RALLYE

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Regen ohne Ende

Mörtl führt 0,9 (!) Sekunden vor Hideg, dahinter Gaßner, Saibel & Keferböck, Fischerlehner Top-Diesel, Wollinger schnellster Ford.

Der zweite Tag der Ostarrichi-Rallye machte es den Fahrern noch schwerer als am Freitag, der Regen legte nochmals in Intensität zu. Davon unbeeindruckt ging der Zehntel-Sekunden-Krimi an der Spitze munter weiter.

Die Auftakt-SP musste nach einem Unfall bei der Historischen Parade gestrichen werden, auf SP 6 ging die Bestzeit dann erstmals an Hermann Gaßner vor Achim Mörtl und Mario Saibel, damit gleich drei Gr.N-Piloten auf dieser Prüfung voran.

Der Konter von Krisztian Hideg ließ aber nicht lange auf sich warten, der Ungar pirschte sich auf SP 7 wieder bis auf 0,9 Sekunden an die Mörtl'sche Gesamtführung heran, mit 46 Sekunden ist der Rückstand des drittplatzierten Hermann Gaßner derzeit zu groß, um aus eigener Kraft in das Duell eingreifen zu können.

Turbulent ging es in der Klasse der alternativen Treibstoffe zu, auf SP 6 verlor Stigler nach einem Ausrutscher zwei Minuten, auf SP 7 büßte dann Michael Kogler wegen einer angelaufenen Windschutzscheibe zwei Minuten ein.

Neuer Leader somit Fischerlehner vor Stigler und Danzinger, Beppo Harrach im Erdgas-Evo auf Rang vier. Harrach schleppte übrigens ein beschädigtes Auto in die Servicezone – er hatte einen Baum gestreift.

Eine großartige Leistung bot am Vormittag David Doppelreiter mit seinem KitCar (Peugeot 206 S1600). Er fuhr, von seinem „Handicap Frontantrieb“ unbeeindruckt, die viertschnellste SP-Zeit auf der sechsten SP, auf der siebenten Prüfung wurde er von Franz Xaver Berndorfer aufgehalten und war trotzdem noch Siebentschnellster!

Sein Markenkollege Benno Benedict war dagegen im Pech: Nach Aquaplaning suchte er zwei Mal die durchweichten Äcker auf und verlor viel Zeit.

In der Ford Fiesta Sporting Trophy geht es an der Spitze heiß her, noch führt Daniel Wollinger, Christoph Leitgeb und Rene Winter sind ihm aber auf den Fersen.

Hist. EM: Lindner gegen Pointinger und kein Ende...

In der historischen Europameisterschaft ging das „ewige Duell“ dieser Rallye in eine neue Runde, den ganzen Vormittag über kämpfte Josef Pointinger gegen Hans-Georg Lindner (beide Ford Escort RS 2000), der Salzburger Driftkünstler war für den Seriensieger der Castrol Historic Staatsmeisterschaft allerdings nicht angreifbar, nur einmal war Pointinger schneller.

Langsam nach vorne schwimmen konnte Bernd Rothensteiner, der nach einem verhauten ersten Tag nun langsam die Rangliste hinaufklettert und mittlerweile schon auf Platz sieben liegt. Das vorzeitige Aus kam auf SP 7 leider für den Finnen Lauri Heikkilä und sein „Geschoß“: Der Trabant P60 mußte mit technischem Defekt neben der überfluteten Strecke geparkt werden…

Fünf Prüfungen stehen noch auf dem Programm.

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