RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Der Weltmeister als Privatier?

Sebastien Loeb möchte die Saison 2006 in einem privaten Citroen Xsara WRC bestreiten, 2007 rechnet er mit der Rückkehr des Werksteams.

Sébastien Loeb hat zugegeben, dass er mit einem Comeback von Citroen im Jahr 2007 rechnet. Entsprechend plant der Doppelweltmeister im kommenden Jahr für ein Citroen-Privatteam zu fahren, um im darauf folgenden Jahr wieder mit Werksunterstützung anzutreten.

"Nachdem Marcus bei Ford unterschrieben hat, sind meine Chancen recht gering im kommenden Jahr dorthin zu wechseln", sagte Loeb auf seiner Internetseite. "Ich nehme ein Risiko in Kauf und trage dafür die Verantwortung. Ich gehe von einer Rückkehr Citroens 2007 aus und möchte die Saison 2006 mit einem Privatteam bestreiten."

Klare Worte von Loeb! "Nun muss ich das FIA-Meeting abwarten, um zu sehen, ob ich die richtige Entscheidung getroffen habe", fuhr Loeb fort.

"Wenn die Kostenreduzierungspläne abgesegnet werden, wird Citroen nichts davon abhalten 2007 zurückzukehren. Was auch immer passieren wird – ich denke, dass ich keine Probleme haben sollte ein Team zu finden, aber wahrscheinlich nicht unter den gleichen Bedingungen wie bei Ford."

Für welches Privatteam wird Loeb 2006 also fahren? "Entweder Kronos oder Oreca – aber ich möchte meinen Ingenieur Didier Clement mitnehmen, damit er mein Chefingenieur wird", machte Loeb klar. "Er kennt mich, das Auto, weiß wie ich fahre und welches Setup mir gefällt."

Während Citroen im kommenden Jahr mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit den C4 als Rallye-Modell entwickeln wird, hofft Loeb seinen Titel verteidigen zu können. "Es wird einige Regeländerungen geben und ich erwarte, dass die Saison 2006 hart umkämpft sein wird, aber ich hoffe natürlich meinen Titel zu verteidigen", so Loeb abschließend.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

ARC, ET König Rallye: Bericht Baumschlager

Starkes Comeback nach Schulteroperation!

Das Comeback von Raimund Baumschlager nach seiner Schulteroperation verlief erfolgreich: Der Rekordstaatsmeister holte gemeinsam mit Co-Pilot Thomas Zeltner in Judenburg einen starken vierten Platz.

ET König Rallye: Bericht TEC7 ORM2

Hochspannung im Titelkampf

Jubeln durfte dieses Mal Christoph Zellhofer, der gemeinsam mit seiner deutschen Co-Pilotin Anna Maria Seidl im Suzuki Swift ZMX erstmals in dieser Saison die Nase vorne hatte. Günther Knobloch/Erik Fürst (Renault Clio Rally3) behielten mit Platz zwei die Meisterschaftsführung, während Roland Stengg/Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) nach starkem ersten Tag im Regen des zweiten Tages den Anschluss an die Spitze verloren, aber dennoch starke Dritte wurden.

AARC, Rally Zelezniki: Vorschau

Regner kann Führung im Alpe Adria Cup erobern!

3 Teams aus Österreich, 3 Teams aus Italien, 3 Teams aus Ungarn und 2 Teams aus Tschechien werden am kommenden Wochenende nördlich von Laibach bei der vierten AARC/AART Rallye in Slowenien erwartet.

TEC7 ORM Rallye Backstage - Podcast #4

Gespräch mit Manfred Stohl: Von heiter bis düster

Eine Stunde mit Manfred Stohl - Österreichs WM-Vierter 2006 und nunmehrige Betreiber der Stohl Group ist eines ganz sicher: Geradlinig - und oft auch recht heiter. Seine Prognosen für die Zukunft der Rallye-Weltmeisterschaft sind hingegen düster, seine Aussagen zu Österreichs aktuellen Rallye-Hoffnungen markig.

ERC, Rom: Vorschau Opel Junior Team

Junioren gehen als Mitfavoriten in die Hitzeschlacht

Zweiter Lauf der Rallye-Junior-Europameisterschaft 2026 bei der Rally di Roma Capitale. Doppelführung für das ADAC Opel Rally Junior Team mit Timo Schulz und Tom Heindrichs. Claire Schönborn möchte vor historischer Kulisse das Momentum aus den Vogesen nutzen.

Die 40. Auflage der Jännerrallye findet erst vom Donnerstag, 6. 1. 2028, bis Samstag, 8. 1. 2028, in Freistadt statt. Die Gründe dafür sind terminliche, organisatorische und menschliche