RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Ländermatch

Bereits vor dem Nennschluss haben 131 Mannschaften ihren Start zugesagt, ein gnadenloser Kampf um den Gesamtsieg zwischen Tschechien u. Österreich wird erwartet.

Die Vorzeichen stehen sehr gut, dass die 26. Auflage der IQ Jänner Rallye, was die Gesamtwertung betrifft, zu einem Gigantenkampf der tschechischen und heimischen Spitzenfahrer wird.

Wohl erhalten die Fahrer jeweils nur für ihr Land dementsprechende Meisterschaftspunkte, aber ein Gesamtsieg im winterlichen Mühlviertel zählt eben sehr viel. Dazu kommt noch das vom RC Mühlviertel zur Verfügung gestellte Preisgeld, dass natürlich jeder der Topfahrer gerne nach Hause mitnehmen möchte.

Die Veranstaltung zählt zum FIA European Rally Cup mit Koeffizient 2. Dies bedeutet, dass in der Startreihenfolge alle von der FIA homologierten Fahrzeuge zuerst fahren.

Im Klartext betrifft dies Autos der Division I und II, soferne sie nicht alternativ angetrieben fahren bzw. und dann möglicherweise aus Sicherheitsgründen von den Sportkommissären noch nach vor gereiht werden. Danach kommen Fahrzeuge der Division III (Diesel) und anschließend die Starter aus den Klassen H10 und Historisch 11.

Bis jetzt haben sich sechs Aktive mit dem Status FIA B-Fahrer und 17 Piloten mit dem Status, nationaler Prioritätsfahrer eingetragen. Darunter befinden sich auch vier Piloten, die mit neuen S 2000 Autos antreten wollen. Allein diese Tatsache verspricht hohe sportliche Qualität.

Division I (Klassen N4, A5-A7)

Aus dieser Ecke sollte auch der Gesamtsieger kommen. Dafür zu favorisieren sind sicher der tschechische Vorjahressieger Vaclav Pech und die beiden Österreicher Raimund Baumschlager und Manfred Stohl (alle Mitsubishi Evo IX).

Bei Stohl steht allerdings noch ein großes Fragezeichen. Er hat zwar genannt, ob er auch tatsächlich starten wird, entscheidet sich erst in allerletzter Minute: "Sollte ich wegen des Gas-Autos tatsächlich mit Startnummer 70 hinter den FIA homologierten Autos ins Rennen gehen müssen, dann kann ich das gegenüber meinen Sponsoren nicht vertreten. Falls ich nicht in den Top-Ten starten kann, werde ich die Rallye nicht fahren."

Für einen Podiumsplatz gibt es viele Bewerber: Aus deutscher Sicht ist dies sicherlich Hermann Gassner (Mitsubishi Evo IX). Die heimischen Kandidaten heißen Andreas Waldherr und Kris Rosenberger (beide VW Polo S 2000), Franz Wittmann, Willi Stengg, Mario Saibel und Ernst Haneder (alle Mitsubishi Evo IX).

Bei den Tschechen muss man dafür Karel Trojan, Vaclav Arazim, Radek Mifka, Pavel Valousek, Milan Liska, Jaroslav Orsak (alle Mitsubishi Evo IX), Vojtech Stajf, Jan Stepanek , Jiri Vacek (alle Subaru Impreza), Roman Odlozilik, Jaromir Tarabus (beide Fiat Grande Punto S 2000), dies gilt auch für den Slowaken Peter Gavlak (Mitsubishi Evo IX).

Für einen Top Fünfzehn Platz haben noch Chancen, die Österreicher Hannes Danzinger (VW KitCar), Johannes Keferböck, Michael Kogler, Markus Benes (alle Mitsubishi) und Bernhard Jahn (Subaru), der Finne Riku Tahko, der Deutsche Hermann Gassner jun., sowie die Tschechen Jiri Volf, Milan Pantalek, Mifka Radek, Tomas Kurka und Michal Fiala (alle Mitsubishi).

Für die Teilnehmer am FIA European Rally Cup, der tschechischen und heimischen Meisterschaft, sowie jener Teams die in den Klassen 10 und 11 angesiedelt sind, wird es einen Preisgeldtopf von mehr als € 53.000 Euro geben.

War es in den Vorjahren der Wintercup, der mit seiner Dotierung für die Teams aus zwei Veranstaltungen ein finanzieller Anreiz war, so stellt nun der Preisgeldtopf ausschließlich aus den Resultaten der IQ Jänner Rallye 2008 eine Möglichkeit dar, gleich am Saisonbeginn bei dementsprechenden Erfolg, sein Konto aufzubessern.

Mit dem Preisgeld würdigt man speziell die Erfolge aus der Gesamtwertung, also den Spitzensport bei der Veranstaltung, man bietet aber auch den Startern aus den Klassen 10 und 11 durchaus einen finanziellen Anreiz an der IQ Jänner Rallye teilzunehmen.

Preisgeld:

1.Platz Gesamt: € 15.000,--
2.Platz Gesamt: € 8.000,--
3.Platz Gesamt: € 6.000,--
4.Platz Gesamt: € 4.000,--
5.Platz Gesamt: € 4.000,--
6.Platz Gesamt: € 3.000,--

7. – 15. Platz Gesamt Nenngeldrückerstattung

Klasse 10 und 11 werden gemeinsam gewertet
1.Platz: € 3.000,--
2.Platz: € 2.000,--
3.Platz: € 1.000,--

4./5./6.Platz Nenngeldrückerstattung

Nennliste und Zeitplan im pdf-Format finden Sie in der rechten oberen Navigation!

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-ÖM: Jänner-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

ARC, Mühlstein Rallye: Startklar!

SG Toolbox Mühlstein Rallye startet durch!

Am 7. und 8. August steigt die SG Toolbox Mühlstein Rallye 2026 mit Zentrum in Schwertberg / Novum ist ein spektakulärer Shakedown am Freitagabend / Der neue Namens-Sponsor SG Toolbox ist ein oberösterreichisches Unternehmen mit hoher Motorsport-Affinität.

ARC, ET König Rallye: Bericht Zellhofer

Christoph Zellhofer bremste seine Gegner aus

Der Niederösterreicher hielt mit einem Triumph bei der ET KÖNIG Rallye im Murtal seine Titelchance in der ORM 2 am Leben / Auf dem Stadtkurs durch Judenburg stellte er im Suzuki Swift ZMX die Weiche auf Sieg

ET König Judenburg Rallye: Bericht AARC

Steinbock/Bachmayer übernehmen AART-Führung

Steinbock/Bachmayer übernehmen die Führung in der AART Zwischenwertung und Max & Ben Maier sind nach der „ET-König Rallye powered by Peter Hopf“ die neuen Leader in der AARC!

ARC, ET König Rallye: Bericht Baumschlager

Starkes Comeback nach Schulteroperation!

Das Comeback von Raimund Baumschlager nach seiner Schulteroperation verlief erfolgreich: Der Rekordstaatsmeister holte gemeinsam mit Co-Pilot Thomas Zeltner in Judenburg einen starken vierten Platz.

ERC, Rallye Rom: Vorschau BRR

Neulinger startet ins nächste ERC-Abenteuer

Marcel Neulinger stellt sich bei der Rally di Roma Capitale 2026 seinem nächsten Abenteuer in der Junior-EM. Der zweite Lauf der JERC führt den jungen Oberösterreicher nach Italien – auch Maximilian Lichtenegger sucht wieder die internationale Konkurrenz.