Rallye viel vorgenommen, galt es doch, in der unmittelbaren Heimat eine überzeugende Vorstellung zu geben. Das wäre dem Waidhofner mit Sicherheit zuzutrauen gewesen, wenn man allein die bisherige Saisonleistung betrachtet.

Auch die ersten Zeiten während der Rallye ließen ein hervorragendes Ergebnis erwarten: Schon auf SP 1 gelang ein so guter Lauf, dass Manuel Wurmbrand und Alois Rotter als Vierte in der Gruppe H nach Hollenbach fuhren. Dort ging es genauso gut – ein paar Sekunden weniger, und man wäre sogar schneller gewesen, als das Heitzer-Kitcar. Die Position konnte gehalten werden, zumindest ein dritter Platz in der Gruppe H hätte es werden können, denn der bis dahin Führende Johannes Keferböck hatte sich später verabschiedet.

Leider war aber auch dem Team Wurmbrand keine lange Rallye beschieden, denn auf SP 3 kam das brutale Ende: Wenn der Motor einen so gewaltigen mechanischen Schaden abbekommen hat, dass man von außen zur Kurbelwelle hineinsehen kann, dann kann davon ausgegangen werden, dass die Rallye definitiv vorbei ist.

Schwer zu sagen ist hingegen, ob der letztendlich in der Gruppe H siegreiche Franz Kohlhofer (Audi Quattro) oder der Zweitplazierte Attila Rongits mit dem Lada eventuell noch anzugreifen gewesen wären, denn auch sie hatten im Lauf der Rallye Schwierigkeiten. Hier hätte es eventuell spannend werden können, sonst kam nach dem Ausfall der schnellen Mazdas von Johannes Keferböck und Mag. Markus Benes niemand als Gegner in Betracht. Aber auch der dritte Gruppe H-Rang bei Österreichs bedeutendster Rallye wäre ein Erfolg gewesen.

Wenn man es genau betrachtet, hat die Saison 2004 insgesamt gezeigt, dass das Team Wurmbrand über hervorragendes Potential im Wettbewerb verfügt, von dem mit ein wenig mehr Glück in Zukunft noch mehr sichtbar sein wird. Aber auch in diesem Jahr konnte das Team schon sehr viel zeigen. Ein besonderer Dank gilt wie immer den Mechanikern sowie den Sponsoren Kfz Nasralla, Tischlerei Widhalm, Glaserei Lunzer, Remo-Beschriftungen, Aral sowie dem Waidhofner Restaurant Topolino.

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