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BP Ultimate Rallye

Sieg für Ernst Harrach

Vor 15 Jahren hat "Rallyegraf" Ernst Harrach seine letzte Rallye gewonnen, umso größer die Freude über den jetzigen Sieg vor Gruber & Pointinger.

Der erstmals bei der BP Ultimate Rallye im Raum Krumbach ausgetragene Lauf zur FIA Historic Rally Championship endet mit einem tollen Dreifacherfolg der Österreicher.

Ernst Harrach (Porsche 911) zeigte sich an den beiden Tagen als der schnellste und beständigste Mann im Feld. Der österreichische Rallye-Staatsmeister des Jahres 1990 gewann mit einem Vorsprung von 1,04 Minuten auf seine Konkurrenten, recht klar:

„Natürlich freut es mich nach 15 Jahren wieder eine Rallye in Österreich gewonnen zu haben. Die Aufgabe war nicht sehr leicht. Erstens lag auf den Strecken einiger Streusplit, damit bestand die Gefahr hinauszufliegen. Andererseits haben wir mit unserem Auto bei den Bodenwellen immer wieder aufgeschlagen, obwohl wir den Wagen höhergestellt haben. Mir hat die Rallye unheimlich viel Spaß gemacht.“

Auf Platz Zwei landete „Sepp Gruber“ (Porsche 911). Er lag nach dem ersten Tag noch hinter Josef Pointinger (Ford), konnte diesen aber heute mit Bestzeit auf der zweiten Sonderprüfung überholen.

Bester Ausländer als Vierter wurde der Deutsche Porsche Pilot Michael Stoschek (Porsche). Auf Platz Fünf landete Wolfgang Pfeiffer (Porsche) aus Deutschland, der sich damit zum ersten Mal in seiner Laufbahn den Europameistertitel in der Kategorie 1 sicherte:

“Dieser Titel bedeutet mir sehr viel. Ich war lange Zeit im Ausland, bin dort in Afrika einmal die East African Rallye für Historische Fahrzeuge gefahren. Nach meiner Rückkehr nach Europa wollte ich einmal eine ganze Meisterschaft durchfahren und auch gewinnen. Dies ist gelungen, dementsprechend groß ist die Freude bei mir.“

Hinter dem neuen Europameister belegte der Österreicher Konrad Friesenegger (Opel Kadett) Platz Sechs, noch vor Herbert Grünsteidl (BMW 2002 TI), der sich mit seinem früheren Rallyecross Konkurrenten Hubert Katzian ein packendes Sekundenduell lieferte. Leider schied Katzian auf der SP 11 mit einem Kupplungsdefekt aus. Damit landete Grünsteidl an siebenter Stelle.

Pech hatte der Österreicher Johannes Huber (Porsche). Er musste am ersten Tag in führender Position mit einer kaputten Lichtmaschine passen, konnte aber heute mit einer Strafzeit wieder in die Rallye einsteigen und so Platz Neun belegen.

Schnellster Mann bei den Historischen Boliden war aber nicht Ernst Graf Harrach sondern Christian Rosner. Der Porsche-Pilot entschied die Castrol Historic Trophy für sich, war aber aufgrund eines nicht konformen Autos für die EM nicht punkteberechtigt.

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