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„Rappolz-Arena“ startet durch
Foto: privat, Grafik: Rappolz-Arena

Thomas Leichtfried: Der „Retter“ von Rappolz

Nach dem Ende von Dynamite Tours drohte das Schotter-Areal in Rappolz brach zu liegen - doch mit Thomas Leichtfried übernimmt nun ein erfahrener Racer das Gelände…

Noir Trawniczek

Thomas Leichtfried ist in der heimischen Motorsportszene kein Unbekannter: Er organisierte unter anderem über viele Jahre das Freie Fahren auf dem Wachauring in Melk, zuletzt gab es diese und ähnliche Veranstaltungen auf der Rallycross-Strecke in Fuglau. Leichtfried erzählt: „Fuglau ging es wie vielen Rallycross-Strecken - irgendwann fiel der Offroad-Teil der Strecke weg, da dieser zu pflegeanfällig ist und das Gelände ohne Offroad vielseitiger verwendbar und damit optimaler nutzbar ist…“

Doch dann ergab sich für Leichtfried eine Gelegenheit: Das Offroad-Gelände in Rappolz, das bislang von Dynamite Tours-Chef Christoph Schmudermayer betrieben wurde, stand zur Vermietung an. Schmudermayer hatte sich mit dem Besitzer des Areals überworfen und schweren Herzens das Ende des Offroad-Parks verlautbart. Leichtfried erzählt: „Ich wollte mich eigentlich bei Schmu einmieten - doch dann sagte er, dass er wegen Unstimmigkeiten mit dem Vermieter aufhört. So kam es zu der Lösung, dass ich mit dem Besitzer gesprochen habe und eine längerfristige Pacht vereinbaren konnte.“

So konnte also das großartige Offroad-Gelände im nördlichen Waldviertel der Motorsport-Community erhalten bleiben. Leichtfried ist top motiviert: „Ich mache Motorsport seit mehr als 20 Jahren und möchte längerfristig etwas aufbauen. Ähnlich wie in Fuglau möchte ich ein Freies Fahren für Jedermann organisieren, nur eben auf Schotter. Ich habe auch schon einen 4 Stunden-Cup ins Leben gerufen - wo du mit normalen Serienautos ohne einer Lizenz und mit einfachen Regeln Spaß haben kannst. Ich möchte auch die jungen Burschen und Mädels von der Straße weg holen, sie können sich hier bei uns austoben. Ich war 15 Jahre lang Fahrtechnikinstruktor in Melk und habe viele Bekannte, die Instruktoren sind. Ich kann mir sehr vieles hier in Rappolz vorstellen.“

“Bin für alles offen“

Ob Testfahrten oder auch eine Special-Sonderprüfung als Teil einer Rallye - Leichtfried sagt: „Sag niemals nie - ich habe schon vieles veranstaltet, Rallye ist mir der Herrgott bislang noch schuldig geblieben. Ich bin für alles offen. Ich habe auch bereits mit Wolfgang Schmollngruber gesprochen, dessen Team Race Rent Austria hier in Rappolz regelmäßig die RRA Gravel Days veranstaltet hat und wo wir bereits über künftige Kooperationen gesprochen haben.“

Was Thomas Leichtfried nicht fortsetzen wird, ist der von Dynamite ins Leben gerufene „Männerspielplatz“: „Wir machen Motorsport only. Doch da bin ich für alles offen. In Fuglau wird das Interesse immer größer - ich denke, dass künftig auch wieder mehr auf Schotter gefahren wird.“

Was Thomas wichtig ist: „Es geht heutzutage immer nur um die Kohle - ich möchte, dass man auch mit wenig Budget Spaß haben kann. Das war immer meine Herangehensweise und das wird auch in der neuen Rappolz-Arena nicht anders sein.“ Infos gibt es ab sofort auf www.rappolz-arena.at

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