RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye-ÖM: IQ-Jänner-Rallye

Auto ganz gelassen, Punkte geholt

Ohne Beschädigungen am Auto, dafür mit wichtigen Punkten für die Meisterschaft, fuhr das Duo Holzmüller/Langthaler ins Ziel der Jänner-Rallye.

Schöne Rallye, viel g’lernt, nix z’sammghaut – mit diesem schon „legendären“ Spruch des MSV-Litschau-Vizepräsidenten Friedl Ohrfandl, beendete das Team Holzmüller die IQ-Jänner-Rallye 2005. Und obendrauf gibt es erfreulicherweise noch ein paar Punkte für die Staatsmeisterschaft.

Damit konnte man am ersten Tag der Rallye keinesfalls rechnen. In der SP 3 verhinderte ein „Ausrutscher´l“ in einer wunderschönen „Rechts drei“ aus dem Wald heraus die Weiterfahrt des vom Publikum wieder sehr erfreut zur Kenntnis genommenen Evo V.

Unten in der Wiese spielten sich Szenen wie bei einer Dakar ab. Einer der Red Bull Junioren wurde von Zusehern in einen Graben geschickt, ein anderer Zuseher (offensichtlich ortskundiger Landwirt), erklärte sich bereit, als „Fährtensucher“ eine Möglichkeit zur Überquerung eines Baches zu finden. Die mehr als 10minütige Sucherei nach Spuren und Auswegen endete damit, dass man drei Wiesen und ein Feld überquerte um einen Wald zu finden, den dazugehörigen Waldweg, und einen Güterweg nutzte, um auf die Sonderprüfung zurückzufinden, und sich dann im Regrouping mit einem Rückstand von über 13 Minuten einfand.

Ein schiefstehendes Lenkrad, ein verbogener Unterfahrschutz und die Erkenntis, dass es an dem Tag nichts mehr zu reißen gab, veranlasste das Team, für den ersten Tag der Rallye abzustellen und sich auf die zweite Etappe des Bewerbes zu konzentrieren.

Hier ging es von Anfang an recht gut, die Reifenwahl hat gestimmt und das Auto machte überhaupt keine Probleme. Eine letzte Schrecksekunde dann auf der vorletzten Prüfung: Durch die tiefstehende Sonne fuhr man praktisch „blind“ auf die Schikane zu. Durch ein Bravourstück am Lenkrad konnte Johann Holzmüller noch einen Anprall verhindern, nur ein paar Schneestangen mussten ihr Leben lassen.

Am Ende der Rallye wurde noch eine positive Überraschung hinsichtlich der Abgaswerte der tschechischen Kollegen verkündet, was für den Stand in der österreichischen Meisterschaft durchaus positiv zu werten ist.

Der nächste Start des Teams wird voraussichtlich in Kärnten sein, bis dahin gibt’s die fällige Revision des Motors und eine CT für das Kreuz des Beifahrers.

Das Team Holzmüller bedankt sich bei seinen Fans und Betreuern. Nächstes Jahr gibt’s hoffentlich wieder Schnee!

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-ÖM: IQ-Jänner-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

WRC-Thriller bei der Rallye Italien auf Sardinien: Elfyn Evans rettet einen minimalen Vorsprung ins Ziel und krönt sich zum Rallye-Weltmeister 2026. Raith/Maier auf Platz 16. Granados WRC Masters Cup-Sieger 2026.

ARC Rallye Triestingtal 2027

Gschwandner: „Es wäre angerichtet…“

ARC-Obmann Georg Gschwandner hat in seiner Rolle als Veranstalter der ARC Rallye Triestingtal ein Presse-Statement veröffentlicht. Nach dem großartigen Comeback 2026 kämpft die Rallye ums Überleben…

WRC Italien: Nach Tag 3 (SP13)

Hyundai-Drama sorgt für offenen Titelkampf

Oliver Solberg dominiert auf Sardinien und profitiert vom Pech der Hyundai-Piloten: Elfyn Evans liegt nur noch sechs Punkte vor dem Schweden

WRC Italien: Nach Tag 3 (SP10)

Solberg führt - Titelkampf spitzt sich zu

Oliver Solberg dreht die Rallye Italien: Mit zwei Bestzeiten setzt sich der Toyota-Pilot an die Spitze und verkürzt im WM-Kampf den Rückstand auf Elfyn Evans. Raith 12. der RC2. Masters: Garandos führt.

Monte 2027 ohne Ogier

Ogier lässt WRC-Zukunft offen

Der neunmalige Rallye-Weltmeister Sebastien Ogier wird erstmals seit 2011 beim Saisonauftakt der WRC in Monte Carlo fehlen - Programm 2027 offen

ORM- & ORM2-Champions dabei

Comeback der 3 Städte Rallye

Beim Comeback der 3 Städte Rallye (8. bis 10. Oktober) sind Österreichs zurzeit erfolgreichen Fahrer und Teams am Start, darunter die beiden Staatsmeister Neubauer und Zellhofer.