RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Doppelreiter gibt Gas

Starker Beginn von David Doppelreiter, der Skoda-Pilot holt beide Bestzeiten, dahinter Hideg, Mörtl & Baumschlager, Stengg Top in der Gr.N.

Die ungemein gute Stimmung, in der sich David Doppelreiter in den Stunden vor dem Start zur Bosch Super plus Rallye befand, drückte der Niederösterreicher auch von Beginn an in Zeiten aus.

Eine klare Bestzeit in der 12 km langen Eröffnungs-Prüfung stempelte den Skoda Octavia WRC-Piloten wie prognostiziert zu jenem Piloten, den es an diesem Wochende im steirischen Wechselland zu schlagen gilt.

Achim Mörtl lag bereits 4,4 sec. zurück, dahinter der Ungar Krisztian Hideg, während Mundl Baumschlager bereits 11 sec. eingebüßt hat. Was aber durchaus verständlich ist, leidet der Oberösterreicher doch aufgrund des Unfalls seines Bruders unter erhöhtem emotionalem Streß. Stark auch VW-Pilot Andreas Waldherr, der die 1. SP auf Platz 5 beendete.

In der Gruppe N begann Lokalmatador Willi Stengg jr. mit einer doch überraschenden Bestzeit vor dem derzeitigen Zweiten in der slowenischen Meisterschaft, Tomaz Kaucic (Subaru), während der dreifache Sieger dieser Veranstaltung, Hermann Gaßner, vorläufig nur auf Platz 3 rangierte, vor Ernst Haneder und Titelverteidiger Martin Zellhofer.

Nicht gerade zufriedenstellend begann es für Franz Wittmann jr. Trotz väterlicher Streckenaufzeichnung (slippery !!!) rutschte der Junior von der Strecke und verlor mehr als 40 sec.

Klare Fronten bei den Dieseln: Hannes Danzinger begann wie erwartet mit einer Bestzeit vor Michael Böhm und Norbert Filippits.

Pech für Waldemar Benedict im Renault Clio Kitcar, beim Anbremsen stirbt der Motor ab und lässt sich über 30 Minuten nicht mehr starten. Benno damit über der Ausschlusstoleranz und draußen. Ob er morgen noch einmal antritt, ist noch offen.

SP 2: Wieder Doppelreiter

In der über 23 km langen SP 2 setzte Doppelreiter noch eins drauf und enteilte dem Feld erneut um 7,5 sec., womit sein Vorsprung auf 14 sec. anwuchs. Dahinter rückte das Feld zusammen. Hideg setzte sich mit der drittbesten Zeit auf Platz 2 vor Mörtl und Baumschlager, der diesmal die zweitbeste Zeit erzielte.

Die drei Piloten liegen nun innerhalb von nur 3,2 sec., während Waldherr zwar erneut die fünftbeste Zeit gelang, allerdings liegt der Golfer der Rallye-Nation bereits 27 sec. hinter Baumschlager.

In der Gruppe N ging die Bestzeit erneut an Stengg, diesmal allerdings vor Ernst Haneder, der im Duell der Bäckermeister damit Tomaz Kaucic von Platz 2 verdrängte. Die Sache bleibt aber ungemein knapp, auch Gaßner und Zellhofer sind noch jederzeit in Schlagdistanz.

Bei den Dieseln langten Danzinger und sein VW-TDI so richtig hin: Der Böheimkirchner VW-Pilot ging mit satten 51 sec. Vorsprung auf Michael Böhm ins erste Service nach SP 2.

Aktuelle Fotos finden Sie in der rechten Navigation!

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-ÖM: Bosch-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

Simon Wagner @ Rally Sumava Klatovy

„Technikteufel“ schlug gleich zweimal zu

Vibrationen am Freitag, kaputter Kühler und Aufgabe am Samstag - Simon Wagner beim tschechischen Auftakt im Technikpech. Aber: Sieg auf der zweiten Etappe als Speed-Bestätigung.

Takamoto Katsuta: Hintergrund

Wie der Japaner zum WM-Anwärter wurde

Takamoto Katsuta führt die WRC-Weltmeisterschaft an - Als erster japanischer Fahrer überhaupt - Was sich im Hintergrund zum Positiven verändert hat

WRC Kanaren: Nach Tag 2 (SP8)

Toyota-Fünffachspitze - Keferböck P2 Masters

Toyota hat die zweite Auflage eines Rallye-WM-Laufs auf den Kanarischen Inseln bislang absolut im Griff, aber der Kampf in den Top 5 ist spannend. Keferböck/Minor im WRC Masters Cup auf Platz zwei.

Neulinger & Lichtenegger in Skandinavien

Beide BRR-Youngsters beim nächsten ERC-Lauf

Maximilian Lichtenegger und Bernhard Ettel durften in Spanien jubeln - beim nächsten ERC-Lauf, auf skandinavischem Schotter, starten mit Neulinger und Lichtenegger gleich beide BRR-Youngsters.

Lavanttal Rallye: Mitropa Rally Cup

Stengg & Kobal gewinnen Mitropa Cup

Roland Stengg gewinnt mit Beifahrerin Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) die Mitropa Rally Cup Wertung. In der Gruppe der historischen Fahrzeuge siegen Alois Nothdurfter/Manfred Cerny auf ihrem Ford Sierra RS Cosworth.