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Neues aus der Rallye-WM

Michael Park Memorial in Tallinn | 24 h-"Fremdgänger" am Wochenende | Rotationsprinzip in der WM? | Petter Solberg: Vertragsverlängerung.

Michael Noir Trawniczek

Michael Park Memorial in Tallinn

In Tallinn, der Hauptstadt von Estland, gedachten heute zahlreiche Rallye-Protagonisten - allen voran Weltmeister Sébastien Loeb, Akropolis-Sieger Marcus Grönholm und Subaru-Speerspitze Petter Solberg - dem im Vorjahr bei der Großbritannien-Rallye ums Leben gekommenen Co-Piloten von Marko Märtin, Michael Park. Märtin organisierte den Event - die Rallye-Stars bestritten ein Kartrennen - der Gewinn der Veranstaltung geht an den Michael Park-Fond, der unter der Schirmherrschaft der Richard Burns-Charity Foundation steht.

24 h-"Fremdgänger" am Wochenende

Am vergangenen Wochenende sind Sébastien Loeb, Chris Atkinson und Stephane Sarrazin "fremd gegangen". Alle drei nahmen an legendären 24 Stunden-Rundstreckenrennen teil.

Weltmeister Loeb wurde bei dem Klassiker in Le Mans gemeinsam mit Formel 1-Pilot Franck Montagny und Eric Helary auf einem Pescarolo-Judd hinter dem überlegenen Diesel-Audi Zweiter. Der frühere F1-Pilot Stephane Sarrazin führte sogar die Wertung in der GT1-Klasse an, ehe sein Team wegen Kupplungsproblemen auf den vierten Gesamtrang zurückfiel. Chris Atkinson wiederum debütierte beim 24 Stunden-Rennen auf dem Nürburgring, belegte mit seinem Team allerdings nur den 116. Gesamtrang.

Rotationsprinzip in der WM?

Noch keinerlei Entscheidungen wurden hinsichtlich der Stationen der künftigen Rallye-Weltmeisterschaften (die "Kurz-WM" im ersten Halbjahr 2007 mit acht bis neun Läufen sowie die erste neue "Winter-WM" 2007/2008 mit geplanten 16 Läufen) gefällt.

Im Rahmen der Akropolis-Rallye beschrieb RB Skoda-Teamboss Armin Schwarz gegenüber motorline.cc das komplizierte Szenario: "Die Veranstalter wollen von ihren Stammterminen nicht abrücken - weil die WM künftig jedoch im Sommer starten soll, gibt es zahlreiche Diskussionen."

Hinzu kommen neue Bewerber wie Südafrika, Portugal, Irland, Norwegen, Jordanien und Polen - die allesamt einen WM-Lauf abhalten wollen. Aus diesem Grund erwägt man, ein Rotationsprinzip einzuführen. Dieses System wurde bereits zwischen 1994 und 1996 angewandt, sorgte jedoch für wenig Begeisterung bei den Promotoren. Bei der am 5. Juli stattfindenden Sitzung des FIA World Council sollen die offenen Fragen geklärt werden.

Petter Solberg: Vertragsverlängerung

Laut den gewöhnlich gut informierten Kollegen von Autosport hat Petter Solberg seinen Subaru-Vertrag um weitere drei Jahre verlängert. Gigi Galli wird höchstwahrscheinlich in den letzten drei WM-Rallyes dieser Saison mit einem von Aimont Racing eingesetzten Subaru Impreza in der 2005er-Spezifikation antreten.

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