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Showdown in der "Privatfahrer-EM"

Nur eine Woche nach der W4-Rallye kommt es bei der 3-Städte-Rallye zum Showdown im Mitropa-Cup und zum Prestige-Duell Baumschlager vs. Gaßner.

Spannung bis zur letzten Sekunde ist bei der OMV ADAC 3-Städte-Rallye am 4. und 5. November im niederbayerischen Bäderdreieck garantiert. Denn erst beim Saisonfinale entscheidet sich im Mitropa-Rally-Cup, „der Europameisterschaft der Privatfahrer“, wer Champion 2005 wird.

Die Traditionsveranstaltung steht aber auch im Zeichen des deutsch-österreichischen Prestige-Duells zwischen Vorjahressieger Hermann Gaßner, der in diesem Jahr bereits die zur Deutschen Rallyemeisterschaft zählende Oberland-Rallye gewann, und der österreichischen Nummer eins Raimund Baumschlager.

Die beiden Mitsubishi-Piloten liegen aktuell in der österreichischen Staatsmeisterschaft an der Spitze und sind ebenso im Mitropa-Cup eingeschrieben. Brisant: Baumschlager hat hier ebenfalls die Chance, dem amtierenden Titelträger und Führenden der Gesamtwertung Claudio DeCecco (Subaru) den Titel noch zu entreißen.

Österreich wird aber nicht nur durch Baumschlager vertreten, auch IQ-Jänner-Rallye-Organisator Christian Weißengruber im Opel Ascona Vorausauto, Max Lampelmaier im historischen Escort oder auch Heinz Andlinger im EVO VII - um nur einige zu nennen - werden die rot-weiß-rote Fahne hochhalten.

Rund 80 Top-Teams aus Deutschland, Österreich, Italien, Slowenien und der Tschechischen Republik erwartet Organisationsleiter Robert Stadler am Start. Besonders stolz ist er auf den neuen Zuschauer-Brennpunkt im Messezentrum von Passau.

„Hier liegt während des ganzen Rallye-Samstags Benzin in der Luft“, verspricht Stadler. Das weitläufige Gelände ist nicht nur der zentrale Service-Punkt für die Teams, sondern bietet uns auch die Möglichkeit für ein spektakuläres Rahmenprogramm mit Demofahrten diverser Rennboliden.

Messegelände wird zur Boxengasse

Bisher kennt man Passaus neues Messegelände in Kohlbruck eher durch Verbrauchermessen und die Frühlings- und Herbstdult. Doch jetzt setzt die Messegesellschaft neue, sportliche Impulse: Am Samstag, 5. November wird das Messegelände von 8 bis 19 Uhr kurzerhand als Servicepark, besser gesagt zur „Boxengasse“ für die Rallyeteams umfunktioniert.

Das ist nicht nur ein Vorteil für die Mechaniker, die gar nicht genug Platz fürs Schrauben an ihren Boliden brauchen. Vielmehr bietet sich für die Zuschauer, selbst für eingefleischte und routinierte Rallye-Fans die einmalige Möglichkeit, so hautnah am Rallyegeschehen teilzunehmen wie noch nie.

Denn nach jeweils zwei Wertungsprüfungen kehren die Fahrer nach Passau zurück und lassen vor den Augen der Besucher ihre Fahrzeuge auf Herz und Nieren checken.

Sportlich zur Sache geht es vor Ort auf zwei der insgesamt zwölf Wertungsprüfungen, die um 13 und 18 Uhr direkt auf dem Messegelände starten. Als Vorauswagen stimmen unter anderem Porsche 911 Safari, Audi Quattro S1 und Opel Ascona B die Zuschauer auf die Teilnehmer ein.

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