RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

"Wenigstens der Speed hat gepasst"

Pech für Achim Mörtl, zunächst kostete ein ausgehängtes Gasseil wertvolle Zeit, dann bedeutete ein kaputtes Lenkgetriebe das endgültige Aus.

Die Jänner-Rallye im Raum Freistadt, Saisonauftakt zur österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft, sollte für das Subaru Rally Team Austria mit seinem Piloten Achim Mörtl ein guter Start in die Saison 2007 werden.

Leider schlug das Pech schon auf der ersten Sondeprüfung am Donnerstagabend zu: Das Gas-Seil sprang aus der Halterung, minutenlang mußte Mörtl gemeinsam mit Co-Pilot Ralf Edelmann versuchen, den Schaden zu reparieren, was nicht wirklich gelang. Die Folge waren eine zu wenig gefahrene Runde auf dem Rundkurs und ein Zeitrückstand von 3:50 Minuten vor dem Start zur zweiten Etappe am heutigen Freitag.

Achim Mörtl hatte deshalb aber noch nicht aufgegeben: „Morgen greifen wir an“, versprach der Kärntner. Dieses Versprechen setzte er von Beginn an in die Tat um, sein Name war auf den Zeitenlisten der Sonderprüfungen ständig ganz oben zu finden und nach neun Sonderprüfungen hatte ihn seine beeindruckende Aufholjagd vom 104 und letzten Platz bis auf Rang 14 nach vorne gebracht!

„Es lief optimal, wir sind schnell und konzentriert gefahren, haben aber nicht zu viel riskiert, schließlich galt meine oberste Priorität der Eroberung von ÖM-Punkten – immerhin ist dieses Jahr jeder Zähler wichtiger denn je“, erzählte Mörtl. Und diese wären locker drinnen gewesen, warteten doch noch neun Sonderprüfungen auf das Duo Mörtl/Edelmann.

Doch dann kam im vorletzten Service des Tages völlig überraschend das Aus: Das Lenkgetriebe war gebrochen, eine Reparatur konnte in der vorgegebenen Zeit von 20 Minuten vom tschechischen Einsatzteam nicht mehr durchgeführt werden, Achim Mörtl blieb keine andere Wahl als die vorzeitige Aufgabe.

Der Gruppe-N-Staatsmeister war klarerweise enttäuscht, blickte aber bereits wieder nach vorne: „Das ist natürlich ganz und gar nicht der Auftakt, den wir uns erwartet hatten. Aber das ist der Rallyesport, so was passiert einfach immer wieder."

Wenigstens konnten wir anhand unserer Aufholjagd, mit der wir 90 Plätze an nur einem Tag gut machen konnten, beweisen, wie schnell der neue Subaru Impreza WRX STi wirklich ist. Jetzt widmen wir uns eben jetzt schon mit voller Konzentration der Pirelli-Lavanttal-Rallye, die Ende März bei mir in Kärnten stattfindet – dort werde ich mit Vollgas angreifen!“

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-ÖM: IQ Jänner Rallye

Weitere Artikel:

ET König Rallye: Bericht TEC7 HRM & ORC

Wagner siegt - Karlhofer mit Sensations-Comeback

Karl Wagner und Gerda Zauner gewinnen eine turbulent-großartige ET König Judenburg-Rallye - für Aufsehen sorgte Lancia-Spezialist Martin Karlhofer, der erstmals seit 2004 wieder bei einer Rallye an den Start ging und prompt mit einigen Bestzeiten aufhorchen ließ. Bei den Österreichischen Rallye Classics gewannen Alex Strobl und Cathy Schmidt.

TEC7 ORM Rallye Backstage - Podcast #4

Gespräch mit Manfred Stohl: Von heiter bis düster

Eine Stunde mit Manfred Stohl - Österreichs WM-Vierter 2006 und nunmehrige Betreiber der Stohl Group ist eines ganz sicher: Geradlinig - und oft auch recht heiter. Seine Prognosen für die Zukunft der Rallye-Weltmeisterschaft sind hingegen düster, seine Aussagen zu Österreichs aktuellen Rallye-Hoffnungen markig.

ET König Judenburg Rallye: Bericht AARC

Steinbock/Bachmayer übernehmen AART-Führung

Steinbock/Bachmayer übernehmen die Führung in der AART Zwischenwertung und Max & Ben Maier sind nach der „ET-König Rallye powered by Peter Hopf“ die neuen Leader in der AARC!

Mitropa Cup: Rally del Casentino

Start-Ziel-Sieg für Albert von Thurn und Taxis

Albert von Thurn und Taxis und Jara Hain gewinnen die Mitropa Rally Cup Wertung bei der 46. Rally Internazionale del Casentino. Rino Muradore /Cristina Delbello siegen im Ford Escort RS 1800 MKII in der Wertung für historische Fahrzeuge.

ET König Judenburg Rallye: Bericht ARC

Gaubinger gewinnt - Lindner baut Vorsprung aus!

Patrik und Verena Gaubinger feiern bei der ET König Judenburg Rallye im Audi Quattro den ARC-Sieg. In der Clubmeisterschaft konnte Hans Georg Lindner im historischen Escort seinen Vorsprung ausbauen - auf Platz zwei lauert nun der junge Subaru-Pilot Jan Dolzer. In der ARCP triumphiert Christoph Zellhofer, Raimund Baumschlager siegt beim Comeback in der ART.

ARC, ET König Rallye: Bericht Friedl

„Big moments“ aber auch heikle Situationen

Eugen Friedl und Helmut Aigner vom MCL 68 konnten sowohl mit einigen kniffligen Situationen als auch mit emotionalen Highlights ein gutes Ergebnis einfahren.