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"Ich möchte in die Top-Acht fahren"

David Doppelreiter bestreitet gemeinsam mit Cathy Schmidt die Bosch-Rallye, der Peugeot-Kitcar-Pilot peilt einen Platz unter den Top-Acht an.

Für David Doppelreiter steht mit der Bosch-Rallye am kommenden Wochenende der zweite Einsatz im Peugeot 206 Super 1600 in der heurigen Rallye Staatsmeisterschaft auf dem Programm.

Obwohl der Montanistikstudent derzeit an der Finalisierung seiner Diplomarbeit feilt und auch die Organisation der SuperStage im Magna Racino einiges an Einsatz abverlangt, steht der aktive Rallyesport nach wie vor an oberster Stelle.

„Ich kann den Start der Bosch-Rallye kaum noch erwarten. Nachdem ich mich ja erst bei der Pirelli Rallye erstmals mit meinem neuen Arbeitsgerät anfreunden konnte, brenne ich nun schon irrsinnig darauf den kleinen Löwen endlich wieder brüllen zu lassen.“

Einziger Wermutstropfen ist die kurzfristige Absage des Stamm-Copiloten Ola Floene aus Norwegen. Der Profi Co-Pilot hat einen Vertrag im Team des norwegischen Joungsters Andreas Mikkelsen unterzeichnet.

Durch die ausgiebigen Testeinsätze bei dieser neuen Verpflichtung, kommt es zu Überschneidungen mit David’s Programm und damit zur kurzfristigen Absage. Als Ersatz konnte Cathi Schmidt gewonnen werden, die im vergangenen Jahr unter anderem als Schotterspion für David unterwegs war und deshalb mit der Art des Schriebs bestens vertraut ist.

Obwohl nun wieder zwei deutschsprachige Piloten im Auto sitzen, bleibt die Ansage auf alle Fälle Englisch.

Ein Vergleich ist weder mit der Allradkonkurrenz noch mit den um einiges stärkeren Zwei-Liter-Kit Cars möglich. Trotzdem peilt David Doppelreiter einen Top 8 Platz an.

„Die extrem rutschigen Verhältnisse im Lavanttal haben gegenüber der allradgetriebenen Konkurrenz leider keine guten Zeiten zugelassen. Trotzdem konnten wir genügend Erkenntnisse bezüglich Reifen und Abstimmung gewinnen, die wir sicherlich für die Rallye nützen können."

"Zwar kommt die Charakteristik der Sonderprüfungen mit den extrem langen Geraden auch diesmal unserem Super 1600 überhaupt nicht entgegen. Wir werden aber sicherlich versuchen die eine oder andere gute Sonderprüfungszeit zu erreichen."

"Mit unserem kleinen Löwen werden wir sowieso wieder zu den Lieblingen der Fans zählen, und nachdem Bosch für mich ein sehr wichtiger Partner ist, werde ich auch alles daran setzen möglichst spektakulär unterwegs zu sein. Zu einem Zweikampf wird es sicher wieder mit meinem Teamkollegen Waldemar Benedict kommen, am Ende möchte ich aber auf alle Fälle die Nase vorne haben.“

Das Fahrzeug wurde von der Tuning-Schmiede rund um Rolf Schmidt wieder bestens vorbereitet. Für Mittwoch sind ausreichende Test geplant, um weiter Abstimmungsarbeiten am Peugeot Super 1600 vorzunehmen.

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