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Rallye-ÖM: BP Ultimate-Rallye

Michi Kogler kann den Sack zumachen

Michi Kogler ist drauf und dran, den Titel in der Alternativ-Klasse vorzeitig zu holen, schärfster Gegner ist Ex-Radprofi Martin Fischerlehner.

Überlegener Spitzenreiter im Dieselpokal ist Michael Kogler. Der VW-Pilot ist bisher bei allen sieben gefahrenen Läufen in den Punkterängen angekommen. Davon dreimal als Sieger in Tschechien, im Lavanttal und in Marburg.

Sollte Kogler in Krumbach einen Platz unter den ersten Zwei erreichen, dann ist ihm der Titel bereits sicher: „Die Streckenführung liegt unserem Auto, speziell freue ich mich auf die Nachtprüfung bergab in St. Corona. Wir haben uns gut vorbereitet, ich war letzte Woche noch in Belgien um den Motor nochmals überprüfen zu lassen."

"Außerdem bin ich voll motiviert, mein Vater hat mir nämlich als Geschenk versprochen, sollte ich den Titel einfahren, wäre mein Start bei den 24 Stunden Rennen in Dubai und Bahrain auf VW gesichert. So eine tolle Gelegenheit möchte ich natürlich nicht auslassen.“

Härtester Konkurrent in der Meisterschaft ist der ehemalige Radprofi Martin Fischerlehner auf Skoda. Der Oberösterreicher hat heuer schon bei der IQ-Jänner Rallye und in Bad Hall volle Punkte eingefahren. Rechnerisch hat er vor Krumbach immer noch die Chance, einen vorzeitigen Titelgewinn von Kogler zu verhindern.

Die großen Sieganwärter für Krumbach kommen aber aus dem Lager der alternativ betriebenen Fahrzeuge. Die Gas Autos von Hannes Danzinger (VW) und Beppo Harrach (Mitsubishi). Beide haben bereits je einen Lauf für sich entscheiden können. Danzinger in Pinggau und Harrach in Judenburg. Dabei hat sich gezeigt, dass diese Autos nicht nur schnell, sondern auch sehr zuverlässig sind.

Aber auch Vorjahrsmeister Michael Böhm (Fiat) möchte nach einer etwas glücklosen Saison bei der Rallye seines Hauptsponsors wieder aufzeigen. Ansätze gab es zuletzt schon in Marburg mit Rang Zwei.

Mit Alfred Leitner - dieses Mal auf dem Golf III Kitcar, Willi Rabl, Hubertus Thum, Gerhard Kraus, Clemens Baier (alle VW) sowie Patrick Breiteneder (Fiat) kommen Piloten nach Niederösterreich, die durchaus in der Lage sind in die Punkteränge zu fahren.

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