RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Über Berg und Tal

Rallye, Rundstrecke, Berg: Andreas Waldherr hat in der Saison 2007 nicht nur als Fahrer, sondern auch als Teamchef einiges vor.

KitCar auf Evo-Jagd

Nach der spektakulären Saison 2006 mit drei zweiten Plätzen im Gesamtklassement von ÖM-Läufen geht Andreas Waldherr natürlich bis ins Letzte motiviert in die Saison 2007. Erstmals ist die Staatsmeisterschaft so ausgeschrieben, daß auch bestens vorbereitete Kit-Cars fast gleiche Chancen mit den Allrad-Turbo-Autos eingeräumt werden.

„Wir haben unser VW Golf IV Kit-Car über den Winter völlig neu aufgebaut und sämtliche relevanten Teile entweder ausgewechselt oder gründlichst gewartet", meint Waldherr, "man kann den Wagen also durchaus als haarneu bezeichnen. Auch das Design ist völlig anders."

Kampfansage: "Was die Meisterschaft betrifft, möchte ich mindestens eine Rallye gewinnen. Wenn alles paßt, ist das kein Phantasiegebilde eines ewigen Optimisten, davon sind wir alle überzeugt."

Die Eifel ruft

"Zusätzlich werde ich noch für die RSG Wolfsburg in einem VW Golf V Kit-Car das legendäre 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring bestreiten. Für den Herbst haben wir auch einen Auslandseinsatz geplant, aber das hängt davon ab, wie dafür laufende Sponsor-Verhandlungen ausgehen. Aus dem Auto braucht man kein Geheimnis machen, es wäre einer der neuen VW Polo Super 2000, die in Belgien entwickelt wurden."

Neben seiner Aufgabe als Fahrer betreibt Andreas Waldherr mit seiner kleinen Firma Waldherr Motorsport aber auch ganz offizielle Entwicklungsarbeit im Auftrag von VW Motorsport in Hannover: "Wir arbeiten an einer Gruppe A-Version des VW Golf V TDI, die 220 PS leisten soll. Wir bereiten alles so vor, daß am Ende eine internationale Homologation dieses Fahrzeuges bei der FIA erfolgen kann."

"Bei einer Reihe von Läufen in der österreichischen Rallye-Meisterschaft werden wir den jungen Holländer Hans Weijs jun. mit einem solchen Auto einsetzen. Er ist holländischer Nachwuchs-Meister und wir erwarten uns sehr viel."

Auffi!

"Zusätzlich betreuen wir auch ein solches Auto in der österreichischen Bergrenn-Meisterschaft, dessen Fahrer der Kapfenberger "Tessitore" sein wird. Der erste Einsatz erfolgt Ende April beim Europameisterschaftslauf auf dem Rechberg. Dort wird auch wieder, wie schon 2006, ein von uns betreutes VW Golf IV Kit-Car mit Gruppe A-Bergstaatsmeister Christian Schweiger an den Start gehen. "Tessitore" wird für uns auch die BP ultimate-Rallye im September bestreiten."

Last but not least: "Außerdem setzen wir in der Diesel-Meisterschaft auch noch das gute alte VW Golf III Kit-Car ein, das mir zu zwei Meistertiteln verholfen hat. Fahrer wird Alfred Leitner sein, der das Auto schon bei der BP ultimate-Rallye 2006 erstmals eingesetzt hat."

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

TEC7 ORM Rallye Backstage, der neue offizielle Podcast der Österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft, feiert seine Premiere. Zum Auftakt begrüßt Moderator und Creator Noir Trawniczek keinen Geringeren als den fünffachen Staatsmeister Simon Wagner.

"Man ist nur noch Passagier"

Warum die Safari-Rallye 2026 zur Lotterie wird

Heftige Regenfälle verwandeln die Safari-Rallye in Kenia in eine unberechenbare Schlammschlacht: Selbst erfahrene WRC-Stars erwarten eine der härtesten Ausgaben

WRC Safari-Rallye: Bericht

Erster WRC-Sieg für Takamoto Katsuta

34 Jahre musste Japan auf einen WRC-Sieg warten: Bei der legendären Safari-Rallye in Kenia endet die lange Durststrecke - dank Takamoto Katsuta

WRC Safari-Rallye: Nach Tag 3 (SP16)

Katsuta erbt Spitze nach dreimal Toyota-Drama!

Oliver Solberg, Sebastien Ogier und Elfyn Evans stranden alle auf Samstagsetappe der "Safari" - Takamoto Katsuta vor erstem WRC-Sieg - Kritik am Veranstalter

TEC7 ORM, Rebenland Rallye: Bericht

Wagner gewinnt Thriller-Showdown

Vor der abschließenden Powerstage fehlten Simon Wagner nur noch 1,3 Sekunden auf Michael Lengauer - der fünffache Staatsmeister konnte das Blatt tatsächlich noch wenden...